
4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit Procain, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Vom Konsum wird dringend abgeraten !
Der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 64,3 %
Procain-Hydrochlorid: 10,1 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 83,5 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 88,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 3-CMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 85,7 %
3-CMC-Hydrochlorid: 5,5 %
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 79,2 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 87,5 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 76,7 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 99,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 68,8 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 93,9%
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,3 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron), 13.10.2026 (Berlin)

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
4-CMC-Hydrochlorid: 78,3 %
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 7,7 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 89,0 %
Procain-Hydrochlorid: 0,4 %
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain, 4-CMC (Clephedron), einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen, 13.10.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain, 4-CMC (Clephedron), einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 34,2 %
Procain-Hydrochlorid: 14,3 %
4-CMC-Hydrochlorid: 4,9 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braune Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannten Substanzen wurden im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 83,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 10,0 %
Koffein: 57,9 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 10,0 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weitere Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z. B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 9,0 %
Koffein: 36,3 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 9,0 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weitere Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z. B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit Kokain, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
4-CMC-Hydrochlorid: 67,6 %
Kokain-Hydrochlorid: 1,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
zum Kokain-Gehalt:
Der geringe Kokain-Anteil spricht eher für eine Verunreinigung (z. B. durch gemeinsam genutzte Arbeitsmittel oder Verpackungen) als für eine gezielte Beimischung. Seine Wirkung ist wahrscheinlich gering, kann bei wiederholtem Konsum oder in Kombination mit anderen Stimulanzien aber die Belastung für Herz und Kreislauf erhöhen.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 88,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 99,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
12. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 74,5 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 72,3 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 78,8 μg
iso-LSD-tartrat: 51,3 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 22,7 mg
Abmessungen: 9,0 x 9,0 mm
Farbe: schwarz, bunt, glitzert
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 78,8 µg LSD-Tartrat enthält die Probe nur knapp mehr als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 123,5 μg
iso-LSD-tartrat: 0,5 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 20,0 mg
Abmessungen: 9,4 x 9,4 mm
Farbe: rot, blau
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 123,5 µg LSD-Tartrat enthält die Probe mehr als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 74,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
La Casa de Papel, hochdosiertes MDMA, verunreinigt mit Koffein, Theophyllin und Sildenafil, 06.10.2026 (Berlin)


La Casa de Papel
Warnhinweis:
hochdosierte und verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 149,7 mg
Koffein: 11,0 mg
Theophyllin: 4,6 mg
Sildenafil: 0,3 mg
Prozentualer MDMA-Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 33,6 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,9 mm
Breite x Höhe: 10,1 x 15,1 mm
Gewicht: 445,8 mg
Farbe: orange
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 149,7 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zu Theophyllin:
Theophyllin gehört wie Koffein (z.B. in Kaffee, Tee und Mate) und Theobromin (z.B. in Kakaobohnen) in die Gruppe der Methylxanthine. Diese besitzen eine medizinische Bedeutung als Psychostimulanzien und Mittel zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur. Theophyllin kommt natürlicherweise in den Blättern des Teestrauches sowie in Mate in Mengen von etwa 0,1 % vor. In seiner psychostimulierenden Wirkung entspricht es etwa dem Koffein, in seiner herz- und harntreibenden Wirkung ist es stärker als Koffein. Theophyllin wird als Wirkstoff in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite (Dosisspanne zwischen erwünschter und schädlicher Wirkung), großer individueller Unterschiede in der Wirkung und erheblicher Nebenwirkungen ist die Bedeutung von Theophyllin in der Asthmatherapie deutlich zurückgegangen.
Risiken Nebenwirkungen: Unruhe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel (Hypokaliämie); Krampfanfälle und Magendarmbeschwerden. Insbesondere nach zu schneller iv Injektion wurden Todesfälle beschrieben.
zu Sildenafil:
Sildenafil ist ein Potenzmittel für cis und trans Männer und ein Arzneistoff zur Behandlung von Bluthochdruck in der Lunge. Als solches ist es vom Drugchecking ausgeschlossen.
Nicht in Kombination mit Arzneimittel einnehmen, die als Stickstoffmonoxid-Donatoren bekannt sind, wie Amylnitrit (auch „Poppers“ genannt), da diese Kombination eine möglicherweise gefährliche Senkung Ihres Blutdrucks bewirken kann !
Wirkmechanismus
Der Wirkstoff Sildenafil fungiert als Hemmstoff eines Enzyms (PDE-5), das unter anderem in der glatten Muskulatur des Penis und auch in den Lungengefäßen lokalisiert ist. Sildenafil erhöht einen Botenstoff innerhalb der glatten Muskulatur.
An der Lunge kommt es zur Entspannung der glatten Muskelzellen und damit zu einer Erniedrigung des erhöhten pulmonalen Druck.
Am Penis entspannt sich die Gefäßmuskulatur des Schwellkörpers, wodurch vermehrt Blut einströmt und eine Erektion hervorgerufen wird.
Dosierung
- Einmalige Gabe
- Erwachsene Einzeldosis: ¼–1 Tablette
- Gesamtdosis: ¼–1 Tablette
- Zeitpunkt: ca. 1 Stunde vor einer sexuellen Aktivität
Die Einnahme nach der Mahlzeit kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen.
Anwender*innen mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung sollten in Absprache mit Ihrem Arzt/Ärztin eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Überdosierung
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem/einer Ärzt*in in Verbindung.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie: Übelkeit, Erbrechen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Sehstörungen, bei Auftreten suchen Sie bitte ihren Arzt auf
- Veränderungen des Farbensehens
- Augenerkrankung
- Bindehauterkrankung
- Gestörte Bildung von Tränenflüssigkeit
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Verstopfte Nase
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie: Hautausschlag
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Muskelschmerzen
- Brustschmerzen
Gegenanzeigen (nicht nehmen bei) und Wechselwirkungen
Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Sildenafil darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
- allergisch gegen Sildenafil sind;
- Arzneimittel einnehmen, die Nitrate genannt werden, da die Kombination zu ei
- Arzneimittel einnehmen, die als Stickstoffmonoxid-Donatoren bekannt sind, wie Amylnitrit (auch „Poppers“ genannt), da auch diese Kombination eine möglicherweise gefährliche Senkung Ihres Blutdrucks bewirken kann;
- Riociguat einnehmen. Dieses Arzneimittel wird verwendet zur Behandlung von pulmonaler arterieller Hypertonie (d. h. hoher Blutdruck in der Lunge) und chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (d. h. hoher Blutdruck in der Lunge zusätzlich zu Blutgerinnseln); PDE-5-Hemmer, wie Sildenafil, haben gezeigt, dass sie den blutdrucksenkenden Effekt dieses Arzneimittels verstärken. Wenn Sie Riociguat einnehmen oder unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- eine schwere Herz- oder Lebererkrankung haben;
- vor Kurzem einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten oder wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben;
- bestimmte seltene erbliche Augenerkrankungen haben (wie Retinitis pigmentosa);
- einen Sehverlust aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) haben oder bereits einmal hatten
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 95,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 97,4 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit 2-MMC, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 53,3 %
2-MMC-Hydrochlorid: 24,0 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 75,7 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wird ein Beispielbild verwendet.
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Moncler / NL
Warnhinweis:
hochdosierte und verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
136,3 mg MDMA-Hydrochlorid
1,0 mg Theophyllin
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 30,5 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,8 mm
Breite x Höhe: 11,9 x 11,1 mm
Gewicht: 446,5 mg
Farbe: pink
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 136,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Theophyllin:
Theophyllin gehört wie Koffein (z.B. in Kaffee, Tee und Mate) und Theobromin (z. B. in Kakaobohnen) in die Gruppe der Methylxanthine. Diese besitzen eine medizinische Bedeutung als Psychostimulanzien und Mittel zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur. Theophyllin kommt natürlicherweise in den Blättern des Teestrauches sowie in Mate in Mengen von etwa 0,1 % vor. In seiner psychostimulierenden Wirkung entspricht es etwa dem Koffein, in seiner herz- und harntreibenden Wirkung ist es stärker als Koffein. Theophyllin wird als Wirkstoff in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite (Dosisspanne zwischen erwünschter und schädlicher Wirkung), großer individueller Unterschiede in der Wirkung und erheblicher Nebenwirkungen ist die Bedeutung von Theophyllin in der Asthmatherapie deutlich zurückgegangen. Risiken Nebenwirkungen: Unruhe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel (Hypokaliämie); Krampfanfälle und Magendarmbeschwerden. Insbesondere nach zu schneller iv Injektion wurden Todesfälle beschrieben.
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

MDMA, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 91,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
Risikoeinschätzung:
Synthetische Cathinone wie 3-MMC werden zum Teil in deutlich höheren Dosierungen als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als 3-MMC deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann. Einige Aspekte der Wirkung, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirken synth. Cathinone in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger, was zu Irritationen und Überforderung führen kann. Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Ca.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 91,2 % an MDMA-Hydrochlorid knapp über diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 61,3 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 56,6 %
4-CMC-Hydrochlorid: 36,8 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 93,3 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 92,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
06. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit DPIA, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 69,1 %
Koffein: 1,0 %
DPIA: ohne Mengenbestimmung
Es konnte kein Kokain nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiße Paste
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 69,1 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen deutlich über im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weitere Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zu DPIA:
DPIA (= 1-Phenyl-N-(1-phenylpropan-2-yl)propan-2-amin) ist ein Nebenprodukt bei der Synthese von Amphetamin (und Methamphetamin), das bei einem bestimmten Syntheseweg (Leuckart-Reaktion) entstehen kann. Wenn das Amphetamin nach der Synthese nicht richtig gereinigt wird, verbleibt DPIA als Verunreinigung im Amphetamin-Produkt.
DPIA besteht aus zwei chemisch verbundenen Amphetamin-Molekülen (Dimer).
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass DPIA im Körper in Amphetamin umgewandelt wird. Aus tierexperimentelle Studien gibt es Hinweise, dass DPIA ähnliche Wirkungen und Nebenwirkungen im Gehirn hervorruft wie Amphetamin, wenn auch in geringerem Ausmaß. Im Gegensatz zu Amphetamin soll DPIA die Herzfrequenz und den Blutdruck senken.
Wirkmechanismus:
Die geringere Potenz von DPIA im Vergleich zu Amphetamin spiegelt sich in einer geringeren Aktivität an den Transportern für die Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin an den Membranen von Nervenzellen wider. DPIA wirkt als Transporthemmer. Es hemmt den Noradrenalin-Transporter 34-mal weniger potent und den Dopamin-Transporter 13-mal weniger potent als Amphetamin. Den Serotonin-Transporter hingegen hemmt DPIA 7-mal potenter als Amphetamin, aber nicht so potent wie MDMA. Im Gegensatz zu Amphetamin oder MDMA setzt DPIA keinen der drei Botenstoffe aktiv aus den Speichervesikeln der Nervenzellen frei.
Die meisten pharmakologischen und toxikologischen Eigenschaften von DPIA sind nicht erforscht. Daher wird vom Konsum von Produkten abgeraten, die mit DPIA verunreinigt sind.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 61,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain verunreinigt mit Procain, Koffein und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Vom Konsum wird dringend abgeraten !
Der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 50,2 %
Procain-Hydrochlorid: 27,1 %
Koffein: 5,3 %
Norkokain-Hydrochlorid: 0,7 %
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 50,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt von Kokain, das nach dem Konsum im Körper entsteht. Es tritt auch als Begleitstoff bei der Herstellung von Kokain auf. Dies ist wahrscheinlich der Grund für sein Vorkommen in der Probe. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). Im Tierversuch führt es nicht wie Kokain zu einem gesteigerten Bewegungsdrang. Die Gesamttoxizität von Norkokain ist bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringen Gehalts fällt dies bei der Beurteilung des gesundheitlichen Risikos des Konsums der Probe kaum ins Gewicht.
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit 3-CMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 65,4 %
3-CMC-Hydrochlorid: 11,5 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken: Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 94,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain, 4-CMC, iso-4-MMC und einer unbekannten Substanz, 29.09.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain, 4-CMC (Clephedron), iso-4-MMC und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 41,0 %
Procain-Hydrochlorid: 41,4 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,1 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannten Substanzen wurden im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Procain, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
vom Konsum wird dringend abgeraten !
der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe und Menge:
Procain-Hydrochlorid: 94,7 %
Es konnte kein 4-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 87,4 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Kim Jong Un / K-J-U NL
Warnhinweis:
hochdosierte und verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
158,6 mg MDMA-Hydrochlorid
0,4 mg Theophyllin
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,3 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,8 mm
Breite x Höhe: 10,2 x 13,5 mm
Gewicht: 449,5 mg
Farbe: lila
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 158,6 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Theophyllin:
Theophyllin gehört wie Koffein (z.B. in Kaffee, Tee und Mate) und Theobromin (z. B. in Kakaobohnen) in die Gruppe der Methylxanthine. Diese besitzen eine medizinische Bedeutung als Psychostimulanzien und Mittel zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur. Theophyllin kommt natürlicherweise in den Blättern des Teestrauches sowie in Mate in Mengen von etwa 0,1 % vor. In seiner psychostimulierenden Wirkung entspricht es etwa dem Koffein, in seiner herz- und harntreibenden Wirkung ist es stärker als Koffein. Theophyllin wird als Wirkstoff in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite (Dosisspanne zwischen erwünschter und schädlicher Wirkung), großer individueller Unterschiede in der Wirkung und erheblicher Nebenwirkungen ist die Bedeutung von Theophyllin in der Asthmatherapie deutlich zurückgegangen. Risiken Nebenwirkungen: Unruhe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel (Hypokaliämie); Krampfanfälle und Magendarmbeschwerden. Insbesondere nach zu schneller iv Injektion wurden Todesfälle beschrieben.
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit DPIA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 30,9 %
Koffein: 42,0 %
DPIA: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiß/gelbe Paste
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 30,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen über im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weitere Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zu DPIA:
DPIA (= 1-Phenyl-N-(1-phenylpropan-2-yl)propan-2-amin) ist ein Nebenprodukt bei der Synthese von Amphetamin (und Methamphetamin), das bei einem bestimmten Syntheseweg (Leuckart-Reaktion) entstehen kann. Wenn das Amphetamin nach der Synthese nicht richtig gereinigt wird, verbleibt DPIA als Verunreinigung im Amphetamin-Produkt.
DPIA besteht aus zwei chemisch verbundenen Amphetamin-Molekülen (Dimer).
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass DPIA im Körper in Amphetamin umgewandelt wird. Aus tierexperimentelle Studien gibt es Hinweise, dass DPIA ähnliche Wirkungen und Nebenwirkungen im Gehirn hervorruft wie Amphetamin, wenn auch in geringerem Ausmaß. Im Gegensatz zu Amphetamin soll DPIA die Herzfrequenz und den Blutdruck senken.
Wirkmechanismus:
Die geringere Potenz von DPIA im Vergleich zu Amphetamin spiegelt sich in einer geringeren Aktivität an den Transportern für die Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin an den Membranen von Nervenzellen wider. DPIA wirkt als Transporthemmer. Es hemmt den Noradrenalin-Transporter 34-mal weniger potent und den Dopamin-Transporter 13-mal weniger potent als Amphetamin. Den Serotonin-Transporter hingegen hemmt DPIA 7-mal potenter als Amphetamin, aber nicht so potent wie MDMA. Im Gegensatz zu Amphetamin oder MDMA setzt DPIA keinen der drei Botenstoffe aktiv aus den Speichervesikeln der Nervenzellen frei.
Die meisten pharmakologischen und toxikologischen Eigenschaften von DPIA sind nicht erforscht. Daher wird vom Konsum von Produkten abgeraten, die mit DPIA verunreinigt sind.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 82,5 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, verunreinigt mit Clephedron (4-CMC), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 98,4 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,8 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 62,3 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Meskalin, verunreinigt mit Methallylescalin und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
Mescalin: 98,6 %
Methallylescalin: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
29. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
zu Meskalin:
Einnahme: Die Kakteen werden in dünne Scheiben geschnitten und können in frischem oder in getrocknetem Zustand (auf nüchternen Magen) gegessen oder teilweise mit heißem Wasser zu einem Tee aufgekocht werden. Der Sud hat einen extrem bitteren Geschmack. Der Peyotekaktus kann auch geraucht werden, allerdings ist die Wirkung schwächer und es kratzt enorm im Hals. Synthetisches Meskalin wird in Pulverform durch die Nase gezogen oder als gepresste Kügelchen geschluckt.
Wirkung: Der Meskalinrausch wird als psychedelisch-visionärer, ekstatischer, von Glücksgefühlen begleiteter Zustand beschrieben. Sämtliche Sinne werden verändert: Sehen und Hören sind stark beeinflusst, v. a. das Farbsehen wird stark intensiviert. Zeitsinn und räumliche Wahrnehmung sind deutlich verändert. Meskalin in Mikrodosen kann leicht aphrodisierend wirken.
Die Wirkung von Meskalin ist der von LSD sehr ähnlich, unterscheidet sich jedoch darin: Im Vergleich zu LSD treten die Wirkungen erst nach bis zu 2 Stunden ein, davor kommt es oft zu Übelkeit und zu mitunter häufigem Erbrechen. LSD zeigt bereits nach 30–60 Minuten erste Effekte. Auch bleiben die nach LSD-Trips häufig auftretenden Erscheinungen wie leichte Überdrehtheit oder Erschöpfung aus.
Reines Meskalin wirkt in einer schon sehr geringen Dosierung (im Milligrammbereich) stark halluzinogen. Die Wirkung setzt nach 1–1,5 Stunden ein und kann bis zu 12 Stunden anhalten.
Wir raten Personen ohne Vorerfahrungen mit Halluzinogenen vom Konsum ab!
Kurzzeitwirkungen: Die pharmakologische Wirkung des Meskalins und der bittere Geschmack führen meist zu Übelkeit und teilweise zu Erbrechen. Weitere Nebenwirkungen können sein:
- Erhöhung des Pulsschlages und des Blutdrucks
- zunächst Mundtrockenheit – dann erhöhter Speichelfluss
- Pupillenvergrößerung
- Anstieg der Körpertemperatur
- verringertes Hungergefühl während der Wirkungsdauer, danach oftmals Heißhunger auf Süßigkeiten
- Kopfschmerzen am nächsten Morgen
- Fahruntüchtigkeit
Langzeitwirkungen: Langzeitfolgen bei regelmäßigem Konsum sind bisher nicht erforscht. Was nicht heißen soll, dass es diese nicht gibt. Bereits durch einmaligen Konsum können latent vorhandene Psychosen ausgelöst werden.
Mischkonsum: Die Kombination von Meskalin mit Cannabis führt zu einer Verstärkung der Wirkung. Mischkonsum mit anderen Drogen, Alkohol und Medikamenten vervielfacht die Risiken unkalkulierbar. Daher unbedingt auf Mischkonsum verzichten!
zu Methallylescalin:
Methallylescalin wurde identifiziert, aber nicht quantifiziert.
Anmerkung: MAL ist laut Shulgin die Abkürzung für Methallylescalin und nicht für Meskalin.
zu Methallylescalin:
Methallylescalin (= MAL = 4-Methallyloxy-3,5-dimethoxyphenethylamin) ist ein Meskalinderivat mit psychedelischer und halluzinogener Wirkung. Es gehört zu den sogen. neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) aus der Gruppe der Phenethylamine.
Die Wirkung von Methallylescalin wurde erstmals von Alexander Shulgin in seinem Buch PiHKAL beschrieben. Shulgin gibt die Dosierung mit 40 bis 65 mg oral und die Wirkungsdauer mit 12 bis 16 Stunden an. Im Tierversuch (Mäuse) konnte gezeigt werden, dass die psychedelische Wirkung unter anderem durch die Aktivierung des 5HT2A-Rezeptors ausgelöst wird.
Methallylescalin ist hinsichtlich Konsumrisiken, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen wissenschaftlich weitgehend unerforscht. Daher wird vom Konsum abgeraten.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Gefährliche Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 84,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
3-MMC wird im Vergleich zu Ketamin höher dosiert. Wenn davon ausgegangen wird, man konsumiert 3-MMC und es handelt sich um Ketamin, kann dies zu ungeplanten und unvorhersebaren Überdosierungen führen. Diese können weitreichenden Folgen haben.
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert.
Die übliche nasale Dosierung von 3-MMC (20 - 120 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin dissoziativ zu wirken beginnt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um das stimulierende Cathinon 3-MMC, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu schweren Überforderungen und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Weitere Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 96,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Freezer Dragonball / 2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 6,7 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 4,2 mm
Breite x Höhe: 9,7 x 9,5 mm
Gewicht: 292,8 mg
Farbe: braun/gold
Prägung/Rückseite: Freezer Dragonball / 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

MDMA, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 80,8 %
4-MMC-Hydrochlorid: 0,4 %
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann. Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann. Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 80,8 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 98,4 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,6 %
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 43,4 %
Procain-Hydrochlorid: 42,9 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 58,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde. Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
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4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 77,7 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 85,1 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,5 %
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 63,7 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braune Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 98,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
05. Oktober 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
15. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 84,5 %
Es konnte kein 4-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
15. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann. Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann. Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 84,5 % an MDMA-Hydrochlorid knapp unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 94,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
15. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 64,4 %
Koffein: 0,2 %
Unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
15. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 64,4 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen deutlich über im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weiter Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und zwei unbekannten Substanzen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 55,8%
Procain-Hydrochlorid: 37,2 %
Unbekannte Substanzen: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
14. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wird ein Beispielbild verwendet.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannten Substanzen wurden im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 66,9 %
MDMA-Hydrochlorid: 15,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wird ein Beispielbild verwendet.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
MDMA Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 15,1 % an MDMA-Hydrochlorid leicht unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit MDMA, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 90,1 %
MDMA-Hydrochlorid: 2,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
14. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
zur Verunreinigung mit MDMA:
Die kleine Menge MDMA, die wir in dieser Probe gefunden haben, ist wahrscheinlich eine Verunreinigung oder das Ergebnis von unsachgemäßer Lagerung.
Wenn du diese Substanz nimmst, musst du damit rechnen, dass dein Körper mit zwei verschiedenen Stoffen umgehen mus, nicht nur mit einem. Das erhöht die Belastung und macht die Wirkung schwerer vorherzusagen. MDMA und NEP zusammen belasten dein Herz-Kreislauf-System deutlich. Das Risiko für Herzprobleme, Überhitzung und psychische Belastungen ist höher als mit nur einer Substanz.
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen
MDPHP, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnung:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
MDPHP-Hydrochlorid: 83,5 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
14. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braunes Pulver
Risikoeinschätzung:
MDPHP ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen kaum erforscht. Aus diesem Grund und wegen der wenigen beschriebenen und drastischen Konsumfolgen raten wir vom Konsum von MDPHP dringend ab !
zu Monkey Dust:
Monkey Dust (Affenstaub) ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für die Cathinone Untergruppe der [alpha-]Pyrrolidinophenone ("Pyros") und chemisch und pharmakologisch verwandter Substanzen. Dazu gehören beispielsweise alpha-Pyrovaleron (alpha-PVP), 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP. Monkey-Dust-Substanzen sollen seit 2023 vermehrt in Teilen der Berliner Chemsex-Szene konsumiert werden.
zu 3,4-MDPHP:
3,4-MDPHP (3,4-Methylendioxy-α-pyrrolidinohexiophenon) ist ein Stimulans aus der Gruppe der synthetischen Cathinone. Es wird den Monkey Dust Substanzen zugeordnet, manchmal wird es auch als das Monkey Dust bezeichnet. 3,4-MDPHP ist chemisch und pharmakologisch eng mit dem starken Stimulans 3,4-MDPV verwandt.
Wirkmechanismus: 3,4-MDPHP stimuliert die Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe: Dadurch kommt es zu einer starken Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirnfunktionen).
Wirkungen: (starke) Euphorie und (sexuelle) Stimulation
Konsumformen: schnupfen (nasal) schlucken (oral) rauchen (inhalativ) der freien Base
mögliche Nebenwirkungen: Anstieg der Körpertemperatur (Hyperthermie), Herzrasen (Tachykardie), Herzanfälle und Herzschäden, Blutdruckanstieg, Atembeschwerden, erhöhte Bewegungsaktivität, Angstzustände, Aggressivität, Paranoia, Bewusstseinsstörungen, und schwere Psychosen. Während sich das Selbstverabreichungspotential von 3,4-MDPHP im Tierversuch (Ratten) als moderat erwies beschreiben Konsument*innen von Monkey Dust Substanzen wie 3,4-MDPHP den Nachlegedrang (Craving) und das damit verbundene Abhängigkeitsrisiko als extrem hoch. Einige Vergiftungs- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von 3,4-MDPHP zusammen mit anderen psychoaktiven Substanzen (Mischkonsum) sowie ein Todesfall nach Monokonsum von MDPHP sind wissenschaftlich publiziert. In Zellkulturen verursacht 3,4-MDPHP oxidativen Stress und Zelltod.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use
(zu Cathinone, allgemein): Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran. Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
2C-B, verunreinigt mit MDMA, 2C-H und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 16,3 mg
MDMA-Hydrochlorid: 1,7 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
14. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
lila Tablette
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,2 mm
Breite x Höhe: 13,7 x 9,6 mm
Gewicht: 293,6 mg
Farbe: lila
zur unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu MDMA:
Die geringe Menge MDMA (1,7 mg) deutet auf eine Verunreinigung im Herstellungsprozess oder auf unsachgemäßes Handling/Lagerung hin.
zu 2C-H:
2C-H wurde identifiziert aber nicht quantifiziert.
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss. Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen.
Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden. Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft. Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden.
In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken. Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.
Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt.
Vom Konsum wird abgeraten!
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische und stimulierende Substanz. Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins.
Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung. Daraus ergibt sich erhöhtes Risiko von Fehl- und Überdosierungen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Uns liegen keine Daten zum 2C-B Gehalt in Pulvern für Deutschland vor.
Wirkungseintritt:
oral nach 30 – 60 Minuten
nasal nach ca. 5 – 10 Minuten
Wirkdauer: ca. 4 – 8 Stunden
Dosierung:
oral:
leichte Dosierung: 5 - 15 mg
übliche Dosierung: 15 - 30 mg
hohe Dosierung: 25 - 50 mg
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Pulver mit einer Feinwaage möglichst genau dosieren:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt des Pulvers [%]
Nebenwirkungen:
geweitete Pupillen,
erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz,
Übelkeit,
Schweissausbrüchen und Schwindelanfälle,
Magen- und Darmbeschwerden
Unverträglichkeirsreaktionen wie Husten aufgrund vermehrter Schleimproduktion,
Orientierungslosigkeit, Verwirrung und Angstgefühle bis hin zur Todesangst
Zu Langzeitrisiken gibt es bislang keine Forschungsresultate.
Safer Use:
- Konsumiere 2C-B nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Die Wirkungen und Nebenwirkungen von 2C-B sind besonders stark von der Dosierung abhängig. Bei höherer Dosierung wirkt es stark psychedelisch.
- Beim Sniefen deutlich niedriger dosieren als beim oralen Konsum (maximal die Hälfte).

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit zwei unbekannten Substanzen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 99,9 %
Unbekannte Substanzen: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
08. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanzen:
Die unbekannten Substanzen wurden im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit Koffein, Tetramisol und Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 65,3%
Koffein: 18,6 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,4 %
Procain-Hydrochlorid: 0,3 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
08. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 65,3 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2023).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde. Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden.
Risiken und Nebenwirkungen:
Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen. Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Freezer Dragonball / 2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 6,1 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
08. September 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 4,2 mm
Breite x Höhe: 9,7 x 9,5 mm
Gewicht: 310,34 mg
Farbe: braun/gold
Prägung/Rückseite: Freezer Dragonball / 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

Krümelmonster
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
169,4 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 39,0 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
08. September 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,5 mm
Breite x Höhe: 11,5 x 10,7 mm
Gewicht: 438,5 mg
Farbe: orange
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 169,4 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.
Punisher
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
113,1 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 27,3 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
07. September 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,9 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,1 mm
Gewicht: 413,6 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 108,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

3-CMC, verunreinigt mit iso-3-CMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
3-CMC-Hydrochlorid: 65,4 %
iso-3-CMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird abgeraten!
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu iso-3-CMC:
iso-3-CMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 3-CMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 82,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

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Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
108,5 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 30,3 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,8 mm
Breite x Höhe: 13,9 x 7,4 mm
Gewicht: 358,3 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 108,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,3 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 44,0 %
Procain-Hydrochlorid: 40,0 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,1 %
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
31. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braunes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Procain, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und einer unbekannten Substanz, erworben als 4-MMC, 31.08.2026 (Berlin)

Procain, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und einer unbekannten Substanz, erworben als 4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Vom Konsum wird dringend abgeraten ! Der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe:
Procain-Hydrochlorid: 46,2 %
4-MMC-Hydrochlorid: 39,0 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
31. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliches Pulver
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zur unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 84,6 %
Es konnte kein 4-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
31. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann. Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann. Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 84,6 % an MDMA-Hydrochlorid knapp unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 32,1 % |
| 2. | Koffein: | 8,6 % |
| 3. | Paracetamol: | 11,9 % |
| 4. | Noscapin: | 34,2 % |
| 5. | Acetylcodein: | 1,7 % |
| 6. | Papaverin: | 2,9 % |
| 7. | Meconin: | ohne Mengenbestimmung |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 128,4 mg
- Noscapin 136,8 mg
- Paracetamol 47,6 mg
- Koffein 34,4 mg
- Papaverin 11,6 mg
- Acetylcodein 6,8 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

Ketamin, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 2,4 mg
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,7 mm
Breite x Höhe: 10,2 x 11,1 mm
Gewicht: 234,3 mg
Farbe: blau
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme (Schnupfen) ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert. Die üblichen oralen (80 und 150 mg) und nasalen (weniger als oral) Dosierungen von MDMA liegen in Bereichen, in denen Ketamin dissoziativ wirkt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um die stimulierende, empathogene und entaktogene Substanz MDMA, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Ketamin-Wirkung zu starker Überforderung und Unfällen kommen.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen beim nasalen Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 9,9 %
Koffein: 54,7 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z. B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Kokain, verunreinigt mit Benzoylecgonin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 80,8 %
Benzoylecgonin-Hydrochlorid: 1,2 %
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 38,6 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2023).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Benzoylecgonin:
Benzoylecgonin ist ein Abbauprodukt des Kokains. Es entsteht im menschlichen Körper hauptsächlich in der Leber nach der Aufnahme von Kokain. Es verbleibt länger im Körper als das Kokain selbst. Darüber hinaus kann Benzoylecgonin bei der Herstellung von Kokain oder durch den Abbau von Kokain bei längerer und unsachgemäßer Lagerung entstehen. Dabei wird eine Esterbindung des Kokains gespalten und es entstehen Benzoylecgonin und Methanol. Benzoylecgonin gilt pharmakologisch als weitgehend wirkungslos. Die Toxizität (Giftigkeit) von Benzoylecgonin für den Menschen ist jedoch einigen Studien zufolge so hoch wie die von Kokain selbst. Insgesamt gilt die Toxizität von Benzoylecgonin als wenig erforscht. Die wenigen toxikologischen Studien deuten jedoch darauf hin, dass Benzoylecgonin über verschiedene Mechanismen schädliche Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Entwicklung von Säuglingen ausübt. Benzoylecgonin scheint für bestimmte Organe und Gefäße schädlicher zu sein als Kokain.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 98,8 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
01. September 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, verunreinigt mit Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 86,9 %'
Ketamin-Hydrochlorid: 2,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
25. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Ketamin:
Der Gehalt an Ketamin in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
-
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
-
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
-
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Phenacetin und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 53,5 %
Phenacetin: 21,5 %
Unlösliche Bestandteile: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
25. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 53,5 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2023).
Dosierung beim nasalen Konsum:
mittlere Dosierung: 20 – 50 mg Kokain-Hydrochlorid
hohe Dosierung: 50- 100 mg Kokain-Hydrochlorid
zu Phenacetin:
Phenacetin (= 4-Ethoxyacetanilid) ist ein Schmerzmittel (Nichtopioid) aus der Gruppe der Anilide, zu der auch Paracetamol gehört. Der Wirkstoff wird im Körper zum größten Teil in Paracetamol umgewandelt. Phenacetin verlor 1986 seine Zulassung als Arzneimittel, da es bei Überdosierung sehr häufig zu Nierenschäden kam.
Dosierung:
Die Einzeldosis von Phenacetin in Arzneimitteln (meist Kombinationspräparaten) für Erwachsene lag zwischen 250 mg und 500 mg.
Wirkungen:
Schmerzreduktion, Fiebersenkung, Erregung und Euphorie (in hohen Dosen).
Risken und Nebenwirkungen:
Erkrankungen der Haut, Störungen des Blutbildes, Methämoglobinämie, hämolytische Anämie, Nierenschäden, Karzinomentstehung in den Harnwegen. akute Vergiftung: Erregungszustände, Delirien und Krämpfe.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
Verwende beim nasalen Konsum immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien (Ziehröhrchen, Karte und eine saubere Unterlage).
Das Abhängigkeitsrisiko ist beim Kokainkonsum besonders hoch. Dosiere niedrig und vermeide häufiges Nachlegen.
Lege Konsumpausen ein. Wenn du das Gefühl hast, den Konsum nicht mehr kontrollieren zu können, hole dir Unterstützung in einer Beratungsstelle.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 32,9 % |
| 2. | Koffein: | 13,4 % |
| 3. | Paracetamol: | 19,5 % |
| 4. | Noscapin: | 26,4 % |
| 5. | Acetylcodein: | 2,3 % |
| 6. | Papaverin: | 1,1 % |
| 7. | Meconin: | ohne Mengenbestimmung |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 131,6 mg
- Noscapin 105,6 mg
- Paracetamol 78 mg
- Koffein 53,6 mg
- Acetylcodein 9,2 mg
- Papaverin 4,4 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
25. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 74,6 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
25. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 76,8 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
25. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
Muten-Roshi (Dragonball), hochdosiertes MDMA, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz, 24.08.2026 (Berlin)

Muten-Roshi (Dragonball)
Warnhinweis:
hochdosierte & verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wir raten vom Konsum ab!
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 156,8 mg
unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 29,0 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
zur Verunreinigung mit einer unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,6 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 9,1 mm
Gewicht: 541,1 mg
Farbe: grau, gelb, lila
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 156,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2C-B, verunreinigt mit 2C-B AC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 70,6 %
2C-B AC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird abgeraten !
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu 2C-B AC:
2C-B AC (= N-[2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethyl]acetamid) ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 2C-B. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
Vom Konsum wird abgeraten !
Quelle:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/10086247
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben lassen sich oft Verunreinigungen und Falschdeklarationen feststellen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Je mehr du von verunreinigten Substanzen konsumierst, desto wahrscheinlicher wird das Auftreten von gefährlichen Nebenwirkungen durch Verschnittstoffe.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 84,6 %
Procain-Hydrochlorid: 1,7 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
ocker Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,9 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 77,4 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 47,9 %
Koffein: 27,0 %
Unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 47,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen deutlich über im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weiter Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-sulfat: 19,2 %
Koffein: 72,6 %
Der Amphetamingehalt liegt unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
24. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Amphetamin-sulfat:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 19,2 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen über dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt. Der Koffein-Gehalt ist mit 72,6 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

LSD-Flüssigkeit, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
verunreinigte LSD-Flüssigkeit
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-Tartrat: 3,0 mg/mL
iso-LSD-Tartrat: 0,1 mg/mL
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale:
grüne Flüssigkeit
Dosierung von Flüssigkeiten:
Das Volumen und die Masse („Gewicht“) eines Tropfens sind abhängig von der chemischen Zusammensetzung und den dadurch bedingten physikalischen Eigenschaften (Oberflächenspannung, Viskosität und Dichte) der zu tropfenden Flüssigkeit, von äußeren Bedingungen (Temperatur und Luftdruck) sowie von der Form der Öffnung und dem Material des Dosiergerätes (z.B. Tropfpipette oder Tropfglas). Genaue Angaben zum Tropfenvolumen bzw. Tropfengewicht und die darin enthaltene Wirkstoffmenge für eine bestimmte medizinisch verwendete Flüssigkeit werden vom pharmazeutischen Hersteller der Flüssigkeit angegeben oder müssen im Einzelfall experimentell ermittelt werden. Im nicht regulierten Bereich der psychoaktiven Substanzen („Drogen“) können Flüssigkeitsvolumina in der Regel mit Einwegspritzen oder Messpipetten ausreichend gut abgemessen werden.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
Weitere Informationen zu LSD findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/lsd
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten.
Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

Tiktok
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
9,5 mg MDMA-Hydrochlorid
125,3 mg Koffein
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 3,7 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,0 mm
Breite x Höhe: 10,2 x 10,1 mm
Gewicht: 257,7 mg
Farbe: rot
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 9,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge weit unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Procain, verunreinigt mit Tetramisol, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
vom Konsum wird dringend abgeraten !
der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe und Menge:
Procain-Hydrochlorid: 29,3 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 27,6 %
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden.
Risiken und Nebenwirkungen:
Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen. Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 95,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 73,2 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbe Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,5 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 58,9 %
Procain-Hydrochlorid: 35,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Procain, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und einer unbekannten Substanz, erworben als 4-MMC, 18.08.2026 (Berlin)

Procain, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und einer unbekannten Substanz, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
vom Konsum wird dringend abgeraten !
der iv. Konsum ist lebensgefährlich !
Wirkstoffe und Menge:
Procain-Hydrochlorid: 51,7 %
Mephedron-Hydrochlorid: 48,2 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

3-CMC, verunreinigt mit iso-3-CMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
3-CMC-Hydrochlorid: 94,1 %
iso-3-CMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird abgeraten!
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu iso-3-CMC:
iso-3-CMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 3-CMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Gefährliche Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 81,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wird ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung:
3-MMC wird im Vergleich zu Ketamin höher dosiert. Wenn davon ausgegangen wird, man konsumiert 3-MMC und es handelt sich um Ketamin, kann dies zu ungeplanten und unvorhersebaren Überdosierungen führen. Diese können weitreichenden Folgen haben.
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert.
Die übliche nasale Dosierung von 3-MMC (20 - 120 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin dissoziativ zu wirken beginnt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um das stimulierende Cathinon 3-MMC, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu schweren Überforderungen und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Weitere Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und einer unbekannten Substanz, erworben als MDMA, 18.08.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und einer unbekannten Substanz, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 56,0 %
Procain-Hydrochlorid: 38,6 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit Benzoylecgonin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 38,6 %
Benzoylecgonin-Hydrochlorid: 0,3 %
Abgabe der Probe:
18. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wird ein Beispielbild verwendet.
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 38,6 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2023).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Benzoylecgonin:
Benzoylecgonin ist ein Abbauprodukt des Kokains. Es entsteht im menschlichen Körper hauptsächlich in der Leber nach der Aufnahme von Kokain. Es verbleibt länger im Körper als das Kokain selbst. Darüber hinaus kann Benzoylecgonin bei der Herstellung von Kokain oder durch den Abbau von Kokain bei längerer und unsachgemäßer Lagerung entstehen. Dabei wird eine Esterbindung des Kokains gespalten und es entstehen Benzoylecgonin und Methanol. Benzoylecgonin gilt pharmakologisch als weitgehend wirkungslos. Die Toxizität (Giftigkeit) von Benzoylecgonin für den Menschen ist jedoch einigen Studien zufolge so hoch wie die von Kokain selbst. Insgesamt gilt die Toxizität von Benzoylecgonin als wenig erforscht. Die wenigen toxikologischen Studien deuten jedoch darauf hin, dass Benzoylecgonin über verschiedene Mechanismen schädliche Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Entwicklung von Säuglingen ausübt. Benzoylecgonin scheint für bestimmte Organe und Gefäße schädlicher zu sein als Kokain.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Squid Game / 200 mg
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
108,8 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 23,7 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,1 mm
Breite x Höhe: 8,2 x 13,7 mm
Gewicht: 460,0 mg
Farbe: lila, grau, blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 108,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Kokain, verunreinigt mit Procain und Koffein
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 55,6 %
Procain-Hydrochlorid: 15,3 %
Koffein: 14,4 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 55,6 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2023).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde. Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Diese Warnung teilen per:
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), iso-4-MMC und einer unbekannten Substanz, 17.08.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 80,3 %
4-CMC-Hydrochlorid: 2,0 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 89,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenibut
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 9,1 %
Phenibut: 37,7 %
Koffein: 52,2 %
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenibut:
Definition/Wirkung: Phenibut ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phenylethylamine und Gabapentinoide (Arzneistoffe, die zur Behandlung von Epilepsie und neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, z.B. Gabapentin, Pregabalin). Wird in Nahrungsergänzungsmitteln u.a. zur Anwendung bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit illegal vertrieben und in Russland u.a. als gedächtnissteigernder und angstlösender Arzneistoff eingesetzt. Missbräuchlich wird Phenibut als euphorisierendes und entspannendes, in niedrigeren Dosen auch als leistungssteigerndes, stimulierendes Mittel verwendet. Es fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), jedoch unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), der Umgang ist damit verboten.
Darreichungsform: Tabletten zur oralen Anwendung
Dosierung: empfohlene Dosis für Erwachsene variiert von 20-750 mg
Nebenwirkungen: Übelkeit, Müdigkeit, Krampfanfälle
zu Amphetaminsulfat:
zum Wirkstoffgehalt:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Der Koffein-Gehalt ist mit 52,2 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.
Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin und unlöslichen Bestandteilen, 17.08.2026 (Berlin)

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 2,5 %
Koffein: 38,7 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 8,7 %
unlösliche Bestandteile: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
17. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 2,5 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 63,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbe Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Punisher, MDMA verunreinigt mit Koffein
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 24,3 mg
Koffein: 171,0 mg
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,0 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,1 mm
Farbe: blau
Bruchrille: ja
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 24,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge stark unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 64,2 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 66,8 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbe Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 54,6 %
Koffein: 12,9 %
Unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 54,6 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen deutlich über im deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weiter Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 88,9 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
11. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 88,9 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
11. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung zu 2-MMC:
Wenn 2-MMC in der irrigen Annahme konsumiert wird, es handele sich um MDMA, kann es zu Überdosierungen und Überforderungen kommen. 2-MMC wird anders dosiert und hat andere Wirkungszeiten, Wirkungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen (nicht konsumieren bei) als MDMA. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit zwei unbekannten Substanzen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 77,2 %
Unbekannte Substanzen: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
10. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 77,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zur unbekannten Substanzen:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 94,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Plusle, 2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 3,5 mg
MDMA-Hydrochlorid: 8,9 mg
2C-B AC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 6,9 mm
Breite x Höhe: 6,9 x 11,1 mm
Gewicht: 267,7 mg
Farbe: schwarz
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische und stimulierende Substanz. Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins.
Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung. Daraus ergibt sich erhöhtes Risiko von Fehl- und Überdosierungen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Uns liegen keine Daten zum 2C-B Gehalt in Pulvern für Deutschland vor.
Wirkungseintritt:
oral nach 30 – 60 Minuten
nasal nach ca. 5 – 10 Minuten
Wirkdauer: ca. 4 – 8 Stunden
Dosierung:
oral:
leichte Dosierung: 5 - 15 mg
übliche Dosierung: 15 - 30 mg
hohe Dosierung: 25 - 50 mg
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Pulver mit einer Feinwaage möglichst genau dosieren:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt des Pulvers [%]
Nebenwirkungen:
geweitete Pupillen,
erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz,
Übelkeit,
Schweissausbrüchen und Schwindelanfälle,
Magen- und Darmbeschwerden
Unverträglichkeirsreaktionen wie Husten aufgrund vermehrter Schleimproduktion,
Orientierungslosigkeit, Verwirrung und Angstgefühle bis hin zur Todesangst
Zu Langzeitrisiken gibt es bislang keine Forschungsresultate.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Risikoeinschätzung zur Verunreinigung mit MDMA:
Der Gehalt an MDMA in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
zu 2C-B AC:
2C-B AC (= N-[2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethyl]acetamid) ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 2C-B. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Quelle: https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/10086247
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

2C-B, verunreinigt mit Paracetamol, Koffein und 2C-H
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 11,8 mg
Paracetamol: 0,8 mg
Koffein: 0,4 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 3,7 mm
Breite x Höhe: 11,3 x 5,2 mm
Gewicht: 252,8 mg
Farbe: grün
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische und stimulierende Substanz. Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins.
Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung. Daraus ergibt sich erhöhtes Risiko von Fehl- und Überdosierungen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Uns liegen keine Daten zum 2C-B Gehalt in Pulvern für Deutschland vor.
Wirkungseintritt:
oral nach 30 – 60 Minuten
nasal nach ca. 5 – 10 Minuten
Wirkdauer: ca. 4 – 8 Stunden
Dosierung:
oral:
leichte Dosierung: 5 - 15 mg
übliche Dosierung: 15 - 30 mg
hohe Dosierung: 25 - 50 mg
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Pulver mit einer Feinwaage möglichst genau dosieren:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt des Pulvers [%]
Nebenwirkungen:
geweitete Pupillen,
erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz,
Übelkeit,
Schweissausbrüchen und Schwindelanfälle,
Magen- und Darmbeschwerden
Unverträglichkeirsreaktionen wie Husten aufgrund vermehrter Schleimproduktion,
Orientierungslosigkeit, Verwirrung und Angstgefühle bis hin zur Todesangst
Zu Langzeitrisiken gibt es bislang keine Forschungsresultate.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Risikoeinschätzung zur Verunreinigung mit Paracetamol und Koffein:
Der Gehalt an Paracetamol und Koffein in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

Maybach / NL
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
103,8 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 26,5 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 6,0 mm
Breite x Höhe: 12,0 x 9,1 mm
Gewicht: 391,6 mg
Farbe: orange
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 103,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Bart Simpson / NL
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
137,2 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 34,8 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,0 mm
Breite x Höhe: 9,1 x 13,3 mm
Gewicht: 394,1 mg
Farbe: pink
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 137,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 82,3 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 95,8 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit 2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Ketamin-Hydrochlorid: 30,0 %
MDMA-Hydrochlorid: 42,4 %
2C-B-Hydrochlorid: 3,2 %
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu Tucibi, Tusi, "Pink Cocaine":
"Tucibi", "Tusi" und "Pink Cocaine" sind ursprünglich Szenenamen aus Südamerika für das Psychedelikum 2C-B. In europäischen Drug Checking Einrichtungen werden seit einigen Jahren pinke Pulver unter diesen Szenenamen zur Analyse abgegeben, bei denen es sich meist um Gemische aus mehreren psychoaktiven Wirkstoffen handelte: Oft Ketamin und MDMA, manchmal noch zusätzlich mit Koffein, Paracetamol, Amphetamin, 2C-B oder Ibuprofen versetzt.
Die Kombination von Ketamin und MDMA kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung des Körpers führen. Insbesondere ein hoher Ketamin-Anteil kann wegen der dann erzielten dissoziative und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend sein. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Konsum von Ketamin nicht beabsichtigt war und die Umgebung unübersichtlich ist. Das stimulierende Koffein kann die Belastung für das Herz-Kreislauf-System erhöhen. Trotzdem sind solche Mischungen in niedrigen Dosen in bestimmten Konsument*innen Kreisen wegen der erzielten Mischwirkung populär.
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Safer Use:
- Verzichte auf den Kauf und Konsum von Fertigmischungen, da du nicht weißt, was in welchem Verhältnis darin enthalten ist.
- Nutze Drugchecking.
- Wenn du nicht auf solche Mischungen verzichten willst, mische sie selbst. Verwende eine Feinwaage, um die einzelnen Bestandteile zu dosieren. Mische danach gut durch.
- Bevor du Mischkonsum betreibst, solltest du genügend Erfahrung mit den einzelnen Substanzen gesammelt haben.
- Dosiere niedrig.
- Vermeide Mischkonsum mit weiteren Substanzen.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Procain und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 51,9 %
Procain-Hydrochlorid: 44,5 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Risiken beim iv Konsum:
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,9 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 58,5 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 69,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Homer Simpson / NL
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
178,3 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,2 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,5 mm
Breite x Höhe: 8,4 x 15,3 mm
Gewicht: 507,2 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 178,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Buprenorphin, erworben als Amphetamin
Warnhinweis:
Falschdeklaration. Wir raten vom Konsum ab!
Wirkstoffe und Menge:
Buprenorphin: 9,1 %
Es wurde kein Amphetamin nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
03. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Buprenorphin:
Buprenorphin ist ein stark wirksames Opiod! Es wird als Schmerzmittel bei starken Schmerzen oder als Ersatzstoff in der Entzugstherapie bei Drogenabhängigkeit (Substitution) eingesetzt. Es dämpft das Schmerzempfinden im Gehirn und lindert Entzugssymptome, macht aber selbst körperlich abhängig.
Buprenorphin wird unter die Zunge (sublingual) oder in die Wangentasche (bukkal) gelegt und löst sich dort auf. Konsumiert man Buprenorphin nasal oder intravenös, erzeugt es einen „Kick“ mit starker Wirkung. Daher ist Buprenorphin auf dem Schwarzmarkt eine beliebte Substanz.
Wichtige Nebenwirkungen:
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
03. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 2,6 %
Koffein: 65,8 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
03. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z. B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
zu Amphetamin-sulfat:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 2,6 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
03. August 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Freezer Dragonball / 2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 6,3 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
03. August 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 4,3 mm
Breite x Höhe: 9,6 x 9,7 mm
Gewicht: 313,6 mg
Farbe: braun/gold
Prägung/Rückseite: Freezer Dragonball / 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.


Tiktok
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
136,7 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 27,7 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
28. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,3 mm
Breite x Höhe: 10,2 x 10,1 mm
Gewicht: 492,8 mg
Farbe: blau/lila
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 136,7 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Soundcloud / NL
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
162,6 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,7 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
28. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,0 mm
Breite x Höhe: 14,2 x 7,1 mm
Gewicht: 455,4 mg
Farbe: orange
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 162,6 mg MDMA-Hydrochlorid Menge nur knapp unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 97,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
21. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 76,0 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
21. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 99,5 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
21. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 97,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
21. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 86,0 %
Es konnte kein 4-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
21. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbe Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann. Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann. Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 86,0 % an MDMA-Hydrochlorid knapp unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Frosch
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
130,8 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 28,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,6 mm
Breite x Höhe: 10,7 x 10,3 mm
Gewicht: 453,0 mg
Farbe: orange
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 130,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 48,1 μg
iso-LSD-tartrat: 0,6 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 21,3 mg
Abmessungen: 9,4 x 9,4 mm
Farbe: silber, blau, weiß
Motiv/Prägung: Punkt
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 48,10µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 4,2 % |
| 2. | Koffein: | 13,2 % |
| 3. | Paracetamol: | 45,5 % |
| 4. | Noscapin: | 10,4 % |
| 5. | Acetylcodein: | 0,8 % |
| 6. | Papaverin: | 0,7 % |
| 7. | Meconin: | ohne Mengenbestimmung |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 16,8 mg
- Paracetamol 182 mg
- Koffein 52,8 mg
- Noscapin 41,6 mg
- Acetylcodein 3,2 mg
- Papaverin 2,8 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
hellbraunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

Kokain, verunreinigt mit Koffein und Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 35,8 %
Koffein: 30,6 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 7,2 %
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 35,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz deutlich unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 96,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Ketamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 87,9 %
Ketamin-Hydrochlorid: 10,5 %
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 91,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
20. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 99,1 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 99,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 96,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Gefährliche Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 66,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kritalle
Risikoeinschätzung:
3-MMC wird im Vergleich zu Ketamin höher dosiert. Wenn davon ausgegangen wird, man konsumiert 3-MMC und es handelt sich um Ketamin, kann dies zu ungeplanten und unvorhersebaren Überdosierungen führen. Diese können weitreichenden Folgen haben.
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert.
Die übliche nasale Dosierung von 3-MMC (20 - 120 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin dissoziativ zu wirken beginnt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um das stimulierende Cathinon 3-MMC, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu schweren Überforderungen und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Weitere Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 47,0 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 83,6 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 90,6 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Diamant
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
148,9 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 44,6 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Breite x Höhe: 9,1 x 6,5 mm
Gewicht: 333,8 mg
Farbe: frün
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 148,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Berghain
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 67,3 mg
4-CMC-Hydrochlorid: 6,2 mg
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 17,1 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 2,7 mm
Breite x Höhe: 12,3 x 10,1 mm
Gewicht: 394,7 mg
Farbe: pink
Bruchrille: ja
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 67,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Prokain und Phenacetin, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Verunreinigung, Lebensgefahr. Hoher Gehalt von Procain!
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 10,9 %
Prokain-Hydrochlorid: 86,3 %
Phenacetin: ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird abgeraten.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 10,9 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Phenacetin:
Phenacetin (= 4-Ethoxyacetanilid) ist ein Schmerzmittel (Nichtopioid) aus der Gruppe der Anilide, zu der auch Paracetamol gehört. Der Wirkstoff wird im Körper zum größten Teil in Paracetamol umgewandelt. Phenacetin verlor 1986 seine Zulassung als Arzneimittel, da es bei Überdosierung sehr häufig zu Nierenschäden kam.
Dosierung:
Die Einzeldosis von Phenacetin in Arzneimitteln (meist Kombinationspräparaten) für Erwachsene lag zwischen 250 mg und 500 mg.
Wirkungen:
Schmerzreduktion, Fiebersenkung, Erregung und Euphorie (in hohen Dosen).
Risken und Nebenwirkungen:
Erkrankungen der Haut, Störungen des Blutbildes, Methämoglobinämie, hämolytische Anämie, Nierenschäden, Karzinomentstehung in den Harnwegen. akute Vergiftung: Erregungszustände, Delirien und Krämpfe.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Ketamin, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 91,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2025 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasalem Konsum (schnupfen) ab Dosen zwischen 75 und 100 mg dissoziativ (Körper-Geist Trennung) und bei höheren Dosierungen kann es zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). Die betroffene Person ist in diesem Zustand ihrer Umgebung wehrlos ausgeliefert. Die übliche nasalen Dosierungen (20- 80 mg) bzw. orale Dosierung von Mephedron (75 - 175 mg) liegt in Bereichen, in dem Ketamin (anfängt) dissoziativ zu wirken. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um die stimulierende, empathogene und entaktogene Substanz Mephedron, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu starker Überforderung und Unfällen kommen.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen beim nasalen Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Safer Use:
1. Ketamin beeinträchtigt deine Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten. Es kann zu Stürzen, Unfällen und Verletzungen kommen, die wegen der Schmerzblockierenden Wirkung von dir nicht wahrgenommen werden. Bei mittlerer und höherer Dosierung solltest du Ketamin im Sitzen oder Liegen konsumieren.
2. Unterlasse es, Ketamin in Kombination mit dämpfenden Substanzen (Downer) wie Alkohol, Benzodiazepine, GHB/GBL oder Opioide zu konsumieren, weil diese die narkotische Wirkung verstärken und zu einer lebensgefährlichen Atemdepression führen können.

2-MMC, verunreinigt mit 4-MMC und MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration + Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 75,4 %
4-MMC-Hydrochlorid: 5,2 %
MDMA-Hydrochlorid: 2,9 %
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit MDMA:
Der Gehalt anMDMA in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MPD
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 34,4 %
Es wurde kein 4-MPD nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen


Netflix
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
128,6 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 27,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,4 mm
Breite x Höhe: 13,8 x 7,5 mm
Gewicht: 460,4 mg
Farbe: rosa
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 128,6 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 81,8 %
4-MMC-Hydrochlorid: 3,7 %
Ketamin-Hydrochlorid: 0,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu 4-MMC:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Ketamin :
Der Gehalt an Ketmain in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbe Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Ketamin, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 95,0 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
blaues Pulver
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasalem Konsum (schnupfen) ab Dosen zwischen 75 und 100 mg dissoziativ (Körper-Geist Trennung) und bei höheren Dosierungen kann es zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). Die betroffene Person ist in diesem Zustand ihrer Umgebung wehrlos ausgeliefert. Die übliche orale Dosierung von MDMA (80 - 120 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin dissoziativ wirkt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um die stimulierende, empathogene und entaktogene Substanz MDMA, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu starker Überforderung und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen beim nasalen Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit Koffein, 4-BMC, 2C-B und unlöslichen Bestandteilen, 06.07.2026 (Berlin)

MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit Koffein, 4-BMC, 2C-B und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Pink Cocaine
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Ketamin-Hydrochlorid: 41,0 %
Koffein: 21,5 %
MDMA-Hydrochlorid: 9,9 %
4-BMC-Hydrochlorid: 1,1 %
2C-B-Hydrochlorid: 1,3 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu Tucibi, Tusi, "Pink Cocaine":
"Tucibi", "Tusi" und "Pink Cocaine" sind ursprünglich Szenenamen aus Südamerika für das Psychedelikum 2C-B. In europäischen Drug Checking Einrichtungen werden seit einigen Jahren pinke Pulver unter diesen Szenenamen zur Analyse abgegeben, bei denen es sich meist um Gemische aus mehreren psychoaktiven Wirkstoffen handelte: Oft Ketamin und MDMA, manchmal noch zusätzlich mit Koffein, Paracetamol, Amphetamin, 2C-B oder Ibuprofen versetzt.
Die Kombination von Ketamin und MDMA kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung des Körpers führen. Insbesondere ein hoher Ketamin-Anteil kann wegen der dann erzielten dissoziative und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend sein. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Konsum von Ketamin nicht beabsichtigt war und die Umgebung unübersichtlich ist. Das stimulierende Koffein kann die Belastung für das Herz-Kreislauf-System erhöhen. Trotzdem sind solche Mischungen in niedrigen Dosen in bestimmten Konsument*innen Kreisen wegen der erzielten Mischwirkung populär.
zu 4-Bromomethcathinone (4-BMC):
4-BMC gehört zur Gruppe der Cathinone. Es wird vermutet, dass 4-BMC toxische Effekte haben kann. Aus Berichten von User*innen geht hervor, dass 4-BMC stimulierende und entaktogene Wirkungen hat. 4-BMC wird in seiner Wirkung mit Amphetamin, Methamphetamin und MDMA verglichen. Zu 4-BMC liegen kaum Informationen zu Wirkung, Nebenwirkungen, Toxizität und Langzeitfolgen vor. Der Konsum dieser Substanz birgt dementsprechend unbekannte Risiken. Regelmäßiger Konsum und hohe Dosierungen erhöhen zusätzlich das Risikopotenzial. Das Bromatom im Molekül ist toxikologisch relevant, weil es potenziell leber- und nierentoxische Effekte begünstigt. Dieses Risiko ist für 4-BMC beim Menschen nicht quantifiziert.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 4-BMC ab!
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Safer Use:
- Verzichte auf den Kauf und Konsum von Fertigmischungen, da du nicht weißt, was in welchem Verhältnis darin enthalten ist.
- Nutze Drugchecking.
- Wenn du nicht auf solche Mischungen verzichten willst, mische sie selbst. Verwende eine Feinwaage, um die einzelnen Bestandteile zu dosieren. Mische danach gut durch.
- Bevor du Mischkonsum betreibst, solltest du genügend Erfahrung mit den einzelnen Substanzen gesammelt haben.
- Dosiere niedrig.
- Vermeide Mischkonsum mit weiteren Substanzen.

2-MMC, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,8 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung zu 2-MMC:
Wenn 2-MMC in der irrigen Annahme konsumiert wird, es handele sich um MDMA, kann es zu Überdosierungen und Überforderungen kommen. 2-MMC wird anders dosiert und hat andere Wirkungszeiten, Wirkungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen (nicht konsumieren bei) als MDMA. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD und Koffein
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 60,4 μg
iso-LSD-tartrat: 12,9 μg
Koffein: 5,3 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 32,0 mg
Abmessungen: 8,4 x 9,0 mm
Farbe: rot, grau, gelb
Motiv/Prägung: 200
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 60,4 µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
zur Verunreinigung mit Koffein:
Die Koffein-Verunreinigung ist mengenmäßig so gering, dass sie für Wirkungen und Konsumrisiken nicht relevant ist. Sie kann aber als Anzeichen für eine unsachgemäße Herstellung oder Verpackung des Blotters gewertet werden.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,6 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 86,2 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
06. Juli 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Punisher, MDMA verunreinigt mit Koffein
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 19,6 mg
Koffein: 153,6 mg
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,5mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,2 mm
Farbe: blau
Bruchrille: ja
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 19,6 mg MDMA-Hydrochlorid Menge stark unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Kokain, verunreinigt mit Procain, Norkokain, Tetramisol und Benzoylecgonin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 68,4 %
Procain-Hydrochlorid: 7,1 %
Norkokain-Hydrochlorid: 0,7 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 3,0 %
Benzoylecgonin-Hydrochlorid: 0,8 %
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 68,4 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
zu Benzoylecgonin:
Benzoylecgonin ist ein Abbauprodukt des Kokains. Es entsteht im menschlichen Körper hauptsächlich in der Leber nach der Aufnahme von Kokain. Es verbleibt länger im Körper als das Kokain selbst. Darüber hinaus kann Benzoylecgonin bei der Herstellung von Kokain oder durch den Abbau von Kokain bei längerer und unsachgemäßer Lagerung entstehen. Dabei wird eine Esterbindung des Kokains gespalten und es entstehen Benzoylecgonin und Methanol. Benzoylecgonin gilt pharmakologisch als weitgehend wirkungslos. Die Toxizität (Giftigkeit) von Benzoylecgonin für den Menschen ist jedoch einigen Studien zufolge so hoch wie die von Kokain selbst. Insgesamt gilt die Toxizität von Benzoylecgonin als wenig erforscht. Die wenigen toxikologischen Studien deuten jedoch darauf hin, dass Benzoylecgonin über verschiedene Mechanismen schädliche Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Entwicklung von Säuglingen ausübt. Benzoylecgonin scheint für bestimmte Organe und Gefäße schädlicher zu sein als Kokain.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 99,0 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 73,1 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain verunreinigt mit Norkokain und 2-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 88,2 %
Norkokain-Hydrochlorid: 0,6 %
2-MMC-Hydrochlorid: 4,6 %
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 88,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp über dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt von Kokain, das nach dem Konsum im Körper entsteht. Es tritt auch als Begleitstoff bei der Herstellung von Kokain auf. Dies ist wahrscheinlich der Grund für sein Vorkommen in der Probe. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). Im Tierversuch führt es nicht wie Kokain zu einem gesteigerten Bewegungsdrang. Die Gesamttoxizität von Norkokain ist bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringen Gehalts fällt dies bei der Beurteilung des gesundheitlichen Risikos des Konsums der Probe kaum ins Gewicht.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 84,3 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 87,2 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
blaue Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 11,0 %
Koffein: 37,0 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z. B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 98,6 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 99,8 %
Es konnte kein MDMA- Hdyrochlorid nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 98,6 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Dior
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
115,2 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 25,2 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,9 mm
Breite x Höhe: 12,2 x 8,2 mm
Gewicht: 456,6 mg
Farbe: pink
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 115,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Netflix
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
111,5 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 28,5 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,6 mm
Breite x Höhe: 13,5 x 7,3 mm
Gewicht: 390,7 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 111,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2C-B, verunreinigt mit 2C-B AC und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 69,1 %
2C-B AC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird abgeraten !
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2C-B AC:
2C-B AC (= N-[2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethyl]acetamid) ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 2C-B. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
Vom Konsum wird abgeraten !
Quelle:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/10086247
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben lassen sich oft Verunreinigungen und Falschdeklarationen feststellen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Je mehr du von verunreinigten Substanzen konsumierst, desto wahrscheinlicher wird das Auftreten von gefährlichen Nebenwirkungen durch Verschnittstoffe.
Koffein, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Kokain, 29.06.2026 (Berlin)

Koffein, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Wirkstoffe und Menge:
Koffein: 59,9 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein Kokain nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zur unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Punisher
Warnhinweis:
hochdosierte & verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wir raten vom Konsum ab!
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 146,9 mg
unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 34,1 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
zur Verunreinigung mit einer unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,5 mm
Breite x Höhe: 14,2 x 10,2 mm
Gewicht: 430,9 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 146,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 84,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braune Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz, erworben als MDMA, 29.06.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 84,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung:
Wenn Mephedron in der irrigen Annahme konsumiert wird, es handele sich um MDMA, kann es zu Überdosierungen und Überforderungen kommen.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 89,5 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 96,6 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
29. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2C-B, verunreinigt mit MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 2,8 %
MDMA-Hydrochlorid: 1,1 %
Abgabe der Probe:
30. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Aktuelle Daten zum 2C-B Gehalt von Zubereitungen liegen uns für Deutschland nicht vor.
Für 2017 gab die DBDD an, dass in 2017 sichergestellte Tabletten 8 - 11,4 mg 2C-B berechnet als Hydrochlorid festgestellt wurden.
Dosierung:
oral:
5 - 15 mg leichte Dosierung
15 - 30 mg übliche Dosierung
25 - 50 mg hohe Dosierung
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Wenn du es genau machen willst, kannst du das Pulver, dass beim Pulverisieren deiner Tablette entsteht auf einer Feinwaage abwiegen, um eine bestimmte Dosierung zu erzielen. Du rechnest dann: Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt der Tablette [%]
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit MDMA:
Die Wechselwirkung und das gesundheitliche Risiko ist nicht abschätzbar, wir raten vom Konsum ab.
Safer Use:
- Konsumiere 2C-B nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Die Wirkungen und Nebenwirkungen von 2C-B sind besonders stark von der Dosierung abhängig. Bei höherer Dosierung wirkt es stark psychedelisch.
- Beim Sniefen deutlich niedriger dosieren als beim oralen Konsum (maximal die Hälfte).

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 85,3%
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Minoxidil
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 99,2 %
Minoxidil: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Minoxidil:
Minoxidil ist ein Medikament, das zur Behandlung von Bluthochdruck und Haarausfall eingesetzt wird. Es erweitert die Blutgefäße und senkt den Blutdruck. In Kombination mit Mephedron, das das Herz-Kreislauf-System gegensätzlich belastet (mit Herzrasen, erhöhtem Blutdruck und gesteigerter Herzleistung) können unvorhersehbare Wechselwirkungen auftreten. Mögliche Folgen sind starke Blutdruckschwankungen, Ohnmacht oder Herzprobleme. Besonders riskant ist die Kombination bei körperlicher Aktivität, Flüssigkeitsmangel oder intravenösem Konsum. Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 80,4 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,4 %
Es konnte kein 4-MMC (Mephedron) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 90,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-sulfat: 6,7 %
Koffein: 92,3 %
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Amphetamin-sulfat:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 6,7 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt. Der Koffein-Gehalt ist mit 92,3 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,1 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 99,7 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
22. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: 90,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 3,8 % |
| 2. | Koffein: | 14,9 % |
| 3. | Paracetamol: | 25,9 % |
| 4. | Noscapin: | 42,4 % |
| 5. | Acetylcodein: | 0,5 % |
| 6. | Papaverin: | 2,0 % |
| 7. | Meconin: | ohne Mengenbestimmung |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 15,2 mg
- Paracetamol 103,6 mg
- Koffein 59,6 mg
- Noscapin 169, 6 mg
- Acetylcodein 2,0 mg
- Papaverin 8,0 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 7,0 % |
| 2. | Koffein: | 8,7 % |
| 3. | Paracetamol: | 21,8 % |
| 4. | Noscapin: | 38,9 % |
| 5. | Acetylcodein: | 1,3 % |
| 6. | Papaverin: | 2,7 % |
| 7. | Meconin: | ohne Mengenbestimmung |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 28 mg
- Paracetamol 87,2 mg
- Koffein 34,8 mg
- Noscapin 155,6 mg
- Acetylcodein 5,2 mg
- Papaverin 10,8 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 97,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 81,5 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 16.06.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 87,8 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,9 %
unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
zu unbekannter Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Koffein mit Amphetamin, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Koffein: 179,6 mg
Amphetamin-Hydrochlorid: 1,2 mg
Es wurde kein MDMA nachgewiesen.
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,9 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,1 mm
Gewicht: 389,5 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Risikoeinschätzung zum Wirkstoffgehalt von Ampehetamin
Der Gehalt an 1,2 mg in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst. Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,8 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblos-gelbliche Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,6 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

NASA, 2C-B, verunreinigt mit MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 7,4 mg
MDMA-Hydrochlorid: 1,9 mg
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinke Tablette
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,7 mm
Breite x Höhe: 11,1 x 6,3 mm
Gewicht: 251,1 mg
Farbe: pink
Prägung/Rückseite: NASA / 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Aktuelle Daten zum 2C-B Gehalt von Zubereitungen liegen uns für Deutschland nicht vor.
Für 2017 gab die DBDD an, dass in 2017 sichergestellte Tabletten 8 - 11,4 mg 2C-B berechnet als Hydrochlorid festgestellt wurden.
Dosierung:
oral:
5 - 15 mg leichte Dosierung
15 - 30 mg übliche Dosierung
25 - 50 mg hohe Dosierung
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Wenn du es genau machen willst, kannst du das Pulver, dass beim Pulverisieren deiner Tablette entsteht auf einer Feinwaage abwiegen, um eine bestimmte Dosierung zu erzielen. Du rechnest dann: Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt der Tablette [%]
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit MDMA:
Die Wechselwirkung und das gesundheitliche Risiko ist nicht abschätzbar, wir raten vom Konsum ab.
Safer Use:
- Konsumiere 2C-B nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Die Wirkungen und Nebenwirkungen von 2C-B sind besonders stark von der Dosierung abhängig. Bei höherer Dosierung wirkt es stark psychedelisch.
- Beim Sniefen deutlich niedriger dosieren als beim oralen Konsum (maximal die Hälfte).

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 74,8 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

FC Barcelona
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 55,2 mg
M-alpha-HMCA: Ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 13,4 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 411,0 mg
Abmessungen (BxLxH): 10,1 x 10,2 x 4,2 mm
Farbe: orange
Bruchrille: ja
zu M-alpha-HMCA:
M-alpha-HMCA kann durch verschiedene Syntheseverfahren hergestellt werden. Bei einem dieser Verfahren kann M-alpha-HMCA als Nebenprodukt entstehen. Wird es nach der Synthese durch Reinigungsverfahren nicht sorgfältig vom MDMA abgetrennt, gelangt es als Verunreinigung in die Endprodukte. Solche Verunreinigungen in den Produkten sind ein deutlicher Hinweis auf deren unsachgemäße Herstellung. Wissenschaftliche Untersuchungen zu den Wirkungen und gesundheitlichen Risiken von M-alpha-HMCA liegen nicht vor. Dies betrifft auch mögliche und gefährliche Wechselwirkungen mit MDMA.
Darum raten wir vom Konsum dieser Ecstasy-Tablette ab!
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 55,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge weit unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Marvel Hammerhead
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
129,6 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 26,2 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 495,3 mg
Abmessungen (BxLxH): 12,6 x 6,3 x 4,9 mm
Farbe: pink/blau
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 129,6 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 93,4 %
Es konnte kein Mephedron nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
15. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit zwei unbekannten Substanzen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 63,5 %
Unbekannte Substanzen 1 + 2: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
16. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanzen:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Super Mario Pilz
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
144,7 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 33,0 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
08. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 437,9 mg
Abmessungen (BxLxH): 11,2 x 11,2 x 5,1 mm
Farbe: orange
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 144,7 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.


Patek Philippe
Warnhinweis:
extrem hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
200,3 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 43,6 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
08. Juni 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 459,5 mg
Abmessungen (BxLxH): 10,1 x 10,1 x 4,0 mm
Bruchrille: ja
Farbe: gelb
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 200,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.


Bomb-omb, 2C-B, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 10,8mg
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
08. Juni 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
grau/weiß/rosa Tablette
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,2 mm
Breite x Höhe: 9,3 x 9,5 mm
Gewicht: 270,4 mg
Farbe: grau/weiß/rosa
Bruchrille: ja
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins. 2C-B als Salz (Hydrochlorid) ist ein farbloses (weißes) Pulver. Es wird in der Regel als Pulver, Kapseln oder Tabletten auf dem Schwarzmarkt angeboten.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Der durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 10,0 mg 2C-B berechnet als Hydrochlorid. Mit XY mg 2C-B-Hydrochlorid liegt die Wirkstoffmenge in der Tablette unter dem Durchschitt der analysierten Tabletten im Drugchecking Berlin.
Dosierung:
oral:
5 - 15 mg leichte Dosierung
15 - 30 mg übliche Dosierung
25 - 50 mg hohe Dosierung
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Wenn du es genau machen willst, kannst du das Pulver, dass beim Pulverisieren deiner Tablette entsteht auf einer Feinwaage abwiegen, um eine bestimmte Dosierung zu erzielen. Du rechnest dann:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt der Tablette [%]
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Konsumiere 2C-B nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Die Wirkungen und Nebenwirkungen von 2C-B sind besonders stark von der Dosierung abhängig. Bei höherer Dosierung wirkt es stark psychedelisch.
- Beim Sniefen deutlich niedriger dosieren als beim oralen Konsum (maximal die Hälfte).

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, verunreinigt mit 4-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration + Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 36,3 %
4-MMC-Hydrochlorid: 19,4 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Punisher
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
164,0 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 32,8 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 499,7 mg
Farbe: neongelb
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 164,0 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Ketamin, verunreinigt mit 2-MMC und 4-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 89,4 %
2-MMC-Hydrochlorid: 1,5 %
4-MMC-Hydrochlorid: 1,2 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
beiges Pulver
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Risikoeinschätzung zur Ketamin-Mephedron-Mischung:
Die Kombination von Ketamin und Mephedron kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung des Körpers und der Psyche führen. Insbesondere der hohe Ketamin-Anteil kann wegen der dann erzielten dissoziative und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend sein. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Konsum von Ketamin nicht beabsichtigt war und die Umgebung unübersichtlich ist. Das stimulierende Mephedron kann die Belastung des Ketamins für das Herz-Kreislauf-System durch Blutdruckanstieg weiter erhöhen.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
- Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
- Ketamin beeinträchtigt deine Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten. Es kann zu Stürzen, Unfällen und Verletzungen kommen, die wegen der Schmerzblockierenden Wirkung von dir nicht wahrgenommen werden. Bei mittlerer und höherer Dosierung solltest du Ketamin im Sitzen oder Liegen konsumieren.
- Unterlasse es, Ketamin in Kombination mit dämpfenden Substanzen (Downer) wie Alkohol, Benzodiazepine, GHB/GBL oder Opioide zu konsumieren, weil diese die narkotische Wirkung verstärken und zu einer lebensgefährlichen Atemdepression führen können.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 81,1 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,9 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Red Bull
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
154,7 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,4 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,1 mm
Breite x Höhe: 11,6 x 7,1 mm
Gewicht: 436,8 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 154,7 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 73,5 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 2-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 2-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 26,8 μg
iso-LSD-tartrat: 0,7 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 17,3 mg
Abmessungen: 9,0 x 8,9 mm
Farbe: bunt
Motiv/Prägung: Auge
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 26,8 µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

3-CMC, verunreinigt mit iso-3-CMC, erworben als 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
3-CMC-Hydrochlorid: 87,5 %
iso-3-CMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 4-CMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird abgeraten!
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu iso-3-CMC:
iso-3-CMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 3-CMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2C-B, verunreinigt mit Amphetamin und Koffein
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 18,7 %
Amphetamin-sufat: 3,4 %
Koffein: 66,4 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiße Paste
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische und stimulierende Substanz. Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins.
Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung. Daraus ergibt sich erhöhtes Risiko von Fehl- und Überdosierungen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Uns liegen keine Daten zum 2C-B Gehalt in Pulvern für Deutschland vor.
Wirkungseintritt:
oral nach 30 – 60 Minuten
nasal nach ca. 5 – 10 Minuten
Wirkdauer: ca. 4 – 8 Stunden
Dosierung:
oral:
leichte Dosierung: 5 - 15 mg
übliche Dosierung: 15 - 30 mg
hohe Dosierung: 25 - 50 mg
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Pulver mit einer Feinwaage möglichst genau dosieren:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt des Pulvers [%]
Nebenwirkungen:
geweitete Pupillen,
erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz,
Übelkeit,
Schweissausbrüchen und Schwindelanfälle,
Magen- und Darmbeschwerden
Unverträglichkeirsreaktionen wie Husten aufgrund vermehrter Schleimproduktion,
Orientierungslosigkeit, Verwirrung und Angstgefühle bis hin zur Todesangst
Zu Langzeitrisiken gibt es bislang keine Forschungsresultate.
zum Wirkstoffgehalt von Amphetamin:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 3,4 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt. Der Koffein-Gehalt ist mit 66,4 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Kokain, verunreinigt mit Procain und Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 31,2 %
Procain-Hydrochlorid: 59,4 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,7 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliches Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 31,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2C-B, verunreinigt mit MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 2,4 %
MDMA-Hydrochlorid: 0,6 %
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu 2C-B:
2C-B ist eine psychedelische und stimulierende Substanz. Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können. Die chemische Struktur ähnelt der des Mescalins.
Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung. Daraus ergibt sich erhöhtes Risiko von Fehl- und Überdosierungen.
Einordung der Wirkstoffmenge:
Uns liegen keine Daten zum 2C-B Gehalt in Pulvern für Deutschland vor.
Wirkungseintritt:
oral nach 30 – 60 Minuten
nasal nach ca. 5 – 10 Minuten
Wirkdauer: ca. 4 – 8 Stunden
Dosierung:
oral:
leichte Dosierung: 5 - 15 mg
übliche Dosierung: 15 - 30 mg
hohe Dosierung: 25 - 50 mg
nasal:
2 bis maximal 15 mg (etwa die Hälfte der oralen Dosis, um die gleiche Wirkung zu erzielen).
Pulver mit einer Feinwaage möglichst genau dosieren:
Gewicht Pulver [mg] = gewünschte Dosis 2C-B [mg] * 100 / Wirkstoffgehalt des Pulvers [%]
Nebenwirkungen:
geweitete Pupillen,
erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz,
Übelkeit,
Schweissausbrüchen und Schwindelanfälle,
Magen- und Darmbeschwerden
Unverträglichkeirsreaktionen wie Husten aufgrund vermehrter Schleimproduktion,
Orientierungslosigkeit, Verwirrung und Angstgefühle bis hin zur Todesangst
Zu Langzeitrisiken gibt es bislang keine Forschungsresultate.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit MDMA:
Der Gehalt an 0,6 % MDMA in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Konsumiere 2C-B nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Die Wirkungen und Nebenwirkungen von 2C-B sind besonders stark von der Dosierung abhängig. Bei höherer Dosierung wirkt es stark psychedelisch.
- Beim Sniefen deutlich niedriger dosieren als beim oralen Konsum (maximal die Hälfte).

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 96,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
26. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

3-CMC, verunreinigt mit iso-3-CMC, erworben als 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
3-CMC-Hydrochlorid: 91,6 %
iso-3-CMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 4-CMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird abgeraten!
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu iso-3-CMC:
iso-3-CMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 3-CMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Kokain, verunreinigt mit Tetramisol und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 48,3 %
Norkokain-Hydrochlorid: 0,9 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 8,7 %
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 48,3 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84,3 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 87,4 %
MDMA-Hydrochlorid: 5,0 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Zur Verunreinigung mit MDMA:
Der MDMA-Anteil von 5 % stellt eine relevante Verunreinigung dar. Da MDMA eine eigenständige psychoaktive Wirkung besitzt, ist davon auszugehen, dass dieser Anteil die Gesamtwirkung der Probe spürbar beeinflusst und das Risikoprofil im Vergleich zu einer reinen 4-CMC-Probe erhöht.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Ketamin-Hydrochlorid: 0,8 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
zur Ketamin-Verunreinigung:
Die geringe Menge Ketamin in dieser Probe dürfte sich kaum auf die Gesamtwirkung und das gesundheitliche Konsumrisiko auswirken.
Die Verunreinigung ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der vorliegenden Substanz.
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

FC Barcelona
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 60,1 mg
M-alpha-HMCA: Ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 14,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,3 mm
Breite x Höhe: 10,1 x 10,2 mm
Gewicht: 403,2 mg
Farbe: orange
Bruchrille: ja
Prägung/Rückseite: FC Barcelona
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 60,1 mg MDMA-Hydrochlorid Menge deutlich unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu M-alpha-HMCA:
MDMA kann durch verschiedene Syntheseverfahren hergestellt werden. Bei einem dieser Verfahren kann M-alpha-HMCA als Nebenprodukt entstehen. Wird es nach der Synthese durch Reinigungsverfahren nicht sorgfältig vom MDMA abgetrennt, gelangt es als Verunreinigung in die Endprodukte. Solche Verunreinigungen in den Produkten sind ein deutlicher Hinweis auf deren unsachgemäße Herstellung. Wissenschaftliche Untersuchungen zu den Wirkungen und gesundheitlichen Risiken von M-alpha-HMCA liegen nicht vor. Dies betrifft auch mögliche und gefährliche Wechselwirkungen mit MDMA. Darum raten wir vom Konsum dieser Ecstasy-Tablette ab!
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.
MDPHP, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen und einer unbekannten Substanz, 04.05.2026 (Berlin)

MDPHP, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen und einer unbekannten Substanz
Warnung:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
MDPHP-Hydrochlorid: 95,4 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
04. Mai 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
Pulver, Farbe: ocker
Risikoeinschätzung:
MDPHP ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen kaum erforscht. Aus diesem Grund und wegen der wenigen beschriebenen und drastischen Konsumfolgen raten wir vom Konsum von MDPHP dringend ab !
zu Monkey Dust:
Monkey Dust (Affenstaub) ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für die Cathinone Untergruppe der [alpha-]Pyrrolidinophenone ("Pyros") und chemisch und pharmakologisch verwandter Substanzen. Dazu gehören beispielsweise alpha-Pyrovaleron (alpha-PVP), 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP. Monkey-Dust-Substanzen sollen seit 2023 vermehrt in Teilen der Berliner Chemsex-Szene konsumiert werden.
zu 3,4-MDPHP:
3,4-MDPHP (3,4-Methylendioxy-α-pyrrolidinohexiophenon) ist ein Stimulans aus der Gruppe der synthetischen Cathinone. Es wird den Monkey Dust Substanzen zugeordnet, manchmal wird es auch als das Monkey Dust bezeichnet. 3,4-MDPHP ist chemisch und pharmakologisch eng mit dem starken Stimulans 3,4-MDPV verwandt.
Wirkmechanismus: 3,4-MDPHP stimuliert die Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe: Dadurch kommt es zu einer starken Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirnfunktionen).
Wirkungen: (starke) Euphorie und (sexuelle) Stimulation
Konsumformen: schnupfen (nasal) schlucken (oral) rauchen (inhalativ) der freien Base
mögliche Nebenwirkungen: Anstieg der Körpertemperatur (Hyperthermie), Herzrasen (Tachykardie), Herzanfälle und Herzschäden, Blutdruckanstieg, Atembeschwerden, erhöhte Bewegungsaktivität, Angstzustände, Aggressivität, Paranoia, Bewusstseinsstörungen, und schwere Psychosen. Während sich das Selbstverabreichungspotential von 3,4-MDPHP im Tierversuch (Ratten) als moderat erwies beschreiben Konsument*innen von Monkey Dust Substanzen wie 3,4-MDPHP den Nachlegedrang (Craving) und das damit verbundene Abhängigkeitsrisiko als extrem hoch. Einige Vergiftungs- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von 3,4-MDPHP zusammen mit anderen psychoaktiven Substanzen (Mischkonsum) sowie ein Todesfall nach Monokonsum von MDPHP sind wissenschaftlich publiziert. In Zellkulturen verursacht 3,4-MDPHP oxidativen Stress und Zelltod.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use
(zu Cathinone, allgemein): Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran. Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 12,9 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 4,2 mm
Breite x Höhe: 11,1 x 6,3 mm
Gewicht: 200,1 mg
Farbe: grün
Prägung/Rückseite: NASA / 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

Amphetamin, verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 66,2 %
4-CMC-Hydrochlorid: 15,5 %
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliches Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 66,2 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz eine sehr weit über dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, erworben als Speed/Amphetamin
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Kokain-Hydrochlorid: 88,2 %
Es wurde kein Amphetamin nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 88,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp unter dem deutschen Mittel (2023).
Dosierung beim nasalen Konsum:
mittlere Dosierung: 20 – 50 mg Kokain-Hydrochlorid
hohe Dosierung: 50- 100 mg Kokain-Hydrochlorid
Safer Use:
Verwende beim nasalen Konsum immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien (Ziehröhrchen, Karte und eine saubere Unterlage).
Das Abhängigkeitsrisiko ist beim Kokainkonsum besonders hoch. Dosiere niedrig und vermeide häufiges Nachlegen.
Lege Konsumpausen ein. Wenn du das Gefühl hast, den Konsum nicht mehr kontrollieren zu können, hole dir Unterstützung in einer Beratungsstelle.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,4 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain verunreinigt mit Procain und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 76,6 %
Procain-Hydrochlorid: 10,6 %
Norkokain-Hydrochlorid: 2,8 %
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 76,6 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt von Kokain, das nach dem Konsum im Körper entsteht. Es tritt auch als Begleitstoff bei der Herstellung von Kokain auf. Dies ist wahrscheinlich der Grund für sein Vorkommen in der Probe. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). Im Tierversuch führt es nicht wie Kokain zu einem gesteigerten Bewegungsdrang. Die Gesamttoxizität von Norkokain ist bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringen Gehalts fällt dies bei der Beurteilung des gesundheitlichen Risikos des Konsums der Probe kaum ins Gewicht.
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 5,4 %
Koffein: 29,4 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 16,9 %
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiße Paste
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 5,4 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

3-CMC, verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
3-CMC-Hydrochlorid: 96,7 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,7 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 13,8 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Wirkstoffmenge
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 13,8 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
unlösliche Bestandteile (Calciumcarbonat - Kalk):
Bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Kokain, verunreinigt mit Tetramisol und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 86,0 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,5 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,3 %
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 86,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz im deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

DMT, verunreinigt mit NMT
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
DMT-Hydrochlorid: 91,0 %
NMT-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
NMT wurde identifiziert aber nicht quantifiziert.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
zu NMT:
NMT (= N-Methyltryptamin) ist ein Naturstoff, der bei Menschen, Tieren und Pflanzen nachgewiesen wurde und als schwach psychoaktiv eingestuft wird. Es tritt als Zwischenprodukt bei der Biosynthese von DMT auf und entsteht im menschlichen Körper als Abbauprodukt von DMT.
zu DMT:
DMT (N,N-Dimethyltryptamin) ist in der Pflanzen- und Tierwelt weit verbreitet. Auch im menschlichen Körper kommt DMT als Botenstoff vor. Es wird auch zu Rauschzwecken synthetisch hergestellt. DMT kommt als freie Base oder in wasserlöslichen Salzen vor. Als freie Base kann DMT pur geraucht werden. Oral: DMT wird durch MAO-Enzyme so schnell abgebaut, dass es alleine keine halluzinogene Wirkung erzeugt. Ayahuasca enthält daher neben DMT-Salzen pflanzliche MAO-Hemmer.
Wirkungseintritt und Wirkdauer: geraucht (freie Base) nach wenigen Sekunden. Maximale Wirkung nach ca. 5 Minuten. Hält meist weniger als 30 Minuten an. gespritzt (Salze) nach 2-5 Minuten, nicht mehr wahrnehmbar nach ca. 30 Minuten. (i.v.) bzw. 30-60 Minuten (i.m.).
Wirkungen: Stark abhängig von Dosis, Set und Setting und schwer vorhersehbar. Bei niedrigen Dosen meist stimulierend und euphorisierend. Bei hohen Dosen visuelle Illusionen und Halluzinationen, dabei Verzerrung des Körperbildes, Sprachstörungen und starke Stimmungsschwankungen von Euphorie bis Angst.
Nebenwirkungen:
Körperlich: Weite Pupillen, erhöhte Herzfrequenz/ Blutdruck/ Körpertemperatur, Atemschwankungen, Zittern.
Psychisch: Angstzustände und visuelle Verzerrungen.
Dosierungen:
Geraucht: Mittlere Dosis bei ca. 20 bis 50 mg DMT als freie Base. Die Schwelle zu einer hohen Dosis liegt bei ca. 0,5-0,7 mg/kg Körpergewicht.
Spritzen: i.m.: 0,2-1 mg/kg des DMT-Salz; i.v.: 0,1 bis 0,4 mg/kg.
Safer Use:
Konsumiere nur an sicheren Orten und mit Personen, denen Du vertraust. Sorge für eine nüchterne Begleitperson, die im Notfall Hilfe leisten kann. Vorsicht beim Bewegen sowie beim Verzehr von Speisen & Getränken. Vapen kann deutlich weniger schädlich als Rauchen sein. Verwende nur Vaporizer und Basisliquids aus dem Fachhandel. Gespritzt muss DMT deutlich geringer dosiert werden. Immer eigenes, sauberes Spritzbesteck nutzen. Jeder Mischkonsum macht den Trip unberechenbarer. Besondere Vorsicht mit Substanzen, die auch auf das Serotonin-System wirken (MDMA, Speed, Tramadol, SSRIs etc.). Gefahr des Serotonin-Syndroms. Vermeide Mischkonsum von DMT mit MAO-Hemmern (Beipackzettel deiner Medis sichten). Beim oralen Konsum mit MAO-Hemmern (Ayahuasca etc.) kein Verzehr von Tyramin-haltigen Lebensmitteln, z.b. Rotwein & best. Fleisch-/Käseprodukte, ansonsten lebensgefährlicher Bluthochdruck möglich. Liste im Netz checken!

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 2,6 %
Koffein: 18,3 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung mit extrem hohem Diamorphingehalt. Lebensgefahr, wenn wie sonst üblich dosiert wird!
Wirkstoffe und Mengen:
Diamorphin: 52,6 %
Noscapin: 29,0 %
Acetylcodein: 2,7 %
6-MAM: 1,8 %
Papaverin: 1,7 %
Meconin: Ohne Mengenbestimmung
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 210,4 mg
- Noscapin 116 mg
- Acetylcodein 11,6 mg
- 6-MAM 7,2 mg
- Papaverin 6,8 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
6-MAM (= 6-Monoacetylmorphin) entsteht bei der Heroinherstellung aus Morphin, wenn dieses nicht vollständig mit Essigsäure umgesetzt wird. Außerdem wird Diamorphin im Körper sehr schnell zu 6-MAM und Morphin abgebaut, bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann. Erst dann können die Opioid-Wirkungen ausgelöst werden. Die 6-MAM Menge im Heroin kann zu der Diamorphin- und Morphin Menge addiert werden, um die wirksame Gesamtmenge Opioide in der Substanz zu ermitteln. Der Umrechnungsfaktor von 6-MAM-Base zu Diamorphin-Base beträgt 1,13, der zu Diamorphin-Hydrochlorid 1,24.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

MDMA, verunreinigt mit M-alpha-HMCA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 60,1 mg
M-alpha-HMCA: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braune Kristalle
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 75,9 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
M-alpha-HMCA MDMA kann durch verschiedene Syntheseverfahren hergestellt werden. Bei einem dieser Verfahren kann M-alpha-HMCA als Nebenprodukt entstehen. Wird es nach der Synthese durch Reinigungsverfahren nicht sorgfältig vom MDMA abgetrennt, gelangt es als Verunreinigung in die Endprodukte. Solche Verunreinigungen in den Produkten sind ein deutlicher Hinweis auf deren unsachgemäße Herstellung. Wissenschaftliche Untersuchungen zu den Wirkungen und gesundheitlichen Risiken von M-alpha-HMCA liegen nicht vor. Dies betrifft auch mögliche und gefährliche Wechselwirkungen mit MDMA. Darum raten wir vom Konsum ab!
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Punisher, MDMA verunreinigt mit Koffein
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 23,9 mg
Koffein: 182,6 mg
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 5,4 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,1 mm
Breite x Höhe: 14,2 x 10,1 mm
Gewicht: 441,0 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 23,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge stark unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,2 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 57,1 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

MDMA, verunreinigt mit Ketamin, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 88,8 %
Ketamin-Hydrochlorid: 1,3 %
Abgabe der Probe:
28. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Ketamin:
Der Gehalt an 1,3 % in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2021 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegt mit einem Wirkstoffgehalt von 88,8 % an MDMA-Hydrochlorid knapp unter diesem Mittelwert. zur Ketamin-Verunreinigung: Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend. Diese Ketamin-Mengen sind weit entfernt von den für den Ketamin-Konsum üblichen Dosierungen. Dennoch kann eine wahrnehmbare Veränderung der erwarteten MDMA-Wirkung, insbesondere bei höheren Dosierungen dieser verunreinigten Substanz, nicht ausgeschlossen werden.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
1. Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
2. Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
3. Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
4. Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 87,4 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 90,5 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelblich-gräuliches Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,1 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Dior
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
171,7 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 51,1 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,0 mm
Breite x Höhe: 6,6 x 10,3 mm
Gewicht: 336,3 mg
Farbe: grau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 171,7 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 89,1 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
27. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Ketamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 9,4 %
Koffein: 79,0 %
Ketamin-Hydrochlorid: 1,0 %
Abgabe der Probe:
21. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 9,4 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt. Der Koffein-Gehalt ist mit 79 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Ketamin:
Der Gehalt an 1,0 % in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,8 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 58,8 %
Procain-Hydrochlorid: 29,7 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 58,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde. Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
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4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 90,3 %
4-CMC-Hydrochlorid: 2,0 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoenschätzung:
Wenn 4-MMC und 4-CMC in der irrigen Annahme konsumiert wird, es handele sich um MDMA, kann es zu Überdosierungen und Überforderungen kommen.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu 4-CMC:
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 79,3 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
graues Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit Koffein, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 92,0 %
Koffein: 0,3 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,9 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
20. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 93,0 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 88,2 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,4 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 1,1 %
Koffein: 77,1 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 6,4 %
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 1,1 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 87,3 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farbloses Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 60,8 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Procain, Norkokain und Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 65,6 %
Procain-Hydrochlorid: 13,3 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,0 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 7,4 %
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 65,6 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Ketamin, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Gefährliche Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 92,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert.
Die übliche nasale Dosierung von 3-MMC (20 - 120 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin dissoziativ zu wirken beginnt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um das stimulierende Cathinon 4-MMC, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu schweren Überforderungen und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Weitere Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 47,0 %
Procain-Hydrochlorid: 45,0 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 47,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde. Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
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4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 14.04.2026 (Berlin)

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 92,8 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,5 %
unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
zu unbekannter Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und iso 4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 50,7 %
4-CMC-Hydrochlorid: 30,6 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 89,4 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit Kokain, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 85,6 %
Kokain-Hydrochlorid: 4,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Aufgrund der schwer vorhersehbaren Folgen des Konsums und der starken Nebenwirkungen von 4-CMC wird zu äußerster Vorsicht beim Konsum dieser Substanz geraten!
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsumenten berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2023 in Deutschland bei 90,1 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 4,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2023).
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Kokain
Der Gehalt in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Dosierung beim nasalen Konsum:
mittlere Dosierung: 20 – 50 mg Kokain-Hydrochlorid
hohe Dosierung: 50- 100 mg Kokain-Hydrochlorid
Safer Use:
Verwende beim nasalen Konsum immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien (Ziehröhrchen, Karte und eine saubere Unterlage).
Das Abhängigkeitsrisiko ist beim Kokainkonsum besonders hoch. Dosiere niedrig und vermeide häufiges Nachlegen.
Lege Konsumpausen ein. Wenn du das Gefühl hast, den Konsum nicht mehr kontrollieren zu können, hole dir Unterstützung in einer Beratungsstelle.
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit 2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
2-MMC-Hydrochlorid: 18,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu N-Ethylpentedron:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Definition: N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, verunreinigt mit Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,7 %
Ketamin-Hydrochlorid: 5,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-BMC (4-Bromomethcathinone), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
4-BMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird abgeraten!
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
zu 4-Bromomethcathinone (4-BMC):
4-BMC gehört zur Gruppe der Cathinone. Es wird vermutet, dass 4-BMC toxische Effekte haben kann. Aus Berichten von User*innen geht hervor, dass 4-BMC stimulierende und entaktogene Wirkungen hat. 4-BMC wird in seiner Wirkung mit Amphetamin, Methamphetamin und MDMA verglichen. Zu 4-BMC liegen kaum Informationen zu Wirkung, Nebenwirkungen, Toxizität und Langzeitfolgen vor. Der Konsum dieser Substanz birgt dementsprechend unbekannte Risiken. Regelmäßiger Konsum und hohe Dosierungen erhöhen zusätzlich das Risikopotenzial. Das Bromatom im Molekül ist toxikologisch relevant, weil es potenziell leber- und nierentoxische Effekte begünstigt. Dieses Risiko ist für 4-BMC beim Menschen nicht quantifiziert.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 4-BMC ab!
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
14. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 89,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-sulfat: 6,5 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 9,0 %
Koffein: 25,5 %
Abgabe der Probe:
13. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin
Phenetylamin kommt zum Beispiel in Kakao oder Schokolade vor. Im menschlichen Körper ist es ein Abbauprodukt bestimmter Aminosäuren (Eiweißbausteine). Phenethylamin wird im Körper unter anderem durch das Enzym MAO (Monoaminoxidase) schnell abgebaut. Oral eingenommen ruft es beim Menschen auch in sehr hohen Dosen in der Regel keine psychoaktive Wirkung hervor. Im Tierversuch tritt eine stimulierende Wirkung (z.B. erhöhte Bewegungsaktivität) nur in hohen Dosen und nur in Kombination mit der Gabe von MAO-Hemmern auf. Bei Menschen, die mit MAO-Hemmern wie dem Reserveantidepressivum Tranylcypromin behandelt werden, sind unangenehme Wirkungen bereits ab einer Dosis von 1 mg Phenethylamin möglich. Die im Internet kursierenden Informationen über die angeblich psychoaktive Wirkung von Phenethylamin werden als Fehlinformationen eingestuft, die aus Marketinggründen z.B. von Online-Shops verbreitet werden.
zum Wirkstoffgehalt Amphetamin-Sulfat:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 6,5 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt. Der Koffein-Gehalt ist mit 25,5 % hoch und muss bei der Bewertung der gesundheitlichen Konsumrisiken beachtet werden.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

Phenethylamin und Koffein, erworben als Speed
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Phenethylamin-Hydrochlorid: 8,3 %
Koffein: 76,7 %
Abgabe der Probe:
13. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
13. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,4 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 92,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.


Pringles
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
193,0 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 30,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,9 mm
Breite x Höhe: 11,5 x 15,2 mm
Gewicht: 625,6 mg
Farbe: blau
Bruchrille: nein
Prägung/Rückseite: Pringles / ONCE YOU POP you can't stop
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 193,0 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 2-MMC, erworben als 4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 86,6 %
2-MMC-Hydrochlorid: 11,1 %
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 93,1 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 96,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain verunreinigt mit Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 85,5 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 1,6 %
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 85,5 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 98,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 92,8 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,5 %
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 79,9 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,2 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
07. April 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 96,7 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.


Eule/Panama
Warnhinweis:
hochdosierte & verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wir raten vom Konsum ab!
Wirkstoffe und Menge:
121,2 mg MDMA-Hydrochlorid
unbekannte Substanz (ohne Mengenbestimmung)
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 22,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
zur Verunreinigung mit einer unbekannten Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,8 mm
Breite x Höhe: 13,5 x 12,2 mm
Gewicht: 529,2 mg
Farbe: orange
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 121,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 92,9 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 68,9 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
unbekannte Substanz: ohen Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliches Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu unbekannter Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 90,9 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliches Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Ketamin, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 45,5 %
4-MMC-Hydrochlorid: 36,5 %
Unbekannte Substanz: ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Risikoeinschätzung zur Ketamin-Mephedron-Mischung:
Die Kombination von Ketamin und Mephedron kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung des Körpers und der Psyche führen. Insbesondere der hohe Ketamin-Anteil kann wegen der dann erzielten dissoziative und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend sein. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Konsum von Ketamin nicht beabsichtigt war und die Umgebung unübersichtlich ist. Das stimulierende Mephedron kann die Belastung des Ketamins für das Herz-Kreislauf-System durch Blutdruckanstieg weiter erhöhen.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Ketamin beeinträchtigt deine Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten. Es kann zu Stürzen, Unfällen und Verletzungen kommen, die wegen der Schmerzblockierenden Wirkung von dir nicht wahrgenommen werden. Bei mittlerer und höherer Dosierung solltest du Ketamin im Sitzen oder Liegen konsumieren.
- Unterlasse es, Ketamin in Kombination mit dämpfenden Substanzen (Downer) wie Alkohol, Benzodiazepine, GHB/GBL oder Opioide zu konsumieren, weil diese die narkotische Wirkung verstärken und zu einer lebensgefährlichen Atemdepression führen können.


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Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
146,5 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,2 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,5 mm
Breite x Höhe: 14,7 x 7,0 mm
Gewicht: 416,4 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 146,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Phenethylamin und Koffein, erworben als Speed
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Phenethylamin-Hydrochlorid: 8,2 %
Koffein: 79,9 %
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

3-CMC, erworben als 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
3-CMC-Hydrochlorid: 92,6 %
Es wurde kein 4-CMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 96,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,9 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
31. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Punisher
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
131,9 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 32,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
30. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,0 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,1 mm
Gewicht: 401,0 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 131,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 88,0 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
30. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 2-MMC, erworben als 4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 86,3 %
2-MMC-Hydrochlorid: 9,6 %
Abgabe der Probe:
30. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 92,1 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
30. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit Ketamin, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Ketamin-Hydrochlorid: 0,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit Ketamin: Der Gehalt an Ketamin in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst. Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als Metamphetamin (Crystal Meth)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,0 %
Es wurde keinMetamphetamin nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Procain, Norkokain und Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 81,8 %
Procain-Hydrochlorid: 3,8 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,5 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,3 %
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.Mit 81,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
| Mephedron-Hydrochlorid: | 75,3 % | |
| 2-MMC-Hydrochlorid: | 6,9 % |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 81,9 %
Es konnte kein MDMA nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

LSD, verunreinigt mit Tryptamin und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-Tartrat: 91,5 µg
Tryptamin: Ohne Mengenbestimmung
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
gelbe Kristalle
zum festgestelltem Wirkstoffgehalt von LSD:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking Berlin lag 2025 bei 66,5 µg, die Spannweite reichte von 1,0 µg bis 211,7 µg LSD pro Filz. Mit 91,5 µg LSD-Tartrat enthält die Probe mehr als bei der in Berlin 2025 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu Tryptamin:
Viele psychoaktive Substanzen, insbesondere solche mit psychedelischer und halluzinogener Wirkung wie Psilocybin oder DMT, basieren auf der Grundstruktur von Tryptamin (-> Tryptamine). Tryptamin wird im Körper aus der Aminosäure (Eiweißbaustein) Tryptophan gebildet. Es kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Geweben vor, in geringen Mengen als sogenanntes Spurenamin auch im Gehirn. Als Botenstoff ist Tryptamin an der Regulation vieler Körperfunktionen beteiligt. Als Spurenamin, das im Gehirn von Säugetieren vorkommt, bindet Tryptamin unter anderem an den Spurenamin-assoziierten Rezeptor 1 (TAAR1) und aktiviert diesen Rezeptor. Dadurch werden vermutlich zahlreiche Gehirnfunktionen beeinflusst. Tryptamin wird als ein Faktor bei neuropsychiatrischen Störungen angesehen, wozu auch Störungen gehören, die mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenhängen. Wird Tryptamin dem Körper mit der Nahrung oder gezielt als Substanz zugeführt, wird es vermutlich sehr schnell durch Monoaminoxidasen (MAO) im Darm, Blut und in der Leber abgebaut, so dass es kaum wirksam sein dürfte. In Kombination mit MAO-Hemmern können allerdings Tryptamin-Wirkungen auftreten.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting).
- Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten.
- Nutze Drugchecking! Der Wirkstoffgehalt von LSD-Zubereitungen unterliegt starken Schwankungen und Trips können mit anderen (hoch)wirksamen Substanzen
- verunreinigt sein.
- Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst. Es können Blotter im Umlauf sein, die als LSD verkauft werden und Wirkstoffe mit einem späteren Wirkungseintritt enthalten.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdaklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 90,0 %
4-CMC-Hydrochlorid: 2,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.


Dior
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
155,5 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 48,4 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,8 mm
Breite x Höhe: 6,6 x 10,2 mm
Gewicht: 321,2 mg
Farbe: grau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 155,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 82,7 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
24. März in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 90,9 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
Quellen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28657185/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0731708524000347?via%3Dihub

2-MMC, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und MDMA, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
2-MMC-Hydrochlorid: 74,8 %
4-MMC-Hydrochlorid: 13,6 %
MDMA-Hydrochlorid: 3,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Die Mischwirkung von Mephedron, 2-MMC und MDMA ist wissenschaftlich nicht untersucht. Es ist davon auszugehen, dass sich die stimulierenden Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Erhöhung der Körpertemperatur und die Psyche verstärken. Eine Überforderung ist möglich. Wir raten vom Konsum ab.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Netflix
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
136,8 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 34,0 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
24. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,8 mm
Breite x Höhe: 13,5 x 7,3 mm
Gewicht: 402,7 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 136,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 92,8 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 71,3 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 23.03.2026 (Berlin)

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 89,2 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,8 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit Tetramisol und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 65,0 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,2 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 18,7 %
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 65,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt des Kokains, dass nach dessen Konsum im Körper entsteht. Außerdem tritt es als Begleitstoff bei der Kokain-Produktion auf. Dies dürfte der Grund für seine Präsenz in deiner Probe sein. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). In Tierversuchen führt es nicht – wie Kokain – zu einem erhöhten Bewegungsdrang. Die allgemeine Giftigkeit (tödliche Dosis) von Norkokain liegt bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringem Gehalt fällt das bei der Bewertung des gesundheitlichen Konsumrisikos deiner Probe kaum ins Gewicht.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Red Bull
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
119,3 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 29,5 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,8 mm
Breite x Höhe: 11,7 x 7,2 mm
Gewicht: 404,6 mg
Farbe: pink
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 119,3 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

3-CMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
3-CMC-Hydrochlorid: 94,6 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu 3-CMC:
3-CMC (3-Chlormethcathinon, Clophedron) ist ein wenig erforschtes Cathinon-Derivat mit amphetaminartiger, stimulierender Wirkung. Da es sich um eine kaum erforschte Neue psychoaktive Substanz handelt, können keine zuverlässigen Aussagen über Risiken und Langzeitfolgen gemacht werden.
Die Wirkung von 3-CMC wird als ähnlich wie die von 3-MMC beschrieben:
- stimulierend -> aufputschend
- angstlösend
- enthemmend
- euphorisierend
- konzentrations- und leistungssteigernd
- gesteigerte Libido
- Steigerung des Rededrangs
- Steigerung der Empathie-Fähigkeit
Risiken:
Das Craving kann beim Konsum von 3-CMC sehr stark ausgeprägt sein, das Abhängigkeitsrisiko ist dadurch hoch! 3-CMC ist mit großer Wahrscheinlichkeit neurotoxisch, es besteht die Gefahr von Nervenzellschädigungen.
weitere Nebenwirkungen:
Dehydration; Steigerung des Blutdruckes; Unterdrückung von Hunger, Durst und Harndrang; Übelkeit; Paranoia, psychotische Phasen (bei hohen Dosen); Verengung der Blutgefäße verbunden mit Herz-Kreislauf-Problemen; Durchblutungsprobleme (kalte Hände und Füße); Sexuelle Funktionsstörungen; Depressive Verstimmungen und Antriebslosigkeit.
Dosierungen:
Geschnupft:
Leicht: 20−40 mg
Mittel: 40−80 mg
Stark: 80−100mg
Geschluckt:
Leicht: 30−60 mg
Mittel: 60−100mg
Stark: 100−180 mg
Wirkungseintritt:
Geschnupft: nach 10-30 Minuten
Geschluckt: nach 30-60 Minuten
Wirkdauer:
Geschnupft: 1-2 Stunden
Geschluckt: 2-4 Stunden
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
| Gewicht | Höhe |
|---|

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 87,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
N-Ethylpentedron, verunreinigt mit 2-MMC und 4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC, 23.03.2026 (Berlin)

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit 2-MMC und 4-MMC (Mephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
2-MMC-Hydrochlorid: 8,3 %
4-MMC-Hydrochlorid: 0,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
23. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Der Durchschnittliche Wirkstoffgehalt im Drugchecking Berlin betrug 2025 85,2 %.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 88,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 89,7 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 60,4 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, verunreinigt mit Clephedron (4-CMC), erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 71,9 %
4-CMC-Hydrochlorid: 22,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. März in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn.
Dosierungen:
Konsument'*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg nasal. In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein.
beschriebene Wirkungen (Konsument*innen):
in Dosen zwischen 75 und 90 mg: vergleichbar mit der Wirkung von MDMA; Euphorie; Stimulation (Gefühl eines erhöhten Energieniveaus); Gesteigerte Bewegungsaktivität; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit; gesteigertes sexuelles Verlangen; Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
beschriebenen Nebenwirkungen:
- Erhöhung der Körpertemperatur;
- Erhöhung des Blutdrucks und der Herzfrequenz;
- Schwindel, Kopfschmerzen; Augenzucken, Zittern, Kieferspannung,
- starke Schmerzen nach nasalem Konsum.
Langzeitfolgen:
Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben. In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 89,8 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 17.03.2026 (Berlin)

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 86,4 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,3 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 90,3 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

4-CMC (Clephedron), erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 85,8 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 98,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, verunreinigt mit 2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
2-MMC-Hydrochlorid: 0,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahme
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 17.03.2026 (Berlin)

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 89,6 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,9 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 2-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 92,1 %
2-MMC-Hydrochlorid: 0,5%
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit 2-MMC:
Der Gehalt an 2-MMC in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst. Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 0,9 %
Koffein: 40,6 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 6,0 %
Abgabe der Probe:
17. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 0,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.


2C-B
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 24,1 mg
2C-H-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 3,1 mm
Breite x Höhe: 11,3 x 5,1 mm
Gewicht: 191,3 mg
Farbe: hellblau
Prägung/Rückseite: 2CB
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Philipp Plein
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
125,9 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 26,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,0 mm
Breite x Höhe: 11,8 x 10,3 mm
Gewicht: 468,6 mg
Farbe: blau
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 125,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.


Three Wise Monkeys / No See
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
108,2 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 27,6 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,4 mm
Breite x Höhe: 10,1 x 10,0 mm
Gewicht: 392,4 mg
Farbe: grün
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 108,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
16. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen
MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit Koffein und unlöslichen Bestandteilen, 10.03.2026 (Berlin)

MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit Koffein und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Tucibi
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 19,3 %
Ketamin-Hydrochlorid: 36,9 %
Koffein: 3,5 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu Tucibi, Tusi, "Pink Cocaine":
Das sind ursprünglich südamerikanische Szenenamen für das Psychedelikum 2C-B. In europäischen Drug-Checking-Projekten werden seit einigen Jahren unter diesen Szenenamen rosafarbene Pulver abgegeben, bei denen es sich meist um Mischungen mehrerer psychoaktiver Substanzen handelt: Häufig Ketamin und MDMA, manchmal zusätzlich mit Koffein, Paracetamol, Amphetamin, 2C-B oder Ibuprofen versetzt.
zur Kombination von Ketamin und MDMA:
Die Kombination von Ketamin und MDMA kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung der Psyche und des Körpers, z.B. des Herz-Kreislauf-Systems, führen. Insbesondere ein hoher Ketaminanteil kann aufgrund der dissoziativen und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend wirken. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Ketamin-Konsum nicht beabsichtigt war, die Umgebung unübersichtlich ist und zusätzlich Downer wie Alkohol, GHB/GBL oder Benzodiazepine konsumiert werden. Andere psychoaktive Substanzen können diese Effekte verstärken. Trotzdem sind solche Mischungen in niedrigen Dosen in bestimmten Konsument*innenkreisen wegen der erzielten Mischwirkung populär.
Dosierungen von Ketamin bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Verzichte auf den Kauf und Konsum von Fertigmischungen, da du nicht weißt, was in welchem Verhältnis darin enthalten ist.
- Nutze Drugchecking.
- Wenn du nicht auf solche Mischungen verzichten willst, mische sie selbst. Verwende eine Feinwaage, um die einzelnen Bestandteile zu dosieren. Mische danach gut durch.
- Bevor du Mischkonsum betreibst, solltest du genügend Erfahrung mit den einzelnen Substanzen gesammelt haben.
- Dosiere niedrig.
- Vermeide Mischkonsum mit weiteren Substanzen.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 92,7 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Red Bull
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
173,4 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 36,0 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 6,0 mm
Breite x Höhe: 11,9 x 7,3 mm
Gewicht: 481,0 mg
Farbe: rosa
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 173,4 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,8 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin, verunreinigt mit Phenethylamin und Ketamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 65,6 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 13,3 %
Ketamin-Hydrochlorid: 3,6 %
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Wirkstoffgehalt:
Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Amphetamingehalt (Sulfat) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenamphetamin im Jahr 2023 bei 14,2 %. Der von Drugchecking Berlin festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt in 2025 lag deutlich höher. Mit 65,6 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen sehr weit über dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Phenethylamin
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Safer Use:
- Ketamin beeinträchtigt deine Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten. Es kann zu Stürzen, Unfällen und Verletzungen kommen, die wegen der Schmerzblockierenden Wirkung von dir nicht wahrgenommen werden. Bei mittlerer und höherer Dosierung solltest du Ketamin im Sitzen oder Liegen konsumieren.
- Unterlasse es, Ketamin in Kombination mit dämpfenden Substanzen (Downer) wie Alkohol, Benzodiazepine, GHB/GBL oder Opioide zu konsumieren, weil diese die narkotische Wirkung verstärken und zu einer lebensgefährlichen Atemdepression führen können.
- Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 85,2 %
Es konnte kein 3-MMC nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,8 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

MDMA, erworben als Ephedron (Methcathinon)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 87,8 %
Es wurde kein Methcathinon nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 87,8 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
- Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron), erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 89,1 %
4-CMC-Hydrochlorid: 2,1 %
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2C-B, verunreinigt mit 2C-B AC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 77,6%
2C-B AC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird abgeraten !
Abgabe der Probe:
10. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
rosa Pulver
zu 2C-B AC:
2C-B AC (= N-[2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethyl]acetamid) ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 2C-B. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
Vom Konsum wird abgeraten !
Quelle:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/10086247
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben lassen sich oft Verunreinigungen und Falschdeklarationen feststellen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Je mehr du von verunreinigten Substanzen konsumierst, desto wahrscheinlicher wird das Auftreten von gefährlichen Nebenwirkungen durch Verschnittstoffe.

Mephedron (4-MMC), erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdekleration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 90,6 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
09. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
MDMA-Hydrochlorid: 89,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
09. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braune Kristalle
Risikoenschätzung:
Wenn MDMA in der irrigen Annahme konsumiert wird, es handele sich um Kokain, kann es zu Überdosierungen und Überforderungen kommen. MDMA wird anderes dosiert, hat andere Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenazeigen als Kokain.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2021 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegt mit einem Wirkstoffgehalt von 89,3 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
MDPHP, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen, 09.03.2026 (Berlin)

MDPHP, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz und unlöslichen Bestandteilen
Warnung:
Verunreinigung
3,4-MDPHP ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen kaum erforscht. Aus diesem Grund und wegen der wenigen beschriebenen und drastischen Konsumfolgen raten wir vom Konsum von 3,4-MDPHP dringend ab !
Wirkstoffe und Mengen:
MDPHP-Hydrochlorid: 82,2 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
09. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beiges Pulver
Risikoeinschätzung:
3,4-MDPHP ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen kaum erforscht. Aus diesem Grund und wegen der wenigen beschriebenen und drastischen Konsumfolgen raten wir vom Konsum von 3,4-MDPHP dringend ab !
zu Monkey Dust:
Monkey Dust (Affenstaub) ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für die Cathinone Untergruppe der [alpha-]Pyrrolidinophenone ("Pyros") und chemisch und pharmakologisch verwandter Substanzen. Dazu gehören beispielsweise alpha-Pyrovaleron (alpha-PVP), 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP. Monkey-Dust-Substanzen sollen seit 2023 vermehrt in Teilen der Berliner Chemsex-Szene konsumiert werden.
zu 3,4-MDPHP:
3,4-MDPHP (3,4-Methylendioxy-α-pyrrolidinohexiophenon) ist ein Stimulans aus der Gruppe der synthetischen Cathinone. Es wird den Monkey Dust Substanzen zugeordnet, manchmal wird es auch als das Monkey Dust bezeichnet. 3,4-MDPHP ist chemisch und pharmakologisch eng mit dem starken Stimulans 3,4-MDPV verwandt.
Wirkmechanismus: 3,4-MDPHP stimuliert die Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe: Dadurch kommt es zu einer starken Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirnfunktionen).
Wirkungen: (starke) Euphorie und (sexuelle) Stimulation
Konsumformen: schnupfen (nasal) schlucken (oral) rauchen (inhalativ) der freien Base
mögliche Nebenwirkungen: Anstieg der Körpertemperatur (Hyperthermie), Herzrasen (Tachykardie), Herzanfälle und Herzschäden, Blutdruckanstieg, Atembeschwerden, erhöhte Bewegungsaktivität, Angstzustände, Aggressivität, Paranoia, Bewusstseinsstörungen, und schwere Psychosen. Während sich das Selbstverabreichungspotential von 3,4-MDPHP im Tierversuch (Ratten) als moderat erwies beschreiben Konsument*innen von Monkey Dust Substanzen wie 3,4-MDPHP den Nachlegedrang (Craving) und das damit verbundene Abhängigkeitsrisiko als extrem hoch. Einige Vergiftungs- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von 3,4-MDPHP zusammen mit anderen psychoaktiven Substanzen (Mischkonsum) sowie ein Todesfall nach Monokonsum von MDPHP sind wissenschaftlich publiziert. In Zellkulturen verursacht 3,4-MDPHP oxidativen Stress und Zelltod.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use
(zu Cathinone, allgemein): Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran. Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.


Punisher
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
131,9 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 33,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
09. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,7 mm
Breite x Höhe: 14,1 x 10,1 mm
Gewicht: 388,7 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 131,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.Diese kannst du wie folgt berechnen:Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Mephedron (4-MMC), erworben als 2-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 94,9 %
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Amphetamin, Koffein, Paracetamol und Theophllin im Gemisch, erworben als Captagon, 03.03.2026 (Berlin)

Amphetamin, Koffein, Paracetamol und Theophllin im Gemisch, erworben als Captagon,
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | Amphetamin-Sulfat | 31,5 mg |
| 2 | Koffein | 32,2 mg |
| 3 | Paracetamol | 1 mg |
| 4 | Theophyllin | ohen Mengenbestimmung |
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
Tablette
| Gewicht | Höhe | Breite | Tiefe |
|---|---|---|---|
| 178,3 mg | 3,4 mm | 8,1 mm | keine Angabe |
Bruchrille: Ja
Farbe: Beige
zu Theophyllin wurde identifiziert aber nicht quantifiziert. Fenetyllin (der Wirkstoff von Captagon®) wurde nicht nachgewiesen. (Fenetyllin besteht aus den beiden Molekülteilen Amphetamin und Theophyllin. Diese sind chemisch fest miteinander verbunden.
Es wird erst im Körper als Prodrug zu den beiden wirksamen Stimulanzien Amphetamin und Theophyllin abgebaut (gespalten). Wir raten vom Konsum dieser Tablette ab !
Risikoeinschätzung: Die drei Psychostimulanzien Amphetamin, Koffein und Theophyllin verstärken sich gegenseitig in ihrer psychoaktiven Wirkung. Alle vier Substanzen haben ein erhebliches Nebenwirkungs- und Interaktionspotenzial. Die gesundheitlichen Folgen des Konsums sind nicht kalkulierbar.
zu Theophyllin: Theophyllin gehört wie Koffein (z.B. in Kaffee, Tee und Mate) und Theobromin (z.B. in Kakaobohnen) in die Gruppe der Methylxanthine. Diese besitzen eine medizinische Bedeutung als Psychostimulanzien und Mittel zur Entkrampfung der Bronchialmuskulatur. Theophyllin kommt natürlicherweise in den Blättern des Teestrauches sowie in Mate in Mengen von etwa 0,1 % vor. In seiner psychostimulierenden Wirkung entspricht es etwa dem Koffein, in seiner herz- und harntreibenden Wirkung ist es stärker als Koffein. Theophyllin wird als Wirkstoff in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite (Dosisspanne zwischen erwünschter und schädlicher Wirkung), großer individueller Unterschiede in der Wirkung und erheblicher Nebenwirkungen ist die Bedeutung von Theophyllin in der Asthmatherapie deutlich zurückgegangen. Risiken Nebenwirkungen: Unruhe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen, Kaliummangel (Hypokaliämie); Krampfanfälle und Magendarmbeschwerden. Insbesondere nach zu schneller iv Injektion wurden Todesfälle beschrieben.
zu Koffein: Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten. Erwünschte Hauptwirkung stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden. Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab. Unerwünschte Koffeinwirkungen reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden. Auch schwere Vergiftungen mit darüber hinausgehenden Symptomen sind beschrieben worden. Schwere Vergiftungssymptome wie Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird. Tödlichen Koffein-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g.
zu Amphetamin-Dosierung: 10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung, 25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung. Safer Use: Bei Tabletten und Kapseln kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Lass sie deshalb nach Möglichkeit vor dem Konsum testen! Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Bruchstücken) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
zu Paracetamol: Paracetamol ist ein apothekenpflichtiges Schmerz- und Fiebermittel. Dosierung: Einzeldosis für Erwachsene: 500 - 1000 mg Paracetamol Die maximale orale Tagesdosis darf 4.00 mg (= 4 g) nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten.
Safer Use:
- Bei Tabletten kann es zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen kommen. Deshalb solltest du Tabletten, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (Bruchstücke) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 82,9 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
03. März in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet. Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin. Vom Konsum wird abgeraten !
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin und unlöslichen Bestandteilen, 03.03.2026 (Berlin)

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin und unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 4,8 %
Koffein: 41,8 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 1,7 %
unlösliche Bestandteile: ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 4,2 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Koffein, verunreinigt mit Phenethylamin, erworben als Amphetamin,
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: konnte nicht nachgewiesen werden
Koffein: 84,1 %
Abgabe der Probe:
03.März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 86,8 %
3-CMC-Hydrochlorid: 3,0 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit 3-CMC:
Der Gehalt an 3-CMC in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Soundcloud
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 148, 5 mg
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 32,9%
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 455,4 mg
Breite: 7,2 mm
Höhe: 14,2 mm
Tiefe: 5,1 mm
Farbe: pink
Bruchrille: ja
Aufdruck/Rückseite: NL
Risikoeinschätzung:
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von MDMA und Mephedron verstärken sich gegenseitig. Das macht das gesundheitliche Risiko des Konsums kaum kalkulierbar und eine sichere Dosierung nicht abschätzbar. Wir raten vom Konsum ab.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 220,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge deutlich über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
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Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
03 März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
03 März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 4,9 %
Koffein: 67,9 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 16,9 %
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 4,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 03.03.2026 (Berlin)

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 85,1 %
4-CMC-Hydrochlorid: 0,9 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 99,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 69,8 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
03. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 95,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen
Phenethylamin, verunreinigt mit Koffein und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Amphetamin, 02.03.2026 (Berlin)

Phenethylamin, verunreinigt mit Koffein und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Amphetamin
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Phenethylamin-Hydrochlorid: 5,5 %
Koffein: 37,7 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
zu Phenethylamin:
Phenetylamin kommt zum Beispiel in Kakao oder Schokolade vor. Im menschlichen Körper ist es ein Abbauprodukt bestimmter Aminosäuren (Eiweißbausteine). Phenethylamin wird im Körper unter anderem durch das Enzym MAO (Monoaminoxidase) schnell abgebaut. Oral eingenommen ruft es beim Menschen auch in sehr hohen Dosen in der Regel keine psychoaktive Wirkung hervor. Im Tierversuch tritt eine stimulierende Wirkung (z.B. erhöhte Bewegungsaktivität) nur in hohen Dosen und nur in Kombination mit der Gabe von MAO-Hemmern auf. Bei Menschen, die mit MAO-Hemmern wie dem Reserveantidepressivum Tranylcypromin behandelt werden, sind unangenehme Wirkungen bereits ab einer Dosis von 1 mg Phenethylamin möglich. Die im Internet kursierenden Informationen über die angeblich psychoaktive Wirkung von Phenethylamin werden als Fehlinformationen eingestuft, die aus Marketinggründen z.B. von Online-Shops verbreitet werden.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 90,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
02. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kim Jong-un
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
176,4 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 34,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
09. Dezember 2025 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,3 mm
Breite x Höhe: 11,3 x 14,6 mm
Gewicht: 504,3 mg
Farbe: lila
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 176,4 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.



Squid Game
Warnhinweis:
hochdosierte + verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 147, 5 mg
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 32,7 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
24.02.2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Gewicht: 451,4 mg
Breite: 8,1 mm
Höhe: 12,6 mm
Tiefe: 5,3 mm
Farbe: blau, pink, schwarz
Bruchrille: nein
Aufdruck/Rückseite: Squid Game / 200 mg
Risikoeinschätzung:
Die Wirkungen und Nebenwirkungen von MDMA und Mephedron verstärken sich gegenseitig. Das macht das gesundheitliche Risiko des Konsums kaum kalkulierbar und eine sichere Dosierung nicht abschätzbar. Wir raten vom Konsum ab.
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang zwar erkannt aber nicht identifiziert (im Sinne von einer Zuordung zu einer definierten chemischen Struktur) und quantifiziert. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 220,8 mg MDMA-Hydrochlorid Menge deutlich über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
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Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

2-CMC, erworben als 4-CMC (Clephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| 2-CMC | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-CMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
24. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
zu 2-CMC:
2-CMC (2-Chlormethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 2-MMC, 3-CMC und 4-CMC sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-CMC liegen nicht vor.
Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit zu 2-MMC, 3-CMC und 4-CMC ist zu erwarten, dass 2-CMC stimulierende Eigenschaften besitzt.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-CMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
24. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1. | Diamorphin: | 13,6 % |
| 2. | Koffein: | 29,4 % |
| 3. | Paracetamol: | 29,1 % |
| 4. | Noscapin: | 10,9 % |
| 5. | Acetylcodein: | 0,9 % |
| 6. | Papaverin: | 0,7 % |
| 7. | Meconin: | 0 positiv |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 54,4 mg
- Koffein 117,6 mg
- Paracetamol 116,4 mg
- Noscapin 43,6 mg
- Acetylcodein 3,6 mg
- Papaverin 2,8 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
09. März 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit iso-4-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 92,4 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
24. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
24. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit iso-4-MMC, erworben als Amphetamin
Warnhinweis:
Verunreinigung, Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 98,9 %
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
24. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 4,2 %
Koffein: 63,2 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 15,9 %
Abgabe der Probe:
24. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 4,2 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Kokain verunreinigt mit Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 82,2 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,9 %
Abgabe der Probe:
24. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 82,2 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 89,3 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
24. Februar in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain, verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 84,8 %
Unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 84,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz knapp unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zur unbekannten Substanzen:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 65,3 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliche Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
| Amphetamin-Sulfat: | 7,1 % | |
| Koffein: | 54,9 % | |
| unlöslicher Bestandteil: | ohne Mengenbestimmung |
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

2C-B, verunreinigt mit Koffein und 2C-B AC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2C-B-Hydrochlorid: 76,7 %
Koffein: 0,4 %
2C-B AC-Hydrochlorid: Ohne Mengenbestimmung
Vom Konsum wird abgeraten !
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
rosa Pulver
zu 2C-B AC:
2C-B AC (= N-[2-(4-bromo-2,5-dimethoxyphenyl)ethyl]acetamid) ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 2C-B. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
Vom Konsum wird abgeraten !
Quelle:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/10086247
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
Verunreinigung mit Koffein:
Der Gehalt an Koffein in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst. Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben lassen sich oft Verunreinigungen und Falschdeklarationen feststellen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Je mehr du von verunreinigten Substanzen konsumierst, desto wahrscheinlicher wird das Auftreten von gefährlichen Nebenwirkungen durch Verschnittstoffe.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,1 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
braunes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, verunreinigt mit 4-MMC (Mephedron) und Koffein, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 52,7 %
4-MMC-Hydrochlorid: 17,4 %
Koffein: 0,1 %
Abgabe der Probe:
23. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
gelbliches Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
zu Koffein:
Der Koffein der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das Gesundheitsrisiko des Konsums in der Regel nicht stark beeinflusst. Die Verunreinigungen deuten auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung des Produktes.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

N-Ethylpentedron, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
| N-Ethylpentedron-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Abgabe der Probe:
17. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
N-Ethylpentedron ist eine bisher wenig erforschte Substanz. Daher gibt es kaum wissenschaftliche Erkenntnisse über Wirkung, Wechselwirkungen, Risiken, Toxizität und Langzeitfolgen. Beim Konsum wird daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko eingegangen. Vom Konsum wird abgeraten.
Zu N-Ethylpentedron (NEP):
N-Ethylpentedron (NEP) zählt unter den neuen psychoaktiven Substanzen (NPS) zur Gruppe der synthetischen Cathinone und damit zu den Stimulanzien. Häufig wird es als Falschdeklaration anderer Cathinone gemeldet und tritt oft als weißes, kristallines Pulver auf. Der Wirkmechanismus und die Risiken sind bisher wenig untersucht und basieren vorwiegend auf Erfahrungen von User*innen.
Wirkungen: stark aufputschend, euphorisierend, leicht entaktogen, Verstärkung des Rededrangs, Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Steigerung der sexuellen Erregbarkeit, Unterdrückung des Hunger- und Müdigkeitsgefühls.
Konsumform: vor allem nasal oder oral, selten geraucht oder gespritzt
Nebenwirkungen: u.a. Erhöhung der Körpertemperatur, des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Muskelspannung, starkes Schwitzen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Angstzustände, Gereiztheit, Depressionen, Schlafprobleme, starker Nachlegedrang
Safer Use:
Wenn sich trotz der unkalkulierbaren Risiken für einen Konsum entschieden wird, sollte Folgendes beachtet werden:
- um Falschdeklarationen zu vermeiden (häufig bei Pulvern und Kristallen und insbesondere bei Cathinonen) sollte die Substanz unbedingt vorher getestet werden
- Wahl einer geeigneten Konsumform (oraler Konsum löst den geringsten Nachlegedrang aus)
- bei nasalem Konsum Verwendung von eigenen, sauberen Utensilien und Unterlagen
- Beginn mit einer sehr niedrigen Dosis, um die Wirkung besser einschätzen zu können
- nicht auf die Dosisangaben anderer verlassen
- Vermeidung von Nachlegen und Mischkonsum mit anderen Substanzen
- auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
- körperliche Überhitzung vermeiden (Pausen beim Tanzen, Herunterkühlen des Körpers)
- Konsum in vertrautem Rahmen

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,3 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA: 87,8%
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
10. Februar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann.
Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann.
Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2021 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 80,8 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1 | Diamorphin | 10,5 % |
| 2 | Koffein | 31,2 % |
| 3 | Paracetamol | 31 % |
| 4 | Noscapin | 12,3 % |
| 5 | Papaverin | 0,9 % |
| 6 | Acetylcodein | 0,8 % |
| 7 | Meconin | 0 positiv |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
-
- Diamorphin (Base) 42 mg
- Koffein 124,8 mg
- Paracetamol 124 mg
- Noscapin 49,2 mg
- Papaverin 3,6 mg
- Acetylcodein 3,2 mg
- Meconin ohne Mengenbestimmung
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben quantitativ bestimmter Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
10. Februar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Meconin ist ein Abbauprodukt des Noscapins. Es ist ein Bestandteil von Opium (aus Schlafmohn) und kommt auch in illegal hergestelltem Heroin vor. Der Nachweis von Meconin im Urin ist ein Hinweis (Marker) auf Heroinkonsum und dient zur Unterscheidung von ärztlich verschriebenem Diamorphin. Die Wirkungen und Nebenwirkungen von Meconin sind weitgehend unerforscht.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 82,9 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
10. Februar in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | Amphetamin-Sulfat | 3,1 % |
| 2 | Koffein | 51,2 % |
| 3 | unlöslicher Bestandteil | ohne Mengenbestimmung |
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
27. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Red Bull
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
152,5 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 37,49%
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
03. Februar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,7 mm
Breite x Höhe: 11,7 x 7,2 mm
Gewicht: 406,7 mg
Farbe: blau
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 152,5 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

4-CMC (Clephedron), erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 84 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
27. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Haschisch, verunreinigt mit den synthetischen Cannabinoiden MDMB-4en-PINACA, 27.01.2026 (Berlin)
Warnhinweis:
gefährliche Verunreinigungen !
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | MDMB-4en-PINACA | ohne Mengenbestimmung |
| 2 | CBD | ohne Mengenbestimmung |
Wir raten von dem Konsum dieser Substanz dringend ab !
Abgabe der Probe:
27. Januar in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
gelblicher Harz
zu MDMB-4en-PINAC :
MDMB-4en-PINACA und sind hochpotente synthetisches Cannabinoide. Sie binden viel stärker als THC aus der Cannabispflanze an die CB1-Rezeptoren im menschlichen Körper und können diese stark aktivieren.
Zu den akuten Wirkungen und Nebenwirkungen von Substanzen, die den CB1-Rezeptor aktivieren, gehören Entspannung, Euphorie, Lethargie, Depersonalisation, verzerrte Zeitwahrnehmung, Beeinträchtigung der motorischen Leistungsfähigkeit, Halluzinationen, Paranoia, Verwirrtheit, Angst, Unruhe, Mundtrockenheit, Rötung der Augenbindehaut, Herzrasen, Senkung der Körpertemperatur sowie Übelkeit und Erbrechen.
Im Gegensatz zu Cannabis führt der Konsum synthetischer Cannabinoide häufig zu schweren und tödlichen Vergiftungen. Vergiftungssymptome sind Desorientierung, Bewusstlosigkeit, Bluthochdruck, Tachykardie oder Herzrasen, Brustschmerzen, Herzinfarkt und Schlaganfall, Krampfanfälle, Übelkeit und Erbrechen, Delirium, Unruhe, Psychosen sowie aggressives und gewalttätiges Verhalten.
Der Konsum synthetischer Cannabinoide ist mit einer raschen Toleranzentwicklung, einem starken Konsumverlangen, einer raschen Abhängigkeitsentwicklung und starken Entzugssymptomen verbunden. Eine stationäre Entgiftung wird daher empfohlen.
Im Zusammenhang mit dem Konsum von MDMB-4en-PINACA und ADB-BUTINACA sind lebensbedrohliche Vergiftungen und Todesfälle aufgetreten.
Symptome einer Vergiftung mit ADB-BUTINACA und MDMB-4en-PINACA sind Bewusstseinsstörungen, Übersäuerung des Blutes, Krampfanfälle, Verwirrtheit und Halluzinationen.
Weitere Informationen zu Cannabis finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/cannabis
Safer Use:
A. Strategien zur Vermeidung von Vergiftungen durch synthetische Cannabinoide beim Konsum von pflanzlichem Cannabis:
- Bei Verdacht Cannabis in einem Drugchecking-Angebot testen lassen.
- Neu gekaufte Cannabisprodukte beim ersten Konsum nur „testen“ (zwei bis drei Züge) und danach 20 Minuten warten. Bei ungewöhnlicher Wirkung unbedingt auf weiteren Konsum verzichten!
- Mischkonsum vermeiden! Mischkonsum (auch mit Alkohol oder Medikamenten) ist wegen der unvorhersehbaren und noch unbekannten Wechselwirkungen besonders riskant.
- Cannabisprodukte vor dem Konsum gut durchmischen (Grinder verwenden), um eine hohe Konzentration möglicher synthetischer Cannabinoide in einzelnen Blütenteilen zu vermeiden. Besondere Vorsicht ist bei Restmaterial geboten, das von den äusseren Blütenteilen abgefallen ist, da hier eine besonders hohe Konzentration an synthetischen Cannabinoiden vermutet wird.
Quelle: Safer Party Schweiz (Drogeninformationszentrum Zürich)
B. Strategien zur Vermeidung von Vergiftungen beim absichtlichen Konsum von Räuchermischungen, die synthetische Cannabinoide enthalten:
- Beachte, dass Produkte mit gleichen Markennamen völlig unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen haben können.
- Rechne immer mit unerwarteten Wirkungen.
- Konsumiere nie alleine und halte die Nummer eines Notfalldienstes bereit.
- Setze dich nach dem Konsum von Räuchermischungen nicht ans Steuer.
- Informiere dich so gut wie möglich über eine neue Substanz, bevor du sie konsumierst.
- Verwende immer niedrige Dosen.
- Vermeide Mischkonsum, insbesondere mit dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Opioiden, anderen synthetischen Cannabinoiden oder Benzodiazepinen.
Quelle: Legal High Inhaltsstoffe (Frankfurt/Main)

Haschisch, verunreinigt mit delta-8-iso-THC
Warnhinweis:
gefährliche Verunreinigungen !
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | delta-9-THC | ohne Mengenbestimmung |
| 2 | delta-8-THC | ohne Mengenbestimmung |
| 3 | delta-8-iso-THC | ohne Mengenbestimmung |
| 4 | CBD | ohne Mengenbestimmung |
Delta-9-THC ist der wichtigste psychoaktive Wirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis). Meist wird er einfach als THC bezeichnet. CBD und CBG sind weitere Cannabinoide der Hanfpflanze.
Wir raten von dem Konsum dieser Substanz dringend ab !
Abgabe der Probe:
27. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
brauner Harz
Bei delta-9-THC handelt es sich um das übliche THC aus der Cannabis-Pflanze. CBD ist ein pflanzliches Cannabinoid.
zu delta-8-THC:
Delta-8-THC ist ein Isomer von delta-9-THC, dem psychoaktiven Hauptwirkstoff von Cannabis, der üblicherweise einfach als THC bezeichnet wird. Delta-8-THC unterscheidet sich in seiner chemischen Struktur nur geringfügig von delta-9-THC. Delta-8-THC wird von der Hanfpflanze nicht biosynthetisch gebildet, kann aber spontan aus delta-9-THC entstehen. Delta-8-THC kommt in natürlichen Cannabisprodukten, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen vor. Es wird chemisch (künstlich) aus CBD hergestellt. Delta-8-THC ist psychoaktiv und hat ähnliche Wirkungen wie delta-9-THC. Im Tierversuch ist es jedoch um ca. 25% weniger potent als delta-9-THC, d.h. um eine vergleichbare Wirkung zu erzielen, sind entsprechend größere Mengen an delta-8-THC als an delta-9-THC erforderlich. Die Risiken und Langzeitwirkungen von delta-8-THC beim Menschen sind nicht erforscht.
zu delta-8-iso-THC:
Delta-8-iso-THC entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von delta-8-THC aus CBD. Die mit seinem Konsum verbundenen Gesundheitsrisiken sind nicht ausreichend erfasst und bewertet.
Safer Use:
- Vermeide den THC-Konsum bei der Arbeit, in der Schule, beim Lernen (z. B. auch am Tag vor einer Prüfung) und der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr.
- Konsumiere möglichst nur in der Freizeit und wenn du dich gut fühlst. Schlechte Stimmungen können durch THC verstärkt werden.
- Die THC-Wirkungen und Nebenwirkungen sind stark von der Dosierung des konsumierten Cannabis-Produktes abhängig. Informiere dich vor dem Konsum so gut wie möglich.
- Zur sicheren Dosierung solltest du zunächst geringe Dosen konsumieren. Der Konsum von Cannabis-Produkten mit einem geringem CBD-Gehalt geht mit einem größeren Risiko psychischer Nebenwirkungen (Denkstörungen, Ängste, Psychosen) einher.
- Bei oralem Konsum setzt die Wirkung stark verzögert (30 bis 90 Minuten) ein, ist oft stärker und dauert länger.
- Entscheide vor dem Konsum, wie viel THC du konsumieren möchtest und berechne auf dieser Grundlage die entsprechende THC-Menge. Vermeide es, „nachzulegen“, auch wenn die erwartete Wirkung nach der gewohnten Zeit noch nicht voll eingetreten ist.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 88,7 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
27. Januar in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 91,3 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
27. Januar in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

N-Methylpentylon, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Wirkstoffe:
| N-Methylpentylon-Hydrochlorid | 85,6 % |
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
27. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu N-Methylpentylon:
N-Methylpentylon (= Dipentylon, Dimethylpentylon, bk-DMBDP) gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“) und ist von der chemischen Struktur mit Pentylon verwandt. Da es sich um eine wissenschaftlich kaum erforschte Neue Psychoaktive Substanz handelt, können keine gesicherten Aussagen über Risiken, Nebenwirkungen, Toxizität (Giftigkeit) und Langzeitfolgen gemacht werden. Insbesondere fehlen aussage- und beweiskräftige klinische Studien am Menschen.
Daher raten wir von dem Konsum von N-Methylpentylon ab !
Wirkmechanismus:
In einer Zellkultur-Studie konnte gezeigt werden, dass N-Methylpentylon die Wiederaufnahme der zuvor freigesetzten Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin hemmt, mit zehnmal geringerer Effektivität auch die von Serotonin.
Wirkungen und Nebenwirkungen:
N-Methylpentylon wirkt im Tierversuch eher stimulierend wie Kokain und Methamphetamin als entaktogen wie MDMA. Es erhöhte dosisabhängig die Bewegungsaktivität. Die maximal stimulierende Wirkung war im Tierversuch vergleichbar mit der von Kokain und Methamphetamin. Die Verbindung war jedoch weniger potent (Dosis zur Erzielung einer bestimmten Wirkung) als Methamphetamin und etwa gleich potent (äquipotent) wie Kokain. Da N-Methylpentylon die Konzentration von freiem Dopamin im Gehirn erhöht und ähnlich wie die starken Psychostimulanzien Methamphetamin und Kokain wirkt, wird der Konsum dieser Substanz mit einem hohen Missbrauchs- und Abhängigkeitsrisiko in Verbindung gebracht.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain, verunreinigt mit Procain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 58.,9 %
Procain-Hydrochlorid: 17,3 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid. Mit 58,9 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
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Phenethylamin, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Phenethylamin-Hydrochlorid: 98,9 %
Es wurde keine 4-MMC (Mephedrion) nachgewiesen,
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

MDMA, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
MDMA: 80,8%
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
20. Janauar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Mephedron wird zum Teil in deutlich höheren Dosierungen (oral bis zu 250 mg) als MDMA konsumiert, so dass es beim Konsum von fälschlicherweise als Mephedron deklariertem MDMA-Pulver zu Überdosierungen mit MDMA kommen kann.
Einige Aspekte der Wirkung von Mephedron und MDMA, wie z.B. die Steigerung der Empathiefähigkeit, sind ähnlich. Allerdings wirkt Mephedron in der Regel stärker stimulierend als MDMA. Zudem dauert es länger, bis die Wirkung von MDMA nach dem Konsum eintritt, was zu einer Nachdosierung mit dem Risiko einer Überdosierung führen kann. Außerdem wirkt MDMA länger als Mephedon, was zu Irritationen und Überforderung führen kann.
Die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen ("nicht konsumieren bei") von MDMA unterscheiden sich von denen von Mephedron.
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2021 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 80,8 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

Marshmello/Apple
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
178,2 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 34,4 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 4,7 mm
Breite x Höhe: 11,2 x 10,2 mm
Gewicht: 517,4 mg
Farbe: orange
Bruchrille: nein
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 178,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Heroin Pulver, komplex zusammengesetzt
Warnhinweis:
Komplexe Zusammensetzung
Wirkstoffe und Mengen:
| 1 | Diamorphin | 10,7 % |
| 2 | Paracetamol | 33 % |
| 3 | Koffein | 30,8 % |
| 4 | Noscapin | 6,5 % |
| 5 | Acetylcodein | 0,7 % |
| 6 | Papaverin | 0,3 % |
Bezieht man den prozentualen Wirkstoffgehalt auf eine 400 mg (0,4 g) schwere in Berlin übliche Heroinkugel, ergeben sich daraus folgende Wirkstoff-Mengen:
- Diamorphin (Base) 42,8 mg
- Paracetamol 132 mg
- Koffein 123,2 mg
- Noscapin 26 mg
- Acetylcodein 2,8 mg
- Papaverin 1,2 mg
Beim Auflösen und der iv. Injektion dieser [fiktiven] Kugel liegen die Dosierungen aller sieben quantitativ bestimmter Wirkstoffe im pharmakologisch wirksamen Bereich (siehe unten).
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
braunes Pulver
zu den einzelnen Substanzen im Heroin:
Diamorphin (= Diacetylmorphin) ist der Hauptwirkstoff im Heroin. Es ist ein halbsynthetisches Opioid. Diamorphin wird aus Morphin hergestellt, das aus dem getrocknetem Milchsaft des Schlafmohns (= Opium) isoliert wird. Durch Bindung von zwei Teilchen Essigsäure an ein Teilchen Morphin entsteht Diamorphin. Es wirkt anfänglich euphorisierend, macht das Gehirn stressresistenter und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit, Zufriedenheit und der allgemeinen Beruhigung. Diamorphin ist aber auch für die Entwicklung einer Abhängigkeit, die atemdepressive und mitunter tödliche Wirkung verantwortlich. In braunem Heroinpulver oder Kugeln liegt Diamorphin als freie Base vor. Diese kann geraucht werden. Bevor Diamorphin gespritzt werden kann, muss es durch Aufkochen mit Ascorbinsäure in ein wasserlösliches Salz überführt werden.
Noscapin ist eine Substanz im Schlafmohn. Es wird als den Hustenreiz unterdrückendes Medikament (Capval®) als Dragees oder Tropfen (oral) eingesetzt. Noscapin hat keine atemdepressive und schmerzhemmende Wirkung. Häufige Nebenwirkungen von Noscapin sind Kopfschmerzen und Benommenheit, gelegentlich können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Hautausschläge auftreten. Bei manchen Menschen kann Noscapin innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme intensive krampfartige Bauch-, Brust- oder Rückenschmerzen mit Atemnot und Übelkeit auslösen, die in der Regel nach ein bis drei Stunden abklingen. Betroffene sollten dann kein weiteres Noscapin mehr einnehmen. Erwachsene nehmen zur Unterdrückung des Hustenreizes bis zu dreimal täglich 50 mg Noscapin ein.
Paracetamol ist ein Schmerz- und Fiebermittel, das dem Heroin absichtlich zugesetzt wird. Die maximale intravenöse Dosis beträgt 1 g, die maximale Tagesdosis darf 3 g nicht überschreiten. Bei Überdosierung können Leberschäden bis hin zum tödlichen Leberversagen auftreten. Die gesundheitlichen Folgen von mehrmals täglichen Paracetamol-Injektionen während langjähriger Heroinabhängigkeit sind unklar, zumal bei vielen Konsument*innen die Entgiftungsfähigkeit der Leber durch virale Leberentzündungen und den Konsum leberschädigender Substanzen (z. B. Medikamente und Alkohol) stark beeinträchtigt ist.
Koffein ist ein Stimulans, das dem Heroin vorsätzlich zugesetzt wird. Die wirksame Dosis liegt zwischen 50 und 200 mg (oral), Bei starker Überdosierung (ab 1 g) können Vergiftungssymptome wie Herzrhythmusstörungen und Krämpfe auftreten. Die tödliche Koffein-Dosis liegt zwischen 3 und 10 g nach oraler Einnahme.
Papaverin ist ein Wirkstoff aus dem Schlafmohn. Papaverin hat krampflösende Eigenschaften auf die glatte Muskulatur. Es ist im Gefäßsystem, in der Bronchialmuskulatur, im Verdauungstrakt, in den Gallengängen und im Harntrakt wirksam. In der Herz- und Gefäßchirurgie werden Dosen von 3 mg Papaverin-Hydrochlorid in ein Blutgefäß zur Verhinderung von Gefäßverkrampfungen eingebracht.
Acetylcodein entsteht bei der Heroinherstellung aus Codein, das natürlicherweise im Schlafmohn und Opium vorkommt. Codein wird zur Unterdrückung des Hustenreizes eingesetzt. Bevor es an Opioid-Rezeptoren binden kann und damit die Diamorphin-Wirkung verstärkt, muss es im Körper zeitaufwendig zu 6-MAM oder Morphin abgebaut werden. Damit dürfte es für die akute Heroinwirkung nur von untergeordneter Bedeutung sein.
Einordung des Diamorphin-Gehalts:
Bei dem in Berlin „auf der Straße“ gehandelten Heroin handelt es sich in der Regel um braunes Heroin. Das darin enthaltene Diamorphin liegt als freie Base vor. Nach Angaben der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) lag der durchschnittliche Diamorphingehalt (Base) des von Polizei und Zoll in Deutschland sichergestellten Straßenheroins im Jahr 2021 bei 18,7 %.
Problematisch sind die starken Schwankungen des Diamorphin- (und 6-MAM-Gehalts) im Heroin: Der durchschnittliche Diamorphingehalt der komplex zusammengesetzten Heroinproben, die beim Drugchecking in Berlin im Jahr 2023 abgegeben wurden, betrug 26,2 % und schwankte zwischen minimal 6,0 % und maximal 47,1 %.
Diamorphin-Dosierung:
Die tödliche Dosis bei intravenösem Konsum (spritzen) liegt bei einer nicht opioid-toleranten erwachsenen Person in der Regel bei ca. 30 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Zur Dosierungs-Orientierung folgt das Standardschema für die schnelle intravenöse Aufdosierung mit Diamorphin-Hydrochlorid (Diaphin) in der suchtmedizinischen Originalstoffvergabe:
Die erste Dosis (Initialdosis) beträgt bei Patient*innen mit unklarer Opioid-Toleranz 15 mg Diamorphin-Hydrochlorid. Nur wenn diese gut vertragen wird, können weitere Injektionen mit Diamorphin-Hydrochlorid erfolgen. Tag: 15 mg (Initialdosis) + nach 30 Minuten 30 mg gefolgt von 2 x 30 mg im weiteren Tagesverlauf Tag: 3 x 50 mg Tag: 3 x 75 mg Tag: 3 x 125 mg Tag: 3 x 175 mg Tag: 3 x 250 mg Tag: maximale Dosis
Eine nicht tolerante Person bei vollständiger Injektion dieser aufgelösten Kugel liegt in einem Bereich mit extrem hohen Letalitätsrisiko (Todesgefahr)! Dies verdeutlicht, dass die Wirkung von Diamorphin extrem stark vom Toleranzzustand der Konsument*innen abhängt. Während die Dosis von einer toleranten Person nach einigen Tagen regelmäßigen Konsums gut vertragen wird und die erwünschte Wirkung entfaltet, führt sie bei nicht-toleranten Personen zu einer tödlichen Überdosierung. So schnell wie sich der Toleranzzustand aufbaut, so schnell baut er sich auch wieder ab: Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben. Wird dann die gewohnt hohe Dosierung verabreicht, kann dies zu einer tödlichen Überdosierung führen.
Weitere Informationen zum Thema Heroin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/diamorphin-heroin
Safer Use:
- Intravenöser Konsum kann schneller zu einer Überdosierung führen als die anderen Konsumtechniken. Achte deshalb beim Spritzen darauf, dass immer jemand bei dir ist, der im Notfall Hilfe leisten und holen kann.
- Wenn du Heroin oder andere Opioide konsumierst, solltest du das Gegenmittel Naloxon als Nasenspray (Nyxoid®) zur Hand haben.
- Um Überdosierungen zu vermeiden solltest du nach jedem Neukauf erst mal eine kleinere Menge vorsichtig antesten.
- Nach Entzug oder Therapieabbruch besteht wegen des rasch einsetzenden Toleranzverlustes ein erhöhtes Risiko einer tödlichen Überdosierung. Nach 5 Tagen Abstinenz ist die Opioid-Toleranz nahezu vollständig aufgehoben!
- Benutze immer frische, sterile Nadeln und Spritzen und dein eigenes steriles, frisches Wasser und einen sauberen Filter, am besten sterile Technofilter sowie einen sauberen Löffel.
- Vermeide Mischkonsum! Mischkonsum mit anderen Downern (dämpfende Substanzen) wie Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten, GHB/ GBL, Ketamin, Dextrometorphan, andere Opioide (z. B. Substitutionsmittel), Gabapentinoide wie Pregabalin (Lyrica) und Gabapentin (Neurontin) und anderen Schlaf- und Narkosemitteln erhöht das Risiko für komatöse Zustände und eine lebensgefährliche Atemdepression.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 86,1 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain verunreinigt mit Tetramisol
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 82,8 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 0,3 %
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 82,8 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Kokain verunreinigt mit Procain und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 82,5 %
Procain-Hydrochlorid: 4,5 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,6 %
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 82,5 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt von Kokain, das nach dem Konsum im Körper entsteht. Es tritt auch als Begleitstoff bei der Herstellung von Kokain auf. Dies ist wahrscheinlich der Grund für sein Vorkommen in der Probe. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). Im Tierversuch führt es nicht wie Kokain zu einem gesteigerten Bewegungsdrang. Die Gesamttoxizität von Norkokain ist bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringen Gehalts fällt dies bei der Beurteilung des gesundheitlichen Risikos des Konsums der Probe kaum ins Gewicht.
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

MDMA, verunreinigt mit Koffein
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe:
MDMA-Hydrochlorid: 74,1 %
Koffein: 0,2 %
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Wirkstoffmenge:
MDMA-Kristalle besitzen in der Regel einen hohen Wirkstoffgehalt, bei in Deutschland 2023 sichergestellten Pulvern lag dieser meist über 90 % MDMA-Hydrochlorid. Die untersuchten Kristalle liegen mit einem Wirkstoffgehalt von 74,1 % an MDMA-Hydrochlorid unter diesem Mittelwert.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert.
Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an. Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht. Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.

Rolex
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 39,9 mg
Koffein: 125,0 mg
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 13,2 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
20. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,7 mm
Breite x Höhe: 9,4 x 10,2 mm
Gewicht: 302,3 mg
Farbe: rot
Bruchrille: nein
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 39,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,8 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
19. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, verunreinigt mit MDMA, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 85,8 %
MDMA-Hydrochlorid: 3,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
19. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Risikoeinschätzung:
Vom Konsum wird abgeraten: Die Mischwirkung von 2-MMC und MDMA ist wissenschaftlich nicht untersucht. Es ist davon auszugehen, dass sich die stimulierenden Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Erhöhung der Körpertemperatur und die Psyche verstärken. Eine Überforderung ist möglich.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,5 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
19. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 90,7 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
19. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-CMC (Clephedron), erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 98,3 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 91,0 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
delta-9-THC, verunreinigt mit den synthetischen Cannabinoiden MDMB-4en-PINACA und ADB-BUTINACA, erworben als THC-Vape, 13.01.2026 (Berlin)

delta-9-THC, verunreinigt mit den synthetischen Cannabinoiden MDMB-4en-PINACA und ADB-BUTINACA, erworben als THC-Vape
Warnhinweis:
Falschdeklaration und Verunreinigung. Wir raten vom Konsum dringend ab!
Wirkstoffe und Menge:
| MDMB-4en-PINACA: | ohne Mengenbestimmung |
| ADB-BUTINACA: | ohne Mengenbestimmung |
| delta-9-THC: | ohne Mengenbestimmung |
Delta-9-THC ist der wichtigste psychoaktive Wirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis). Meist wird er einfach als THC bezeichnet.
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
THC Vape
zu MDMB-4en-PINACA:
MDMB-4en-PINACA ist ein synthetisch hergestelltes Cannabinoid. Es bindet viel stärker als THC aus der Cannabispflanze an die CB1-Rezeptoren im Körper und kann diese stark aktivieren. Akuten Wirkungen und Nebenwirkungen von synthetischen und pflanzlichen Cannabinoiden: Entspannung, Euphorie, Lethargie, Depersonalisation, verzerrte Zeitwahrnehmung, Beeinträchtigung der motorischen Leistungsfähigkeit, Halluzinationen, Paranoia, Verwirrtheit, Angst, Unruhe, Mundtrockenheit, Rötung der Bindehaut der Augen, Herzrasen sowie Übelkeit und Erbrechen. Im Gegensatz zu Cannabis führt der Konsum synthetischer Cannabinoide häufig zu schweren und tödlichen Vergiftungen. Zu den Vergiftungssymptomen gehören Desorientierung, Bewusstlosigkeit, Bluthochdruck, Herzrasen oder erniedrigte Herzfrequenz, Brustschmerzen, Herzinfarkt und Schlaganfall, Krampfanfälle, Übelkeit und Erbrechen, Delirium, Unruhe, Psychosen sowie aggressives und gewalttätiges Verhalten. Der Konsum synthetischer Cannabinoide ist mit einer raschen Toleranzentwicklung, einem starken Konsumverlangen, einer raschen Abhängigkeitsentwicklung und starken Entzugssymptomen verbunden. Daher wird bei Abhängigkeit eine stationäre Entgiftung empfohlen. Im Zusammenhang mit dem Konsum von MDMB-4en-PINACA sind zahlreiche lebensbedrohliche Vergiftungen und Todesfälle aufgetreten. Bei den Todesfällen waren neben MDMB-4en-PINACA auch andere Downer wie Alkohol, Opioide, andere synthetische Cannabinoide oder Benzodiazepine beteiligt.
zu ADB-BUTINACA:
ADB-BUTINACA ist ein hochpotentes synthetisches Cannabinoid. Es bindet viel stärker als THC aus der Cannabispflanze an die CB1-Rezeptoren im menschlichen Körper und kann diese stark aktivieren. Zu den akuten Wirkungen und Nebenwirkungen von Substanzen, die den CB1-Rezeptor aktivieren, gehören Entspannung, Euphorie, Lethargie, Depersonalisation, verzerrte Zeitwahrnehmung, Beeinträchtigung der motorischen Leistungsfähigkeit, Halluzinationen, Paranoia, Verwirrtheit, Angst, Unruhe, Mundtrockenheit, Rötung der Augenbindehaut, Herzrasen, Senkung der Körpertemperatur sowie Übelkeit und Erbrechen. Im Gegensatz zu Cannabis führt der Konsum synthetischer Cannabinoide häufig zu schweren und tödlichen Vergiftungen. Vergiftungssymptome sind Desorientierung, Bewusstlosigkeit, Bluthochdruck, Tachykardie oder Herzrasen, Brustschmerzen, Herzinfarkt und Schlaganfall, Krampfanfälle, Übelkeit und Erbrechen, Delirium, Unruhe, Psychosen sowie aggressives und gewalttätiges Verhalten. Der Konsum synthetischer Cannabinoide ist mit einer raschen Toleranzentwicklung, einem starken Konsumverlangen, einer raschen Abhängigkeitsentwicklung und starken Entzugssymptomen verbunden. Daher wird eine stationäre Entgiftung empfohlen. Im Zusammenhang mit dem Konsum von ADB-BUTINACA sind lebensbedrohliche Vergiftungen und Todesfälle aufgetreten. Als Symptome einer Vergiftung mit ADB-BUTINACA wurden Bewusstseinsstörungen, Übersäuerung des Blutes, Krampfanfälle, Verwirrtheit und Halluzinationen beobachtet.
delta-9-THC:
Bei delta-9-THC handelt es sich um das übliche THC aus der Cannabis-Pflanze.
akuten Wirkungen:
Entspannung, Wohlgefühl, Euphorie.
akute Nebenwirkungen:
Lethargie, Depersonalisation, verzerrte Zeitwahrnehmung,
Beeinträchtigung der motorischen und geistigen Leistungsfähigkeit,
Halluzinationen, Paranoia, Verwirrtheit, Angst, Unruhe,
Mundtrockenheit, Rötung der Bindehaut der Augen, Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen.
Safer Use:
- Vermeide den THC-Konsum bei der Arbeit, in der Schule, beim Lernen (z. B. auch am Tag vor einer Prüfung) und der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr.
- Konsumiere möglichst nur in der Freizeit und wenn du dich gut fühlst. Schlechte Stimmungen können durch THC verstärkt werden.
- Die THC-Wirkungen und Nebenwirkungen sind stark von der Dosierung des konsumierten Cannabis-Produktes abhängig. Informiere dich vor dem Konsum so gut wie möglich.
- Zur sicheren Dosierung solltest du zunächst geringe Dosen konsumieren. Der Konsum von Cannabis-Produkten mit einem geringem CBD-Gehalt geht mit einem größeren Risiko psychischer Nebenwirkungen (Denkstörungen, Ängste, Psychosen) einher.
- Bei oralem Konsum setzt die Wirkung stark verzögert (30 bis 90 Minuten) ein, ist oft stärker und dauert länger.
- Entscheide vor dem Konsum, wie viel THC du konsumieren möchtest und berechne auf dieser Grundlage die entsprechende THC-Menge. Vermeide es, „nachzulegen“, auch wenn die erwartete Wirkung nach der gewohnten Zeit noch nicht voll eingetreten ist.

Ketamin, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 95,0 %
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasalem Konsum (schnupfen) ab Dosen zwischen 75 und 100 mg dissoziativ (Körper-Geist Trennung) und bei höheren Dosierungen kann es zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). Die betroffene Person ist in diesem Zustand ihrer Umgebung wehrlos ausgeliefert. Die übliche nasalen Dosierung von Kokain (20 - 100 mg) liegt in dem Bereich, in dem Ketamin anfängt, dissoziativ zu wirken. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um Kokain, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Wirkung zu starker Überforderung und Unfällen kommen.
Ein besonderes Risiko besteht, wenn hohe Dosen von falsch deklariertem Ketamin konsumiert werden und/oder zuvor andere dämpfende Substanzen ("Downer") wie z.B. Alkohol, Opioide, Benzodiazepine (Benzos) oder GHB/GBL eingenommen wurden.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Safer Use:
-
Ketamin beeinträchtigt deine Bewegungs- und Koordinations-Fähigkeiten. Es kann zu Stürzen, Unfällen und Verletzungen kommen, die wegen der Schmerzblockierenden Wirkung von dir nicht wahrgenommen werden. Bei mittlerer und höherer Dosierung solltest du Ketamin im Sitzen oder Liegen konsumieren.
-
Unterlasse es, Ketamin in Kombination mit dämpfenden Substanzen (Downer) wie Alkohol, Benzodiazepine, GHB/GBL oder Opioide zu konsumieren, weil diese die narkotische Wirkung verstärken und zu einer lebensgefährlichen Atemdepression führen können.

Ketamin, erworben als MDMA
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe und Mengen:
Ketamin-Hydrochlorid: 84,0 %
Es wurde kein MDMA nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
farblose Kristalle
Risikoeinschätzung:
Ketamin wirkt nach nasaler Einnahme (Schnupfen) ab einer Dosis von 75 bis 100 mg dissoziativ (Trennung von Körper und Geist) und kann bei höheren Dosen zur Sprach- und Bewegungsunfähigkeit führen (K-Hole). In diesem Zustand ist der Betroffene seiner Umwelt wehrlos ausgeliefert. Die üblichen oralen (80 und 150 mg) und nasalen (weniger als oral) Dosierungen von MDMA liegen in Bereichen, in denen Ketamin dissoziativ wirkt. Wird Ketamin in der Annahme konsumiert, es handele sich um die stimulierende, empathogene und entaktogene Substanz MDMA, kann es beim Eintreten der unerwarteten und als gegenteilig empfundenen Ketamin-Wirkung zu starker Überforderung und Unfällen kommen.
zu Ketamin:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend.
Dosierungen beim nasalen Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
Informationen zu Ketamin finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/ketamin
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2c-b
Warnhinweis:
Verunreinigung
Diese Tablette enthält die psychedelische Substanz 2C-B. Dieser Wirkstoff wird typischerweise auch in Tablettenform gehandelt und kann daher mit MDMA-Tabletten verwechselt werden.
In Tabletten schwankt der Gehalt an 2C-B stark. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung von 2C-B ist steil. Schon eine geringe Änderung der Dosierung führt zu einer stark veränderten Wirkung.
Wirkstoffe und Menge:
| 2C-B-Hydrochlorid: | 15,2 mg |
| 2-Br-4,5-DMPEA-Hydrochlorid: | ohne Mengenbestimmung |
| 2C-H-Hydrochlorid | ohne Mengenbestimmung |
Die Risiken, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen 2-CB und den Verunreinigungen ergeben, sind nicht absehbar.
Vom Konsum wird abgeraten !
Prozentualer 2C-B Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 2,42 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer 2C-B Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Tabletten-Bruchstücks:
Dicke: 3,3 mm
Breite x Höhe: 6,2 x 6,2 mm
Gewicht: 114,6 mg
Farbe: pink
Bruchrille: nein
zu 2C-B:
2C-B (4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin) ist eine psychedelische Substanz (griechisch: die Seele offenbarend). Außerdem wird es als Halluzinogen bezeichnet, weil Konsument*innen ihre Umwelt stark verändert wahrnehmen können.
Chemisch gehört 2C-B zur Gruppe der Phenethylamine. Die chemische Struktur ähnelt der von Meskalin. 2C bedeutet, dass die Seitenkette des Moleküls aus zwei Kohlenstoffatomen [C] besteht, das B steht für Brom, das an den Phenylring [Benzolring] gebunden ist.
2C-B bewirkt eine tiefgreifende Veränderung der Sinneswahrnehmung. Dies betrifft alle fünf Sinne: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten. Es ist schwer zu dosieren: Eine geringfügige Erhöhung der 2C-B-Menge kann zu einer starken Veränderung der Wirkungen und Nebenwirkungen führen.
Mehr Informationen zu 2C-B findest du auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/2c-b
zu 2C-H:
2C-H (= 2,5-Dimethoxyphenethylamin, DMPEA) ist ein Stoff aus der Gruppe der Phenethylamine. 2C-H gehört wie 2C-B zur 2C-X-Reihe. 2C-H ist eine Vorläufersubstanz in der 2C-B-Synthese, bei der nur noch ein Wasserstoffatom (H) durch ein Bromatom (Br) ersetzt werden muss.
Trotz seiner strukturellen chemischen Verwandtschaft mit 2C-B soll 2C-H keine psychedelischen oder anderen psychoaktiven Eigenschaften besitzen. Die Wirkung wird von dem Chemiker Alexander Shulgin und in dem Buch PiHKAL als „wenig aktiv“ in Tierversuchen beschrieben, wobei Dosierung und Wirkungsdauer als "unbekannt" angegeben werden.
Andererseits wird 2C-H von der Drug Enforcement Administration (DEA) der USA als Halluzinogen eingestuft.
Im Körper wird 2C-H wahrscheinlich schnell abgebaut und ausgeschieden. In Tierversuchen wurde gezeigt, dass 2C-H an bestimmte Serotoninrezeptoren bindet und das Enzym Monoaminoxidase (MAO B) hemmt. Die Hemmung dieses Enzyms kann zu erhöhten Konzentrationen bestimmter Botenstoffe führen, die mit unerwünschten Wirkungen wie Erregung, Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, Bluthochdruck oder Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. Auf diese Weise könnte 2C-H seinen eigenen Abbau und den anderer Substanzen hemmen und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärken.
Die Chemikalie 2C-H kann schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen.
Die gesundheitlichen Folgen des Konsums und die Langzeitrisiken sind nicht bekannt. Vom Konsum wird abgeraten!
Quellen:
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/2_5-Dimethoxyphenethylamine#section=CAS
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30188017/
zur Verunreinigung mit 2-Br-4,5-DMPEA:
2-Br-4,5,DMPEA (= 2-Brom-4,5-dimethoxyphenethylamin) ist ein Stellungsisomer von 2C-B. Über Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungspotential liegen nur wenige Informationen vor. Sein Nachweis deutet auf eine unsachgemäße Herstellung des untersuchten 2C-B-Produktes hin. Vom Konsum wird abgeraten.
Safer Use:
- Bei Tabletten und Kapseln kommt es gelegentlich zu Verunreinigungen und Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Tabletten und Kapseln, wenn möglich, vor der Einnahme testen lassen.
- Wenn das nicht möglich ist und du sie trotzdem konsumieren möchtest, taste dich mit kleinen Mengen (z.B. Tablettensplittern) vorsichtig an die gewünschte Dosis heran.
- Je mehr verunreinigte Substanzen du konsumierst, desto wahrscheinlicher sind gefährliche Nebenwirkungen durch Beimengungen.

Kokain-Procain-Mischung, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Falschdeklaration eines Gemisches
Wirkstoffe und Menge:
| Kokain-Hydrochlorid: | 74,0 % |
| Procain-Hydrochlorid: | 8,3 % |
Vom Konsum wird abgeraten !
Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
13. Januar in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 74,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit iso-4-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 85,4%
iso-4-MMC-Hydrochlorid: ohne Mengenbestimmung
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Abgabe der Probe:
13. Januar in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu iso-4-MMC:
iso-4-MMC ist vermutlich ein Nebenprodukt bei der Synthese von 4-MMC. Es ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken beim Konsum nicht erforscht und bewertet.
Der Nachweis in der vorliegenden Probe deutet auf eine unsachgemäße Herstellung der Substanz hin.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
Koffein-Amphetamin-Phenethylamin-Gemisch mit unlöslichen Bestandteilen, erworben als 4-MMC (Mephedron), 13.01.2026 (Berlin)

Koffein-Amphetamin-Phenethylamin-Gemisch mit unlöslichen Bestandteilen, erworben als 4-MMC (Mephedron)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Abgabe der Probe:
13. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 1 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz, 12.01.2026 (Berlin)

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 87,2 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1,0 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
12. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,5 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
12. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Netflix
Warnhinweis:
verunreinigte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 29,9 mg
Koffein: 172,2 mg
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 7,1 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,8 mm
Breite x Höhe: 13,7 x 6,7 mm
Gewicht: 422,6 mg
Farbe: orange
Bruchrille: ja
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 29,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung:
stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen:
Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome:
Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

LSD-Blotter, hochdosiert
Warnhinweis:
hochdosiert
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 111,2 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 16,2 mg
Abmessungen: 9,1 x 9,0 mg
Prägung: Auge
Farbe: bunt
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 111,2 µg LSD-Tartrat enthält die Probe deutlich mehr als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.


Homer Simpson / NL
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
163,2 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 33,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,3 mm
Breite x Höhe: 8,4 x 14,6 mm
Gewicht: 480,5 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 163,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge nur knapp unter dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Amphetamin, verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 6,9 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 51,8 %
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiße Paste
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 6,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 58,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.
MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit 2-MMC, Koffein und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Pink Cocaine, 06.01.2026 (Berlin)

MDMA-Ketamin-Gemisch (Tusi, Tucibi, „Pink Cocaine"), verunreinigt mit 2-MMC, Koffein und unlöslichen Bestandteilen, erworben als Pink Cocaine
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
2-MMC-Hydrochlorid: 24,6 %
MDMA-Hydrochlorid: 21,6 %
Ketamin-Hydrochlorid: 17,9 %
Koffein: 6,9 %
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
pinkes Pulver
zu Tucibi, Tusi, "Pink Cocaine":
Das sind ursprünglich südamerikanische Szenenamen für das Psychedelikum 2C-B. In europäischen Drug-Checking-Projekten werden seit einigen Jahren unter diesen Szenenamen rosafarbene Pulver abgegeben, bei denen es sich meist um Mischungen mehrerer psychoaktiver Substanzen handelt: Häufig Ketamin und MDMA, manchmal zusätzlich mit Koffein, Paracetamol, Amphetamin, 2C-B oder Ibuprofen versetzt.
zur Kombination von Ketamin und MDMA:
Die Kombination von Ketamin und MDMA kann je nach Mischungsverhältnis und Dosierung zu einer hohen Belastung der Psyche und des Körpers, z.B. des Herz-Kreislauf-Systems, führen. Insbesondere ein hoher Ketaminanteil kann aufgrund der dissoziativen und bewegungseinschränkenden Wirkung überfordernd und beängstigend wirken. Dies gilt insbesondere, wenn größere Mengen der Mischung konsumiert werden, der Ketamin-Konsum nicht beabsichtigt war, die Umgebung unübersichtlich ist und zusätzlich Downer wie Alkohol, GHB/GBL oder Benzodiazepine konsumiert werden. Andere psychoaktive Substanzen können diese Effekte verstärken. Trotzdem sind solche Mischungen in niedrigen Dosen in bestimmten Konsument*innenkreisen wegen der erzielten Mischwirkung populär.
Dosierungen von Ketamin bei nasalem Konsum:
niedrige Dosierung: 15 - 25 mg Ketamin-Hydrochlorid (0,3 mg/kg Körpergewicht) - Wirkung wie bei einem milden Alkoholrausch. Bei dieser Dosierung ist Bewegung (z. B. Tanzen) in der Regel möglich.
mittlere Dosierung: 30 - 100 mg (0,3 bis 1,5 mg/kg Körpergewicht) - motorische Fähigkeiten sind stark eingeschränkt, die dissoziative und narkotische Wirkung tritt in den Vordergrund.
hohe Dosierung: 75 - 170 mg (1,5 – 2 mg/kg Körpergewicht) - starke Rauschwirkung, Bewegungsunfähigkeit (K-Hole).
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Verzichte auf den Kauf und Konsum von Fertigmischungen, da du nicht weißt, was in welchem Verhältnis darin enthalten ist.
- Nutze Drugchecking.
- Wenn du nicht auf solche Mischungen verzichten willst, mische sie selbst. Verwende eine Feinwaage, um die einzelnen Bestandteile zu dosieren. Mische danach gut durch.
- Bevor du Mischkonsum betreibst, solltest du genügend Erfahrung mit den einzelnen Substanzen gesammelt haben.
- Dosiere niedrig.
- Vermeide Mischkonsum mit weiteren Substanzen.

Amphetamin, verunreinigt mit Phenethylamin und Ketamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 7,5 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 50,7 %
Ketamin-Hydrochlorid: 2,3 %
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 7,5 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Risikoeinschätzung zur Ketamin-Verunreinigung:
Ketamin ist eine dissoziative Substanz, d. h. es führt dazu, dass das Bewusstsein vom eigenen Körper losgelöst erlebt werden kann. In hoher Dosierung und in Kombination mit anderen dämpfenden Substanzen (Downern), wie z.B. Alkohol, wirkt es narkotisierend. Wird die vorliegende Substanz in der irrigen Annahme konsumiert, es handele sich ausschließlich um Amphetamin, und werden die für Amphetamin üblichen Mengen zwischen 10 und 25 mg nasal konsumiert, so werden bei diesen Dosierungen zwischen 0,2 und 0,5 mg (nasal) Ketamin-Hydrochlorid aufgenommen. Diese Ketamin-Mengen sind weit entfernt von den für den Ketamin-Konsum üblichen Dosierungen. Dennoch kann eine wahrnehmbare Veränderung der erwarteten Amphetamin-Koffein-Wirkung, insbesondere bei höheren Dosierungen dieser verunreinigten Substanz, nicht ausgeschlossen werden.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

4-Bromomethcathinone (4-BMC), erworben als 4-MPD
Warnhinweis:
Falschdeklaration
|
4-Bromomethcathinone |
ohne Mengenbestimmung |
Es wurde keine 4-MPD nachgewiesen
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale:
farblose Kristalle
zu 4-Bromomethcathinone (4-BMC):
4-BMC gehört zur Gruppe der Cathinone. Es wird vermutet, dass 4-BMC toxische Effekte haben kann. Aus Berichten von User*innen geht hervor, dass 4-BMC stimulierende und entaktogene Wirkungen hat. 4-BMC wird in seiner Wirkung mit Amphetamin, Methamphetamin und MDMA verglichen.
Zu 4-BMC liegen kaum Informationen zu Wirkung, Nebenwirkungen, Toxizität und Langzeitfolgen vor. Der Konsum dieser Substanz birgt dementsprechend unbekannte Risiken. Regelmässiger Konsum und hohe Dosierungen erhöhen zusätzlich das Risikopotenzial.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 4-BMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte

4-Bromomethcathinone (4-BMC), erworben als 4-MPD
Warnhinweis:
Falschdeklaration
|
4-Bromomethcathinone |
ohne Mengenbestimmung |
Es wurde keine 4-MMC nachgewiesen
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale:
farblose Kristalle
zu 4-Bromomethcathinone (4-BMC):
4-BMC gehört zur Gruppe der Cathinone. Es wird vermutet, dass 4-BMC toxische Effekte haben kann. Aus Berichten von User*innen geht hervor, dass 4-BMC stimulierende und entaktogene Wirkungen hat. 4-BMC wird in seiner Wirkung mit Amphetamin, Methamphetamin und MDMA verglichen.
Zu 4-BMC liegen kaum Informationen zu Wirkung, Nebenwirkungen, Toxizität und Langzeitfolgen vor. Der Konsum dieser Substanz birgt dementsprechend unbekannte Risiken. Regelmässiger Konsum und hohe Dosierungen erhöhen zusätzlich das Risikopotenzial.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 4-BMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte

2-MMC, verunreinigt mit N-Ethylpentedron,
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 82,1 %
N-Ethylpentedron: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
06. Januar 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu N-Ethylpentedron:
N-Ethylpentedron [NEP] (= α-Ethylaminopentiophenon [α-EPP]) ist eine neue psychoaktive Substanz (NPS) aus der Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es handelt sich um eine wenig erforschte Verbindung mit überwiegend stimulierenden Eigenschaften.
Wirkmechaismus / Wirkung:
In einer Zellkulturstudie erwies sich N-Ethylpentedron bei der Hemmung der Wiederaufnahme der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin als deutlich potenter als bei der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin. Aus diesem Verhältnis lässt sich für N-Ethylpentedron ein höheres Abhängigkeitsrisiko sowie eine stärker stimulierende und eine geringere entaktogene Wirkung (mit Steigerung des Wohlbefindens und der Empathiefähigkeit) als nach dem Konsum von MDMA ableiten.
(vermutete) Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), des Blutdrucks (Hypertonie) und der Herzfrequenz,
Auslösung oder Verstärkung von Angstzuständen vorhergesagt.
In einem Tierversuch wurde gezeigt, dass N-Ethylpentedron die Bewegungsaktivität von Mäusen steigert.
Publizierten Vergiftungsfall nach dem Konsum von N-Ethylpentedron:
anfänglicher schwerer Erregung einschließlich Verfolgungswahn, Herzrasen, Pupillenerweiterung, Fieber, Nierenversagen, Muskelabbau, Übersäuerung des Blutes, und schließlich Koma Nach dreitägiger intensivmedizinischer Behandlung bildeten sich die Symptome vollständig zurück.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor.
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
-
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
-
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
-
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

N-Ethylpentedron, erworben als 4-MPD
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
N-Ethylpentedron: Ohne Mengenbestimmung
Es wurde kein 4-MPD nachgewiesen
Abgabe der Probe:
06. Januar 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu N-Ethylpentedron:
N-Ethylpentedron [NEP] (= α-Ethylaminopentiophenon [α-EPP]) ist eine neue psychoaktive Substanz (NPS) aus der Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es handelt sich um eine wenig erforschte Verbindung mit überwiegend stimulierenden Eigenschaften.
Wirkmechaismus / Wirkung:
In einer Zellkulturstudie erwies sich N-Ethylpentedron bei der Hemmung der Wiederaufnahme der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin als deutlich potenter als bei der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin. Aus diesem Verhältnis lässt sich für N-Ethylpentedron ein höheres Abhängigkeitsrisiko sowie eine stärker stimulierende und eine geringere entaktogene Wirkung (mit Steigerung des Wohlbefindens und der Empathiefähigkeit) als nach dem Konsum von MDMA ableiten.
(vermutete) Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), des Blutdrucks (Hypertonie) und der Herzfrequenz,
Auslösung oder Verstärkung von Angstzuständen vorhergesagt.
In einem Tierversuch wurde gezeigt, dass N-Ethylpentedron die Bewegungsaktivität von Mäusen steigert.
Publizierten Vergiftungsfall nach dem Konsum von N-Ethylpentedron:
anfänglicher schwerer Erregung einschließlich Verfolgungswahn, Herzrasen, Pupillenerweiterung, Fieber, Nierenversagen, Muskelabbau, Übersäuerung des Blutes, und schließlich Koma Nach dreitägiger intensivmedizinischer Behandlung bildeten sich die Symptome vollständig zurück.
Safer Use:
-
Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
-
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
-
Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

4-MMC (Mephedron), verunreinigt mit Tryptamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wir raten vom Konsum dieser Substtanz ab.
Wirkstoffe und Menge:
| Mephedron-Hydrochlorid: | ,92,5 % | |
| Tryptamin: | ohne Mengenbestimmung |
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu Tryptamin:
Viele psychoaktive Substanzen, insbesondere solche mit psychedelischer und halluzinogener Wirkung wie Psilocybin oder DMT, basieren auf der Grundstruktur von Tryptamin (-> Tryptamine). Tryptamin wird im Körper aus der Aminosäure (Eiweißbaustein) Tryptophan gebildet. Es kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Geweben vor, in geringen Mengen als sogenanntes Spurenamin auch im Gehirn. Als Botenstoff ist Tryptamin an der Regulation vieler Körperfunktionen beteiligt. Als Spurenamin, das im Gehirn von Säugetieren vorkommt, bindet Tryptamin unter anderem an den Spurenamin-assoziierten Rezeptor 1 (TAAR1) und aktiviert diesen Rezeptor. Dadurch werden vermutlich zahlreiche Gehirnfunktionen beeinflusst. Tryptamin wird als ein Faktor bei neuropsychiatrischen Störungen angesehen, wozu auch Störungen gehören, die mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenhängen. Wird Tryptamin dem Körper mit der Nahrung oder gezielt als Substanz zugeführt, wird es vermutlich sehr schnell durch Monoaminoxidasen (MAO) im Darm, Blut und in der Leber abgebaut, so dass es kaum wirksam sein dürfte. In Kombination mit MAO-Hemmern können allerdings Tryptamin-Wirkungen auftreten.
Ausreichend hohe Blutspiegel von zugeführtem Tryptamin dürften zu Gefäßverengung, Blutdruckanstieg, Kopfschmerzen, Fieber, manchmal Erbrechen und Schwitzen führen, wobei in der wissenschaftlichen Literatur nicht angegeben ist, ab welcher Dosis diese Wirkungen auftreten. Tryptamin wirkt über α-Adrenozeptoren und 5-HT (Serotonin)-Rezeptoren oder durch direkte Bindung an spezifische Spurenaminrezeptoren (TAARs). Außerdem kann Tryptamin im menschlichen Körper durch Enzyme (N-Methyltransferasen) unter anderem in DMT (N,N-Dimethyltryptamin) umgewandelt werden. DMT ist eine halluzinogene Substanz, die in verschiedenen Geweben (Lunge, Niere) und Körperflüssigkeiten (Urin, Blut, Liquor) nachgewiesen wurde. Die physiologische Rolle des körpereigenen DMT beim Menschen ist weitgehend unbekannt. Tryptamin ist kein (wirksamer) Bestandteil von Arzneimitteln oder Nahrungsergänzugsmitteln. Bei einem Mangel an Tryptamin oder verwandten Substanzen wie Serotonin (5-Hydroxytryptamin) werden Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel mit der Aminosäure Tryptophan verabreicht. Für Aminosäuren gibt es spezielle Transport- und Verteilungsmechanismen im Körper. Als Chemikalie verursacht Tryptamin Hautreizungen, schwere Augenreizungen und kann die Atemwege reizen.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 33,6 μg
iso-LSD-tartrat: 19,4 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 18,2 mg
Abmessungen: 8,0 x 8,1 mm
Farbe: schwarz/weiß/bunt
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 33,6 µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 31,5 μg
iso-LSD-tartrat: 23,8 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 16,2 mg
Abmessungen: 8,0 x 8,0 mm
Farbe: grün/gelb
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 31,5 µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

Homer
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
172,9 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 35,3 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 5,3 mm
Breite x Höhe: 8,4 x 14,5 mm
Gewicht: 489, 7 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 172,9 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

2-MMC, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 93,9 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
06. Januar 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin, verunreinigt mit Phenethylamin
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 5,9 %
Phenethylamin-Hydrochlorid: 53,0 %
Abgabe der Probe:
06. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weiße Paste
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
zu Amphetamin:
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 5,9 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 92,3 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 94,2 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain verunreinigt mit Procain und Norkokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 74,0 %
Procain-Hydrochlorid: 5,7 %
Norkokain-Hydrochlorid: 1,5 %
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 74,0 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Norkokain:
Norkokain ist ein Abbauprodukt von Kokain, das nach dem Konsum im Körper entsteht. Es tritt auch als Begleitstoff bei der Herstellung von Kokain auf. Dies ist wahrscheinlich der Grund für sein Vorkommen in der Probe. Norkokain wirkt wie Kokain örtlich betäubend (lokalanästhetisch). Im Tierversuch führt es nicht wie Kokain zu einem gesteigerten Bewegungsdrang. Die Gesamttoxizität von Norkokain ist bei Mäusen etwas höher als die von Kokain. Aufgrund des im Vergleich zu Kokain geringen Gehalts fällt dies bei der Beurteilung des gesundheitlichen Risikos des Konsums der Probe kaum ins Gewicht.
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.


Berghain / 2.0
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
MDMA-Hydrochlorid: 107,0 mg
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 24,9 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,1 mm
Breite x Höhe: 12,3 x 10,3 mm
Gewicht: 428,5 mg
Farbe: grau
Bruchrille: ja (gestrichelt)
zur Wirkstoffmenge in Ecstasy-Tabletten:
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2023 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 146,7 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 107,0 mg MDMA-Hydrochlorid Menge unter dem 2023 festgestellten Mittel.
MDMA-Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Wenn Du es wirklich genau machen willst, zerhackst du die Kristalle, mischst das entstandene Pulver gut durch und wiegst mit einer Feinwaage die zu konsumierende Menge Pulver ab. Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen: Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer: Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
-
Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigem und hochdosiertem Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
-
Halte möglichst lange Konsumpausen von mindestens 4 Wochen zwischen den Einnahmen ein.
-
Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr achten.
-
Mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.

LSD-Blotter, verunreinigt mit iso-LSD
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Mengen:
LSD-tartrat: 40,2 μg
iso-LSD-tartrat: 30,2 μg
(Tartrat = Salz der Weinsäure)
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
äußere Merkmale des Blotters:
Gewicht: 11,2 mg
Abmessungen: 6,0 x 7,1 mg
Farbe: rot
Einordnung des LSD-Gehalts:
Daten zur Wirkstoffmenge für 2021 in Deutschland analysierte LSD-Produkte liegen uns nicht vor. Die durchschnittliche LSD Menge auf Filzen (Papiertrips) beim Drugchecking des Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (Schweiz) lag 2022 bei 76,5 µg, die Spannweite reichte von 6,3 µg bis 215,7 µg LSD pro Filz. Mit 40,2 µg LSD-Tartrat enthält die Probe weniger als bei der in Zürich 2022 festgestellten mittleren Wirkstoffmenge.
zu den deklarierten LSD-Mengen:
Häufig werden auf den Blotters beim Verkauf wesentlich höhere LSD-Mengen angegeben, als tatsächlich enthalten sind. Die meisten Konsument*innen gehen aufgrund dieser Falschdeklarationen davon aus, wesentlich höhere Dosen zu konsumieren (und vertragen), als sie tatsächlich einnehmen. Orientieren sie sich bei den mittels Drugchecking analysierten Blottern an diesen falschen Dosis-Wirkungs-Vorerfahrungen, kann es zu Überdosierungen kommen.
LSD-Dosierung:
5-20 µg: Dosierungen beim Microdosing.
25–50 µg: Schwellendosis, um leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.
50–100 µg: Häufig auf Partys verwendete Dosierungen mit deutlich wahrnehmbaren psychischen und körperlichen Wirkungen.
100-200 µg: Heute in klinischen Studien und in LSD-gestützten Psychotherapien verwendete Dosierung.
200-500 µg: Intensive psychedelische Erlebnisse und starke (Pseudo)Halluzinationen.
500-850 µg: Sehr hohe, vor allem früher bei psychedelischen Therapieformen, eingesetzte Dosierungen mit sehr starken Bewusstseinsveränderungen.
zu iso-LSD:
LSD kommt in vier Molekülvarianten (Stereoisomere) vor. Von diesen besitzt nur D-LSD die typische psychoaktive Wirkung. Werden die anderen Formen (L-LSD, D-iso-LSD oder L-iso-LSD) z. B. beim Drugchecking in einem Trip nachgewiesen, deutet dies auf eine unsaubere Herstellung hin. Bei längerer Lagerung kann sich ein Teil des LSD in iso-LSD umwandeln. Iso-LSD gilt als nicht psychoaktiv. Es ist hinsichtlich anderer möglicherweise schädlicher Wirkungen auf den Körper nicht erforscht.
Safer Use:
Konsumiere LSD nur, wenn es dir seelisch und körperlich gut geht (set) und du dich in einer Umgebung befindest, in der du dich wohlfühlst (setting). Wenn du psychischer Belastung ausgesetzt bist, solltest du auf den Konsum von LSD verzichten. Nutze Drugchecking! Wenn dir Drugchecking nicht zur Verfügung steht, dosiere niedrig und warte mindestens 3 Stunden auf die Wirkung, bevor du nachlegst.

Phenethylamin, erworben als Speed
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Vom Konsum wird abgeraten!
Wirkstoffe und Menge:
Phenethylamin-Hydrochlorid: 20,4 %
Abgabe der Probe:
05. Januar 2026 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Phenethylamin:
Definition:
Phenethylamin (PEA) ist ein biogenes Amin und die Stammsubstanz der Stoffgruppe der Phenylethylamine. Es ist eine natürliche Verbindung, die weit verbreitet vorkommt (z.B. in fast allen Lebensmitteln, u.a. in Käse, Fleischprodukten, Kakaobohnen,Tomaten, Spinat...). Strukturell veränderte (substituierte) Phenylethylamine sind eine vielfältige Stoffgruppe, die im ganzen Pflanzen- und Tierreich vorkommt. Sie werden als Arzneimittel eingesetzt, wirken aber auch als psychoaktive Substanzen (Phenethylamin als Grundstruktur u.a. von Amphetamin und Methamphetamin).
Wirkung:
Oral aufgenommen hat Phenethylamin erst in sehr hohen Dosen eine psychoaktive Wirkung. Es soll blutdrucksteigernde Eigenschaften haben und durch die Ausschüttung von Dopamin Glücksgefühle hervorufen. Dieses kann daran liegen, dass es im menschlichen und tierischen Körper durch Enzyme (u.a. durch die Monoaminooxidasen A und B) schnell abgebaut wird.
Wechselwirkungen:
Werden im Rahmen der Behandlung einer Depression oder eines Parkinson-Syndroms Monoaminooxidase-Hemmer eingenommen, werden diese Enzyme gehemmt und Phenethylamin dementsprechend in geringerem Maß abgebaut. Dadurch kann es zu einem erhöhten Blutdruck oder Kopfschmerzen kommen.
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Warnhinweis:
gefährliche Verunreinigungen !
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | delta-9-THC | ohne Mengenbestimmung |
| 2 | MDMB-PINACA | ohne Mengenbestimmung |
| 3 | CBD | ohne Mengenbestimmung |
| 4 | CBG | ohne Mengenbestimmung |
Delta-9-THC ist der wichtigste psychoaktive Wirkstoff der Hanfpflanze (Cannabis). Meist wird er einfach als THC bezeichnet. CBD und CBG sind weitere Cannabinoide der Hanfpflanze.
Wir raten von dem Konsum dieser Substanz dringend ab !
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
grünes Pflanzenmaterial
zu MDMB-4en-PINAC :
MDMB-4en-PINACA und sind hochpotente synthetisches Cannabinoide. Sie binden viel stärker als THC aus der Cannabispflanze an die CB1-Rezeptoren im menschlichen Körper und können diese stark aktivieren.
Zu den akuten Wirkungen und Nebenwirkungen von Substanzen, die den CB1-Rezeptor aktivieren, gehören Entspannung, Euphorie, Lethargie, Depersonalisation, verzerrte Zeitwahrnehmung, Beeinträchtigung der motorischen Leistungsfähigkeit, Halluzinationen, Paranoia, Verwirrtheit, Angst, Unruhe, Mundtrockenheit, Rötung der Augenbindehaut, Herzrasen, Senkung der Körpertemperatur sowie Übelkeit und Erbrechen.
Im Gegensatz zu Cannabis führt der Konsum synthetischer Cannabinoide häufig zu schweren und tödlichen Vergiftungen. Vergiftungssymptome sind Desorientierung, Bewusstlosigkeit, Bluthochdruck, Tachykardie oder Herzrasen, Brustschmerzen, Herzinfarkt und Schlaganfall, Krampfanfälle, Übelkeit und Erbrechen, Delirium, Unruhe, Psychosen sowie aggressives und gewalttätiges Verhalten.
Der Konsum synthetischer Cannabinoide ist mit einer raschen Toleranzentwicklung, einem starken Konsumverlangen, einer raschen Abhängigkeitsentwicklung und starken Entzugssymptomen verbunden. Eine stationäre Entgiftung wird daher empfohlen.
Im Zusammenhang mit dem Konsum von MDMB-4en-PINACA und ADB-BUTINACA sind lebensbedrohliche Vergiftungen und Todesfälle aufgetreten.
Symptome einer Vergiftung mit ADB-BUTINACA und MDMB-4en-PINACA sind Bewusstseinsstörungen, Übersäuerung des Blutes, Krampfanfälle, Verwirrtheit und Halluzinationen.
Weitere Informationen zu Cannabis finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/cannabis
Safer Use:
A. Strategien zur Vermeidung von Vergiftungen durch synthetische Cannabinoide beim Konsum von pflanzlichem Cannabis:
- Bei Verdacht Cannabis in einem Drugchecking-Angebot testen lassen.
- Neu gekaufte Cannabisprodukte beim ersten Konsum nur „testen“ (zwei bis drei Züge) und danach 20 Minuten warten. Bei ungewöhnlicher Wirkung unbedingt auf weiteren Konsum verzichten!
- Mischkonsum vermeiden! Mischkonsum (auch mit Alkohol oder Medikamenten) ist wegen der unvorhersehbaren und noch unbekannten Wechselwirkungen besonders riskant.
- Cannabisprodukte vor dem Konsum gut durchmischen (Grinder verwenden), um eine hohe Konzentration möglicher synthetischer Cannabinoide in einzelnen Blütenteilen zu vermeiden. Besondere Vorsicht ist bei Restmaterial geboten, das von den äusseren Blütenteilen abgefallen ist, da hier eine besonders hohe Konzentration an synthetischen Cannabinoiden vermutet wird.
Quelle: Safer Party Schweiz (Drogeninformationszentrum Zürich)
B. Strategien zur Vermeidung von Vergiftungen beim absichtlichen Konsum von Räuchermischungen, die synthetische Cannabinoide enthalten:
- Beachte, dass Produkte mit gleichen Markennamen völlig unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen haben können.
- Rechne immer mit unerwarteten Wirkungen.
- Konsumiere nie alleine und halte die Nummer eines Notfalldienstes bereit.
- Setze dich nach dem Konsum von Räuchermischungen nicht ans Steuer.
- Informiere dich so gut wie möglich über eine neue Substanz, bevor du sie konsumierst.
- Verwende immer niedrige Dosen.
- Vermeide Mischkonsum, insbesondere mit dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Opioiden, anderen synthetischen Cannabinoiden oder Benzodiazepinen.
Quelle: Legal High Inhaltsstoffe (Frankfurt/Main)

Netflix
Warnhinweis:
hochdosierte Ecstasy-Tablette
Wirkstoffe und Menge:
116,8 mg MDMA-Hydrochlorid
Prozentualer Wirkstoffgehalt:
Wirkstoffmenge [mg] * 100 / Gewicht der Tablette [mg] = 29,3 %
Achtung:
Die chemische Zusammensetzung einer Ecstasy Tablette kann nicht auf Grundlage des Logos (Aufdruck), Farbe, Gewicht und Abmessungen (Dicke, Länge, Breite) bestimmt werden. Dazu bedarf es immer einer chemischen Analyse. Identisch aussehende Tabletten können völlig unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Abgabe der Probe:
09. Dezember 2025 in Berlin
äußere Merkmale der Tablette:
Dicke: 3,8 mm
Breite x Höhe: 13,6 x 7,4 mm
Gewicht: 397,8 mg
Farbe: gelb
Bruchrille: ja
Risikoeinschätzung:
Bis zu 1.5 mg MDMA pro kg Körpergewicht bei gesunden Männern und 1.3 mg pro kg Körpergewicht bei gesunden Frauen werden in der Regel vertragen. Aber auch bei diesen Dosierungen treten meist vorübergehende Nebenwirkungen auf. Bei Überdosierungen kann es zu einem Anstieg der Körpertemperatur, Dehydrierung und Wahrnehmungsstörungen kommen. Es besteht das Risiko eines lebensgefährlichen Kreislaufversagens. An den Tagen nach der Einnahme hoher MDMA-Dosen, können depressive Verstimmungen, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit auftreten. Die regelmäßige Einnahme hoher Dosen MDMA kann zur Schädigung von Nervenzellen führen.
Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag die mittlere Wirkstoffmenge in 2021 sichergestelltem Ecstasy bei ca. 166 mg MDMA-Hydrochlorid und kann stark variieren. Die untersuchte Tablette liegt mit 173,2 mg MDMA-Hydrochlorid Menge über dem 2021 festgestellten Mittel in Deutschland.
Dosierung:
MDMA-Hydrochlorid wird nasal, oral, anal, konsumiert. Wir geben hier eine Dosierungsorientierung für den üblichen oralen Konsum bei nicht oder wenig toleranten Konsument*innen an.
Frauen: 1,3 mg/kg Körpergewicht.
Männer: 1,5 mg/kg Körpergewicht.
Diese kannst du wie folgt berechnen:
Frauen:
Menge Pulver [mg] = 1,3 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Männer:
Menge Pulver [mg] = 1,5 [mg/kg] * Körpergewicht [kg] * 100 / Wirkstoffgehalt [%]
Safer Use:
- Akzeptiere, wenn die MDMA-Wirkung abklingt. Nachzulegen bedeutet eine besonders starke Belastung für deinen Körper. Durch zu häufigen und hochdosierten Konsum können Nervenzellen geschädigt werden.
- Halte möglichst lange Konsumpausen ein. Durch einen regelmäßigen Konsum und hohe Dosierungen steigt das Risiko schädlicher Wirkungen für das Gehirn und die angestrebte psychoaktive Wirkung lässt nach. Halte darum Pausen von mindestens vier Wochen zwischen den Einnahmen ein.
- Um Austrocknung und Überhitzung zu vermeiden, solltest du auf ausreichende aber nicht übermäßige Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) achten. 0,3 bis 0,5 Liter elektrolythaltige Flüssigkeit pro Stunde sind ein guter Richtwert.
- Wenn du MDMA auf Partys konsumierst, mache beim Tanzen ausreichend Pausen um deinen Körper herunter zu kühlen.
- Falls du Fragen zu oder Probleme mit deinem Konsum hast, lass dich von uns beraten.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 4-CMC (Clephedron) und einer unbekannten Substanz
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-MMC-Hydrochlorid: 92,4 %
4-CMC-Hydrochlorid: 1 %
unbekannte Substanz: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Informationen zu Mephedron finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/mephedron
unbekannte Substanz:
Die unbekannte Substanz wurde im Analysengang erkannt, aber nicht identifiziert (im Sinne einer Zuordnung zu einer definierten chemischen Struktur). Es wurde auch keine Mengenbestimmung durchgeführt. Wir raten vom Konsum unbekannter Substanzen ab!
zu Clephedron:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Der relativ geringe Gehalt an 4-CMC in der Probe dürfte die stimulierenden Wirkungen und Nebenwirkungen von Mephedron verstärken.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein, verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
| 1 | Amphetamin-Sulfat | 13,4 % |
| 2 | Koffein | 47,6 % |
| 3 | unlöslicher Bestandteil | ohne Mengenbestimmung |
Der Amphetamingehalt liegt sehr weit unter dem üblichen Bereich für in Berlin erworbenes Speed-Pulver (Amphetamin-Koffein-Mischungen). Der durchschnittliche Amphetamingehalt der 2023 beim Drugchecking in Berlin abgegebenen Proben lag bei 25,0 %.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Koffein:
Koffein ist ein Stimulans des zentralen Nervensystems und kann Wirkungen auf das periphere Nervensystem, Herzkreislauf-, Atem- und Nierensystem entfalten.
Koffein verstärkt die stimulierende Wirkung von Kokain, Amphetaminen und anderen Stimulanzien.
Erwünschte Hauptwirkung: stellt die psychostimulierende erregende Wirkung dar, für die übliche Einzeldosen von 50 bis 200 mg verwendet werden.
Unerwünschte Koffeinwirkungen: Das Auftreten von unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Koffein hängt von der Dosis, der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Koffein und vom Ausmaß des täglichen Konsums koffeinhaltiger Getränke und/oder anderer Präparate (Toleranz-Entwicklung) ab.
Sie reichen bei Erwachsenen von Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit, zu Kopfschmerzen, erhöhter Ängstlichkeit, Wahrnehmungsstörungen, Herzrasen und Herzrhythmusstörungen, erhöhter Atemfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden.
Schwere Vergiftungssymptome: Krampfanfälle können bei 1 g Koffein und mehr auftreten, wenn es in kurzer Zeit eingenommen wird.
Tödlichen-Dosen liegen zwischen 3 und 10 g Koffein.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
-
Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
-
Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
-
Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
-
Halte Konsumpausen ein.

Phenibut erworben als Amphetamin
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Wirkstoffe und Mengen:
| 1 | Amphetamin-Sulfat | nicht nachgewiesen |
| 2 | Phenibut | 64,8 % |
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform der Probe:
weißes Pulver
zu Phenibut
Definition/Wirkung: Phenibut ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phenylethylamine und Gabapentinoide (Arzneistoffe, die zur Behandlung von Epilepsie und neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, z.B. Gabapentin, Pregabalin). Wird in Nahrungsergänzungsmitteln u.a. zur Anwendung bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit illegal vertrieben und in Russland u.a. als gedächtnissteigernder und angstlösender Arzneistoff eingesetzt. Missbräuchlich wird Phenibut als euphorisierendes und entspannendes, in niedrigeren Dosen auch als leistungssteigerndes, stimulierendes Mittel verwendet. Es fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), jedoch unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), der Umgang ist damit verboten.
- Darreichungsform: Tabletten zur oralen Anwendung
- Nebenwirkungen: Übelkeit, Müdigkeit, Krampfanfälle
Achtung Mischkonsum von sedierenden Substanzen und Stimulanzien:
Der Mischkonsum von sedierenden Substanzen (Downern) mit Stimulanzien (wie u.a. Amphetamin oder Kokain) belastet den Körper und das Herz-Kreislauf-System extrem. Die Wirkungen können sich gegenseitig überlagern, so dass sie subjektiv als schwächer empfunden werden
zum Wirkstoffgehalt von Amphetamin:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 13,6 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.
Unlösliche Bestandteile erworben als Monkey Dust (alpha-PVP, 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP), 16.12.2025 (Berlin)

Unlösliche Bestandteile erworben als Monkey Dust (alpha-PVP, 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP)
Warnung:
Falschdeklaration
Wir raten vom Konsum dieser Substanz ab!
Wirkstoffe und Mengen:
MDPHP-Hydrochlorid: nicht nachgewiesen
Unlösliche Bestandteile: Ohne Mengenbestimmung
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
braune Kristalle
Risikoeinschätzung:
3,4-MDPHP ist hinsichtlich seiner Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen kaum erforscht. Aus diesem Grund und wegen der wenigen beschriebenen und drastischen Konsumfolgen raten wir vom Konsum von 3,4-MDPHP dringend ab !
zu Monkey Dust:
Monkey Dust (Affenstaub) ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff für die Cathinone Untergruppe der [alpha-]Pyrrolidinophenone ("Pyros") und chemisch und pharmakologisch verwandter Substanzen. Dazu gehören beispielsweise alpha-Pyrovaleron (alpha-PVP), 3,4-MDPV, alpha-PHiP und 3,4-MDPHP. Monkey-Dust-Substanzen sollen seit 2023 vermehrt in Teilen der Berliner Chemsex-Szene konsumiert werden.
zu 3,4-MDPHP:
3,4-MDPHP (3,4-Methylendioxy-α-pyrrolidinohexiophenon) ist ein Stimulans aus der Gruppe der synthetischen Cathinone. Es wird den Monkey Dust Substanzen zugeordnet, manchmal wird es auch als das Monkey Dust bezeichnet. 3,4-MDPHP ist chemisch und pharmakologisch eng mit dem starken Stimulans 3,4-MDPV verwandt.
Wirkmechanismus: 3,4-MDPHP stimuliert die Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme dieser Botenstoffe: Dadurch kommt es zu einer starken Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS, Gehirnfunktionen).
Wirkungen: (starke) Euphorie und (sexuelle) Stimulation
Konsumformen: schnupfen (nasal) schlucken (oral) rauchen (inhalativ) der freien Base
mögliche Nebenwirkungen: Anstieg der Körpertemperatur (Hyperthermie), Herzrasen (Tachykardie), Herzanfälle und Herzschäden, Blutdruckanstieg, Atembeschwerden, erhöhte Bewegungsaktivität, Angstzustände, Aggressivität, Paranoia, Bewusstseinsstörungen, und schwere Psychosen. Während sich das Selbstverabreichungspotential von 3,4-MDPHP im Tierversuch (Ratten) als moderat erwies beschreiben Konsument*innen von Monkey Dust Substanzen wie 3,4-MDPHP den Nachlegedrang (Craving) und das damit verbundene Abhängigkeitsrisiko als extrem hoch. Einige Vergiftungs- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von 3,4-MDPHP zusammen mit anderen psychoaktiven Substanzen (Mischkonsum) sowie ein Todesfall nach Monokonsum von MDPHP sind wissenschaftlich publiziert. In Zellkulturen verursacht 3,4-MDPHP oxidativen Stress und Zelltod.
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Safer Use
(zu Cathinone, allgemein): Bei Pulvern und kristallinen Substanzen kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du auch Pulver, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen! Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran. Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinone gibt es nur wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Mephedron (4-MMC), verunreinigt mit 2-MMC
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Mephedron-Hydrochlorid: 80,9 %
2-MMC-Hydrochlorid: 6,0 %
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit 2-MMC:
Der Gehalt an 2-MMC in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst. Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
zu Mephedron:
Mephedron (4-Methylmethcathinon = 4-MMC) ist eine synthetisch hergestellte Substanz. Es gehört zur Stoffgruppe der Cathinone. Das sind Substanzen, die in ihrer chemischen Struktur von den psychoaktiven Inhaltsstoffen der Khat-Pflanze abgeleitet sind.
Wirkung:
Mephedron wirkt stimulierend, euphorisierend und empathogen. Es stellen sich Gefühle der Verbundenheit mit anderen Menschen und geistiger Klarheit ein. Es kann zu einem starken Rededrang kommen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist erhöht. Der eigene Körper und Sinnesreize wie Hören, Sehen und Riechen werden intensiver wahrgenommen. Schlafbedürfnis und Hunger werden unterdrückt.
akute Nebenwirkungen:
Hyperaktivität erweiterte Pupillen Erhöhung der Herzfrequenz (Puls) und des Blutdrucks Anstieg der Körpertemperatur, Mundtrockenheit Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen Harnverhalten Kieferklemme, Zähnemahlen Hautausschlag Durchblutungsstörungen Kältegefühl, starkes Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch Wahnvorstellungen und Angstzustände Starkes Craving (Drang die Substanz zu konsumieren) insbesondere bei nasalem und iv. Konsum.
Einordung des Wirkstoffgehalts:
Uns sind für Deutschland keine Wirkstoffgehalte für Mephedron-Pulver zum Vergleich bekannt.
Dosierungen von Mephedron-Hydrochlorid (Salz):
nasaler Konsum:
15-25 mg schwache psychoaktive Wirkung
20-80 mg übliche nasale Dosierung
75-125 mg starke Dosierung
oraler Konsum:
25-100 mg schwache psychoaktive Wirkung
100-175 mg übliche orale Dosierung
125-250 mg starke Dosierung
Safer Use:
- Insbesondere Pulver und Kristalle sind häufig fehldeklariert und verunreinigt. Lass solche Substanz in einem Drug Checking analysieren.
- Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.

Amphetamin und Koffein (Speed), verunreinigt mit unlöslichen Bestandteilen
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Amphetamin-Sulfat: 3,8 %
Koffein: 64,8 %
Unlösliche Bestandteile: ohne Mengenbestimmung
unlösliche Bestandteile:
Die Probe enthält unlösliche Bestandteile, die nicht weiter untersucht wurden. Insbesondere bei intravenösem Konsum können unlösliche Partikel eine Gefahr für Blutgefäße, Herz und Gewebe darstellen. Daher sollte eine Injektionslösung vor dem Konsum mit geeigneten Filtern filtriert werden. Auch beim nasalen, analen oder vaginalen Konsum können Partikel zu Entzündungsreaktionen z.B. der Schleimhäute führen. In offene Wunden eingebrachte unlösliche Bestandteile können zur Bildung von Granulomen (Einkapselung durch Immunzellen) führen. Unlösliche Bestandteile dürfen auch nicht inhaliert werden, da sie das hochempfindliche Lungengewebe schädigen können.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zum Wirkstoffgehalt:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 3,8 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitzt die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Weiter Informationen zu Amphetaminen finden sich auf unserer Homepage: https://drugchecking.berlin/index.php/substanzen/amphetamin-speed
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 83,9 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
bräunliche Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Amphetamin, verunreinigt mit Phenibut
Warnhinweis:
Verunreinigung – wir raten vom Konsum ab!
Wirkstoffe:
Amphetamin-Sulfat: 4,1 %
Phenibut: 28,7 %
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu Phenibut:
Definition/Wirkung: Phenibut ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phenylethylamine und Gabapentinoide (Arzneistoffe, die zur Behandlung von Epilepsie und neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden, z.B. Gabapentin, Pregabalin). Wird in Nahrungsergänzungsmitteln u.a. zur Anwendung bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit illegal vertrieben und in Russland u.a. als gedächtnissteigernder und angstlösender Arzneistoff eingesetzt. Missbräuchlich wird Phenibut als euphorisierendes und entspannendes, in niedrigeren Dosen auch als leistungssteigerndes, stimulierendes Mittel verwendet. Es fällt in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), jedoch unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), der Umgang ist damit verboten.
- Darreichungsform: Tabletten zur oralen Anwendung
- Dosierung: empfohlene Dosis für Erwachsene variiert von 20-750 mg
- Nebenwirkungen: Übelkeit, Müdigkeit, Krampfanfälle
zum Wirkstoffgehalt von Amphetamin:
Der mittlere Wirkstoffgehalt von in Deutschland beschlagnahmten Amphetamin-Zubereitungen lag 2021 bei 18,7 % Amphetamin-Sulfat. Der von Drugchecking-Projekten in Österreich und der Schweiz 2021 festgestellte durchschnittliche Amphetamin-Gehalt lag deutlich höher. Mit 4,1 % Gehalt von Amphetamin-Sulfat besitz die vorliegende Substanz einen unter dem deutschen Mittel liegenden Amphetamin-Gehalt.
Amphetamin-Dosierung:
10 – 25 mg reines Amphetamin-Sulfat ist eine übliche Dosierung,
25 – 50 mg reines Amphetamin-Sulfat gilt als hohe Dosierung.
Safer Use:
- Verwende beim nasalen Konsum (sniefen) von Pulvern immer deine eigenen, sauberen Konsumutensilien wie ein Ziehröhrchen, eine Karte und eine saubere Unterlage zum Legen der Line.
- Vermeide Mischkonsum mit anderen aufputschenden Substanzen.
- Vermeide zeitnahen Konsum von Alkohol. Trinke viel alkoholfreie Getränke.
- Halte Konsumpausen ein.
4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit 3-CMC und 2-MMC, erworben als 4-MMC (Mephedron), 16.12.2025 (Berlin)

4-CMC (Clephedron), verunreinigt mit 3-CMC und 2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
4-CMC-Hydrochlorid: 61,1 %
3-CMC-Hydrochlorid: 3,0 %
2-MMC-Hydrochlorid: 0,9 %
Es konnte kein Mephedron (4-MMC) nachgewiesen werden.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 4-CMC:
4-CMC = (4-Chloromethcathinon, Clephedron) wird den Neuen Psychoaktiven Substanzen zugeordnet und gehört zur Gruppe der synthetischen Cathinone („Badesalze“). Es ist strukturell mit Mephedron (4-MMC) verwandt. Über die Wirkungen, Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von 4-CMC liegen kaum gesicherte Informationen vor.
Wirkmechanismus:
Wie Mephedron wirkt 4-CMC hemmend auf die Transporter der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin und erhöht damit die Konzentration der aus den Nervenzellen freigesetzten Botenstoffe im Gehirn. Im Tierversuch erhöhte 4-CMC mit ähnlicher Potenz wie Mephedron den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Bewegungsaktivität. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Dopamin im Raum zwischen den Nervenzellen wird 4-CMC ein „Missbrauchspotential“ (Craving, Abhängigkeitsrisiko) zugeschrieben.
durch Konsument*innen beschriebene Wirkungen:
vergleichbar mit der Wirkung von MDMA (in Dosen zwischen 75 und 90 mg) ;
Euphorie; Stimmulation: Gefühl eines erhöhten Energieniveaus mit gesteigertem Bewegungsdrang und sexuellem Verlangen; gesteigertes Bedürfnis nach sozialen Kontakten; gesteigerte Empathiefähigkeit;Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung.
Nebenwirkungen:
Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie), Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks;
Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern;
Augenzucken, , Kieferverspannung;
starke Schmerzen nach nasalem Konsum,
Todesfall nach versehentlicher Einnahme von größeren Mengen 4-CMC (statt Mephedron) und anderer Substanzen.
Neurotoxizität:
In Zellkultur-Versuchen führt 4-CMC zur vermehrten Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffspezies, kurz ROS), schädigt Zellmembranen und beeinträchtigt die Funktion von Mitochondrien (Zellbestandteile, die die Zellatmung und damit die Energiegewinnung ermöglichen). Dies wird mit einer Schädigung insbesondere von Nerven- und Leberzellen in Verbindung gebracht.
Dosierungen:
Konsumenten*innen berichten über Dosierungen zwischen 50 und 150 mg (oral) und zwischen 50 und 100 mg (nasal).
In einer Humanstudie zur Verstoffwechselung (Abbau) von synthetischen Cathinonen nahmen die Proband*innen zwischen 100 und 150 mg 4-CMC-Hydrochlorid oral ein. Wirkungen und Nebenwirkungen wurden dabei nicht erfasst.
Risikoeinschätzung zu Verunreinigung mit 3-CMC und 2-MMC:
Der Gehalt an 3-CMC und 2-MMC in der Probe ist so gering, dass er die Wirkung und das gesundheitliche Risiko des Konsums nicht wesentlich beeinflusst.
Die Verunreinigungen ist ein Hinweis auf eine unsachgemäße Herstellung und/oder Verpackung der Probe.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, erworben als Mephedron (4-MMC)
Warnhinweis:
Falschdeklaration
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 83,0 %
Es wurde kein 4-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
farblose Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

2-MMC, verunreinigt mit MDMA, erworben als 3-MMC
Warnhinweis:
Falschdeklaration, Verunreinigung
Wirkstoffe:
2-MMC-Hydrochlorid: 90,0 %
MDMA-Hydrochlorid: 1,2 %
Es wurde kein 3-MMC nachgewiesen.
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
beige Kristalle
Als Anzeigebild wurde ein Beispielbild verwendet.
Risikoeinschätzung:
Vom Konsum wird abgeraten: Die Mischwirkung von 2-MMC und MDMA ist wissenschaftlich nicht untersucht. Es ist davon auszugehen, dass sich die stimulierenden Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Erhöhung der Körpertemperatur und die Psyche verstärken. Eine Überforderung ist möglich.
zu 2-MMC:
2-MMC (2-Methylmethcathinon) ist ein synthetisches Cathinon und wird den so genannten NPS (Neue Psychoaktive Substanzen) zugeordnet. Die chemische Struktur ist der von 3-MMC und 4-MMC (Mephedron) sehr ähnlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Wirkung, Wirkungsmechanismus, Dosierung, akuten Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des Konsums von 2-MMC liegen nicht vor. Veröffentlicht ist lediglich eine Studie zum geschlechtsspezifischen biochemischen Abbau von 2-MMC im Vergleich zu 3-MMC und 4-MMC an menschlichen und tierischen Lebermikrosomen (Membranschnipsel).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10444680/
Konsument*innen berichten von einer eher stimulierenden und leistungssteigernden (amphetaminartigen) Wirkung von 2-MMC und weniger von euphorisierenden, empathogenen und entaktogenen Wirkungen wie z.B. bei 4-MMC und 3-MMC.
Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten und systematisch erfasster Konsumerfahrungen raten wir vom Konsum von 2-MMC ab.
Safer Use:
- Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
- Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.
- Über die Wirkungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen von Cathinonen gibt es nur relativ wenig fundiertes Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein.

Kokain verunreinigt mit Procain und Tetramisol, erworben als Kokain
Warnhinweis:
Verunreinigung
Wirkstoffe und Menge:
Kokain-Hydrochlorid: 38,7 %
Procain-Hydrochlorid: 52,0 %
Tetramisol-Hydrochlorid: 3,8 %
Vom Konsum wird abgeraten ! Der intravenöse Konsum ist lebensgefährlich !
Abgabe der Probe:
16. Dezember 2025 in Berlin
Erscheinungsform:
weißes Pulver
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zum Kokain-Gehalt:
Der Kokain-Gehalt in den im Umlauf befindlichen Kokain-Pulvern kann stark variieren. Gemäß der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht lag der mittlere Wirkstoffgehalt für Sicherstellungen aus dem Straßenhandel 2021 in Deutschland bei 86,7 % Kokain-Hydrochlorid.
Mit 38,7 % Kokain-Hydrochlorid liegt die vorliegende Substanz weit unter dem deutschen Mittel (2021).
Informationen zu Kokain finden sich auf unserer Homepage:
https://drugchecking.berlin/substanzen/kokain-crack
zu Procain:
Procain ist ein synthetisches Lokalanästhetikum, es wirkt örtlich betäubend. Lokalanästhetika machen die Schleimhäute im Mund taub und imitiert so die betäubende Wirkung von Kokain beim „Zungentest“. Das ist ein Grund, warum synthetische Lokalanästetika Kokain-Pulvern zugesetzt werden.
Insbesondere beim intravenösen Konsum (spritzen) von Kokain können beigemischte Lokalanästhetika lebensgefährliche Vergiftungen verursachen. In den 1990er Jahren gab es in Berlin eine Serie von Todesfällen unter intravenös Kokain-Konsumierenden, für die die dem Kokain beigemischten Lokalanästhetika Lidocain und Tetracain als Todesursache festgestellt wurde.
Am Herzmuskel bewirken Lokalanästhetika eine Minderung der elektrischen Erregbarkeit, der elektrischen Erregungsleitung und der Kontraktionskraft. Im zentralen Nervensystem (Gehirn) kann es zu zunächst einer Übererregung und später zur Lähmung von lebenswichtigen Funktionen durch diese Substanzen kommen.
Procain-Vergiftungen (Überdosierung vor allem nach intravenöser Verabreichung) verlaufen in zwei Phasen:
Phase 1 (Stimulation): Missempfindungen im Mundbereich, Gefühl der tauben Zunge, Unruhe, Delirium, Krämpfe, erhöhte Herzfrequenz und Blutdruck, Rötung der Haut.
Phase 2 (Dämpfung, Depression): Koma, Atemstillstand, Pulse ist nicht tastbar, Blässe, Herzstillstand.
zu Tetramisol:
Tetramisol ist einer der am häufigsten verwendete Verschnittstoffe in Kokain-Proben. Es existiert in den zwei Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild (rechte und linke Hand) zueinander verhalten: Levamisol und Dexamisol. Im Tetramisol liegen diese beiden Formen als 1:1 Gemisch (Racemat) vor. In Deutschland wird Levamisol als Mittel gegen Wurmbefall in der Tiermedizin eingesetzt und soll wegen der gefährlichen Nebenwirkungen zu diesem Zweck nicht am Menschen angewendet werden. Es wirkt schon in geringen Dosen stimulierend auf das Immunsystem des Menschen.
Studien zeigen, dass illegal erworbene Kokainproben Levamisol, mit Levamisol angereicherte Mischungen und racemisches Tetramisol als Verschnittstoff enthalten. In 151 Kokainproben die zwischen 2018 und 2021 in Rheinland-Pfalz polizeilich sichergestellt wurden, wurden 51 positiv auf Tetramisol-Substanzen getestet. Dabei handelte es sich bei 48 Proben (94%) um racemisches Tetramisol (Losacker und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Tetramisol kann eine Verminderung bestimmter Abwehrzellen im Blut (Neutopenie), die Entzündung und Zerstörung von Blutgefäßwänden (nekrotisierende Vaskulitis) durch Verschluss kleiner Blutgefäße und einen (nahezu) vollständigem Mangel an Granulozyten (Gruppe von weißen Blutkörperchen), also eine potentiell lebensgefährliche Agranulozytose verursachen, was nach regelmäßigem Konsum von mit Tetramisol gestrecktem Kokain beobachtet werden kann. Die nekrotisierend-gefäßschädigenden Eigenschaften des Tetramisols werden bei starkem Kokainkonsum mit dem Absterben ganzer Hautareale in Verbindung gebracht.
Das häufige Vorkommen von Tetramisol/Levamisol in Kokain-Proben hat zu Spekulationen über die Gründe der Beimengung geführt. Vorläufige Untersuchungen ergaben, dass Levamisol im Körper zu Aminorex umgewandelt wird, dass sowohl Kokain-artige wie auch Amphetamin-artige Wirkungen auslöst und so die Wirkung von Kokain verstärkt und verlängern könnte. In einer aktuellen Studie konnte die Entstehung von Aminorex im Körper nach Tetramisol-Konsum allerdings nicht nachgewiesen werden (Hundertmark und andere, Toxichem Krimtech 2023).
Safer Use:
Bei Pulvern und kristallinen Proben kommt es immer wieder zu Falschdeklarationen und Verunreinigungen. Deshalb solltest du Pulver und Kristalle, wenn möglich, vor dem Konsum testen lassen!
Falls dies nicht möglich ist und du es trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen vorsichtig an die erwünschte Dosis heran.










































